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Eine Zusammenkunft des Zweiges der Silbernen Hand

Verfasst: Mo 2. Mai 2011, 17:49
von Norliriel
Norliriel grüßt Colgael.
Colgael entdeckt Norliriel und winkt ihr grüssend zu.
Colgael: 'Ich grüsse dich, Norliriel.'
Norliriel: 'Ich grüße dich, Colgael.'
Colgael: 'Dann warten wir noch auf Calendis und gehen dann zum Bar-en-annûn.'
Norliriel nickt zustimmend.
Colgael: 'Da ist sie schon.'
Colgael entdeckt Calendis und winkt ihr grüssend zu.
Calendis grüßt jedermann.
Norliriel grüßt Calendis.
Colgael: 'Willkommen, mein Name ist Colgael.'
Colgael macht eine tiefe Verbeugung vor: Calendis.
Calendis ist sichtlich nervös, als sie Colgael ein Schreiben übergibt
Norliriel: 'Mae Govannen! Ihr seid Calendis? Im Norliriel.'
Calendis: 'Habt Dank, ich bin Calendis'
Calendis macht eine tiefe Verbeugung.
Norliriel verbeugt sich tief vor Calendis.
Colgael nimmt das Schreiben dankend entgegen und liest es aufmerksam.
Calendis: 'Dieses Schreiben übersendet Euch die Dame Celeblas aus dem Hause der Heilung in Imladris'
Calendis: 'Sie hat mich Euch anempfohlen'
Colgael: 'Ah, Celeblas. Ich erinnere mich an sie. Ich hoffe, es steht gut um sie und ihr Haus?''
Calendis nickt aufgeregt.
Colgael liest weiter und nickt dann.
Calendis: 'Ja, sie lässt Grüße bestellen. Es geht ihr sehr gut, als ich aufbrach, zumindest'
Colgael: 'Das freut mich sehr, zu hören. So willst du uns im Zweig der Silbernen Hand unterstützen?''
Calendis nickt.
Calendis: 'Ganz recht. Ich habe begonnen mit den Runen zu arbeiten und sie verwies mich an Euch, da sie darin nicht eben bewandert ist.'
Colgael: 'Ich nehme an, du bist auch in der Heilkunde ausgebildet?''
Calendis: 'Ja, ich hab die letzten Jahre bei Ihr viel lernen dürfen, gerade was die Pflege von Kranken angeht.'
Colgael nickt langsam.
Calendis: 'Ich war nur nicht sonderlich geschickt im Singen der Heillieder. *lächelt verlegen'
Norliriel lächelt.
Colgael: 'Dieser Zweig vermittelt zwar Heilkunde, doch dies ist eher im Zweig des Goldenen Baumes angesiedelt. Aber wir arbeiten eng zusammen.'
Colgael schmunzelt und nickt erneut.
Calendis: 'Wenn Ihr mögt, so erzählt mir doch etwas über Euren Zweig?'
Colgael: 'Ich auch nicht. Kommt, lasst uns etwas wandern. Zum Bar-en-annûn, dem Haus des Westens. Das ist der Sitz unserer Zweige der leichten Rüstung.'
Calendis nickt.
Calendis: 'Sehr gern.'
Colgael: 'Dabei können wir uns unterhalten.'
Colgael: 'Ich sehe, du bist auch noch nicht eingekleidet in den Farben unseres Zweiges. Das werden wir noch nachholen auf dem Weg.'
Colgael möchte, dass alle ihm folgen.
Calendis: 'Oh wunderbar. *lächelt'
Colgael: 'Das Haus Celebriaen Elanessë ist aufgeteilt in mehrere Zweige.'
Calendis folgt und lauscht aufmerksam.
Colgael: 'Silanwens Jäger, Fuinriells Wächter und Hüter sowie Rosiels Heilkundige.'
Colgael: 'Und natürlich auch unser Zweig. Die Liste der Mitglieder ist leider etwas kurz.'
Calendis: 'Ich hörte von den verschiedenen Zweigen'
Colgael nickt zustimmend.
Colgael: 'Das Schreiben der Runen scheint eine schwierige Kunst.'
Calendis: 'Sie ist leider nicht weit verbreitet bisher.'
Colgael: 'Wie kamst du dazu, Calendis?''
Calendis: 'Ein Elbenherr, den wir pflegten wußte davon zu berichten, auch wohl, weil er meinen quälenden Gesang vernahm.'
Calendis schmunzelt kurz.
Colgael schmunzelt.
Colgael: 'Ich verstehe.'
Colgael: 'Ich kam über das Schneiden von Gemmen dazu.'
Calendis: 'Ich führte lange Gespräche mit ihm darüber, dass ich anderen gerne helfen würde - dass mir das Singen aber nicht läge.'
Colgael bleibt kurz stehen, und überlegt.
Calendis: 'oh wunderbar und sicher nicht alltäglich'
Norliriel: 'Ja, es ist eine sehr - tiefe Kunst.'
Norliriel: 'Man kann immer neues daran entdecken.'
Colgael: 'Dann möchte ich aber schon eines Tages auch hören, wie du singst, Calendis.'
Calendis nickt zustimmend.
Calendis: 'oh besser nicht *lacht verlegen'
Colgael: 'Gehen wir zuerst zur Baracke, dort sollte noch eine Uniform zu finden sein.'
Calendis: 'Glaubt mir, es wäre kein Vergnügen'
Colgael: 'Wenn wir mit dem Heer ausreiten, solltest du sie anlegen.'
Calendis nickt, nun etwas entspannter.
Colgael winkt ab.
Calendis: 'gern'
Colgael: 'Alle Eldar haben zumindest ein gewisses Talent für den Gesang. Nun, wir werden sehen, oder hören.'
Colgael möchte, dass alle ihm folgen.
Calendis schaut sich gespannt um.
Calendis: 'gern, ich besitze einen Stein, der recht einfach gehalten ist'
Colgael nickt Calendis zustimmend zu.
Calendis: 'Ich bin heute das erste Mal hier. Von Imladris ist es eine Weile zu Wandern'
Colgael: 'Der Stein ist natürlich wichtig, aber auch der Meissel.'
Colgael: 'Du kommst von Imladris?''
Calendis: 'Seht Ihr, dass ist etwas ,was mich verwirrt.. ich bekam sowohl einen Meißel als auch eine Feile'
Calendis nickt.
Colgael: 'Ein weiter Weg und die Strassen sind unsicher geworden.'
Colgael nickt zustimmend.
Calendis: 'Ja das stimmt, man sollte mit Bedacht reisen'
Colgael: 'Es ist lange her, dass ich dort war ...'
Norliriel: 'Brannon Colgael hat lange im Goldenen Wald gelebt, müßt Ihr wissen. Ich dagegen in Imladris.'
Norliriel: 'Ich erinnere mich ein wenig an eine junge blonde Elbendame im Haus der Heilung. *lächelt*'
Calendis: 'der goldene Wald - auch sehr weit weg von hier'
Colgael: 'Ich hatte Verwandte in Imladris, doch Randuin wohnt nun auch hier, er und seine Sippe verwalten das Bar-en-annûn.'
Calendis lächelt.
Colgael: 'Zu weit ... ja.'
Calendis: 'Verzeiht, dass ich mich nicht so gut an Euch erinnern kann *seufzt etwas'
Calendis betrachtet diesen Teil der Siedlung, wo sie noch nie war.
Colgael zeigt auf etwas.
Colgael: 'Dort habe ich früher gewohnt.'
Colgael schmunzelt.
Calendis lächelt.
Norliriel lächelt.
Calendis: 'Verzeihung'
Colgael: 'Verzeihung? Wofür?''
Calendis: 'ein schönes Anwesen'
Calendis: 'Das ich Euch eben fast umgerannt hätte *lacht'
Colgael: 'Oh, das ist nicht schlimm, ich stehe ja noch auf beiden Beinen.'
Colgael lacht laut auf.
Calendis lacht in sich hinein.
Colgael: 'Ja, das war ein sehr schöner Ort.'
Colgael: 'Jetzt wohne ich im Nan-en-faer.'
Colgael: 'Wir haben einfach zu wenig Häuser in dieser Nachbarschaft.'
Calendis: 'Ich hoffe, Ihr habt den Umzug nicht bereut?'
Calendis nickt.
Colgael: 'Oh nein, der Zweifallweg 1 ist eine schöne Adresse.'
Calendis: 'ohne Zweifel'
Colgael: 'Dies hier ist die Halle der Thela Estel, unserer bewaffneten Zweige.'
Calendis betrachtet die wunderbaren Statuen.
Colgael: 'Caun SIlanwen ist die Herrin dieser Halle.'
Calendis schaut sich gebannt in der großen Halle um.
Calendis nickt andächtig, während sie die Blicke durch den Raum schweifen lässt.
Colgael sucht in der Truhe.
Norliriel: 'Lasst Euch von den Gemälden und Statuen nicht erschrecken - sie dienen den Kriegern, sich daran zu erinnern wogegen sie kämpfen.'
Calendis: 'Keine Frage, es ist eine Halle des Wirkens'
Calendis nickt zustimmend.
Calendis schaut zu Colgael.
Colgael legt einige Dinge auf den Tisch.
Colgael: 'Das habe ich noch gefunden. Einen Umhang, der müsste umgefärbt werden, Stiefel und Farbe.'
Colgael: 'Und einen Helm.'
Calendis nimmt die Sachen vorsichtig entgegen und bestaunt das feine Material.
Colgael: 'Das wird nicht ausreichen ... lasst mich wissen, was euch noch fehlt.'
Calendis nickt.
Calendis: 'Wenn ihr mir sagt, aus was die Rüstung gefertigt wurde, könnt ich sie bei einer Schneiderin meines Vertrauens in Auftrag geben'
Norliriel: 'Brennil Jaana hat alle unsere Uniformen genäht. Wie Ihr seht ist ihr Geschick ebenso groß wie ihre Hingabe.'
Norliriel lächelt.
Calendis probiert vorsichtig den Helm auf.
Colgael: 'Oh, für den Schulterschal fehlt noch graue Farbe. Einen Augenblick.'
Calendis: 'ein gewöhnungsbedürftiger Helm *schmunzelt* aber durchaus tragbar'
Colgael übergibt Calendis noch einen Topf grauer Farbe.
Calendis befühlt das weiche Leder der Stiefel und nickt anerkennend.
Colgael nimmt seinen Umhang und legt ihn an.
Colgael: 'Dann lasst uns weiter gehen, zu unserer Halle.'
Calendis: 'Gern *nimmt alles vorsichtig und verstaut die Farbphiolen in ihrem Beutel'
Colgael: 'Es ist nicht weit.'
Calendis atmet tief die milde Abendluft ein.
Colgael: 'Das Bar-en-annûn, das Haus des Westens.'
Calendis nickt und bewundert die feingearbeiteten Statuen.
Colgael: 'Einst war es mein Haus, nun dient es dem Goldenen Baum und der Silbernen Hand als Haus der Heilung und des Studiums.'
Calendis nickt.
Colgael nimmt seinen Umhang ab.
Colgael: 'Kommt, ich zeige euch die Räume und erkläre, wofür wir sie nun benutzen.'
Norliriel nimmt ebenfalls ihren Umhang ab.
Calendis schaut sich um, während sie ihren Umhang ablegt und über den Arm nimmt.
Colgael ruft: 'Erst einmal nach oben.'
Colgael: 'Dies ist der Raum des Vorstehers, der Dienst tut. Mal Rosiel, mal ich, mal mein Verwandter, Randuin.'
Calendis nickt.
Norliriel: 'Also klopft an bevor Ihr eintretet. *lächelt*'
Calendis lacht in sich hinein.
Calendis: 'ganz gewiss *schmunzelt'
Colgael: 'Das hier ist das Wäschelager. Frau Savela, eine Hobbitdame, kümmert sich darum. Zur Not stellen wir hier auch noch Betten hinein.'
Colgael: 'Der Raum der Kunde ...'
Calendis nickt und schaut sich um.
Colgael: 'Hier stehen noch einige Dinge von mir herum ... ich sollte sie abholen lassen. So ein Trollschädel passt vielleicht nicht hierher.'
Calendis schmunzelt, nickt aber.
Colgael: 'Andererseits sind es interessante Studienobjekte.'
Colgael: 'Den valar sei Dank stehen keine Betten hier, das wäre der grosse Bettensaal.'
Calendis nickt.
Calendis: 'Aber so macht er auch einen sehr gastlichen Eindruck'
Norliriel kniet vor dem Spiegelteich nieder.
Norliriel: 'Dieser Teich dient uns zur Meditation... tretet nicht hinein.'
Colgael: 'Man soll sich wohl fühlen, das ist wichtig für die Heilung.'
Calendis: 'natürlich nicht *nickt'
Colgael zeigt in die Ecke.
Calendis: 'Ich sah oft genug in Imladris, wie Leute hineinsprangen - ein grausamer Anblick'
Colgael: 'Nehmt doch Platz.'
Calendis nickt zustimmend.
Calendis setzt sich hin.
Colgael setzt sich hin.
Calendis macht es sich gemütlich - jedoch nicht auf dem zerbrechlich-zierlichem Chaiselongue.
Colgael: 'So ist es bequemer.'
Norliriel setzt sich.
Colgael: 'Die meisten sind mit dem Heer unterwegs. Daher ist es hier sehr ruhig.'
Calendis: 'Ein wirklich guter Raum zur Entspannung und Meditation und die Wandfarbe erfüllt ihr Übriges dazu'
Colgael: 'Vielen Dank. Ich werde es Randuin gerne ausrichten.'
Calendis lächelt.
Colgael: 'Hast du bis her Fragen, die du beantwortet wissen möchtest?''
Calendis: 'Ich war zu Beginn etwas verwundert, hatte mir doch Celeblas gesagt, ich sollte mich nicht über die Anzahl, derer, die hier weilen würden, wundern'
Calendis: 'ich würde gern noch etwas zu den Zweigen hören. Wie sind diese entstanden, denn, so hörte ich, ist es doch eine neue Struktur?.'
Colgael: 'Was Celeblas sagt stimmte bis dass der Tûr das Heer aussandte.'
Colgael: 'Das war auch der Moment, an dem die Zweige aufgestellt wurden und ihre Banner erhielten.'
Calendis nickt leicht.
Colgael: 'In Erinnerung an die verborgene Stadt im Stein von einst.'
Norliriel nickt feierlich.
Colgael: 'Denn Gondolin besass auch eine Ordnung von Zweigen.'
Calendis nickt.
Calendis: 'Ich muss gestehen, davon hörte ich bisher nur Geschichten'
Colgael: 'Nicht viele weilen noch in Ennorath, welche diese Stadt gesehen ...'
Calendis wirkt nervös ob ihres geringen Wissensstand - eben nur das, was sie sich selbst bisher angeeignet hatte.
Colgael: 'Doch unter uns gibt es noch Augenzeugen.'
Calendis: 'Ich würde sehr gern mehr davon hören, wenn es Euch nichts ausmacht und die Zeit rechtens ist'
Colgael schmunzelt und nickt.
Colgael: 'Gerne erinnern wir uns und sprechen von diesen Dingen.'
Calendis lächelt, sichtlich aufmerksam.
Norliriel: 'Gewiß.'
Colgael: 'Willst du beginnen, Norliriel?''
Calendis wendet sich der angesprochenen Dame zu.
Norliriel faltet die Hände in ihrem Schoß, und beginnt die Worte zurechtzulegen.
Colgael: 'Dies hier ist der rechte Ort für solche Erzählungen ... das Haus des Westens.'
Calendis nickt.
Norliriel: 'Nun, wie Caun Colgael schon sagte, die Eldar Gondolins waren in zwölf Häuser eingeteilt.'
Norliriel: 'Das Haus der Schwalbe, geführt von Duilin der auf den Mauern fiel - ihm gehörten die besten Bogenschützen an.'
Norliriel: 'Das Haus der Harfe, geführt von Salgant.'
Norliriel: 'Das Haus des Himmelsbogens, geführt von Egalmoth - juwelengeschmückt waren seine Schilde.'
Norliriel: 'Die Häuser der Säule und des Turms aus Schnee, beide geführt von Penlod.'
Norliriel: 'Das Haus der Goldenen Blume, geführt von Fürst Glorfindel, dem ruhmreichen Balrogbezwinger.'
Calendis lauscht aufmerksam und prägt sich die Namen ein.
Norliriel: 'Das Haus des Baumes, geführt von Galdor dem Starken.'
Norliriel: 'Das Haus des Flügels, geführt von Tuor, dem Sohn Huors und Gemahl der Herrin Idril.'
Norliriel: 'Seines war ein großes Schicksal.'
Norliriel: 'Das Haus des Hammers des Zorns, geführt von Rog - viele Feinde erschlugen sie, ehe sie alle selbst fielen. Schwarz und Rot waren ihre Farben, und mächtige Hämmer führten sie.'
Colgael nickt zustimmend.
Calendis nickt, als die Farben vor ihren Augen vorbeizuziehen scheinen.
Norliriel: 'Das Haus des Maulwurfs, geführt vom Sohn der Herrin Aredhel. Sein Name möge vergessen sein, denn er verriet uns.'
Branvalleth: 'Mae govannen *schaut sich interessiert und mit neugierigem Blick um*'
Colgael: 'Prächtig muss das Heer Gondolins ausgesehen haben, und die Stadt.'
Calendis nickt der Dame freundlich zu.
Colgael ruft: 'Willkommen, Branvalleth! Nimm Platz.'
Norliriel: 'Das tat sie. Ich fürchte Worte können es nicht genügend beschreiben.'
Norliriel: 'Seid gegrüßt!'
Calendis grüßt Branvalleth.
Calendis: 'Man nennt mich Calendis'
Colgael nickt Branvalleth grüssend zu.
Norliriel grüßt Branvalleth.
Calendis lächelt
Branvalleth nickt den Anwesenden höflich zu.
Norliriel: 'Im Norliriel.'
Branvalleth: 'Es ist mir eine Ehre.'
Norliriel: 'Und ebenso mir.'
Colgael setzt sich hin.
Calendis nickt.
Norliriel setzt sich hin.
Colgael: 'Fahr bitte fort, Norliriel.'
Calendis setzt sich zu Branvalleth.
Branvalleth sieht zu Colgael und dann zu Norliriel.
Branvalleth setzt sich hin.
Norliriel: 'Nun, in meiner Aufzählung fehlt noch das Haus der Quelle, geführt von Ecthelion, dem schönsten der Noldor. Mit silbernen Flöten zogen sie in die Schlacht, deren Klang so schön war wie das Rauschen der Quellen, und der Glanz ihrer Schwerter war wie das Glitzern des Wassers.'
Norliriel: 'Tîrn Lugaidh diente damals jenem Haus, und ebenso meine Familie.'
Calendis nickt aufmerksam.
Colgael nickt langsam und zustimmend.
Norliriel: 'Und schließlich das Haus des Königs, die persönliche Garde von Aran Turgon. Auch von ihnen fielen alle, denn sie wollten ihrem Herrn und König nicht von der Seite weichen.'
Calendis schaut kurz etwas wehmütig in die Ferne und lauscht dann wieder.
Norliriel: 'So war es.'
Norliriel: 'Jedes Haus hatte seine Farben, und sein Banner.'
Norliriel: 'Wir können nicht neu erstehen lassen was war, aber wir können die Erinnerung und die Ehre bewahren.'
Calendis nickt zustimmend.
Colgael: 'Dies war vor langer Zeit. Die Städte Gondolin und Nargothrond waren verborgene Städte, denn es herrschte Krieg in Beleriand.'
Calendis: 'Es wäre auch nicht rechtens, diese Häuser einfach neu zu beleben..aber fortzuführen scheint mir eine gute Sache'
Colgael: 'So wie auch jetzt in Ennnorath, deswegen schuf der Tûr unsere Zweige.'
Branvalleth hört aufmerksam zu.
Colgael: 'Nicht nur zu Ehren der Erinnerung, sondern auch in Anerkennung der Notwendigkeiten der heutigen Zeit.'
Norliriel nickt ernst.
Calendis nickt.
Colgael: 'Benantwortet das deine Frage, Calendis, zur Genüge?''
Calendis: 'Fürs Erste natürlich - aber bliebe noch die Frage nach unserem Zweig.'
Calendis: 'Was ist für diesen Zweig an Wissen nötig und in welcher Art arbeitet Ihr?.'
Colgael: 'Nun, unser Zweig unterstützt die anderen Zweige, im Kampf aber auch logistisch.'
Colgael: 'Nicht mit Schild und Schwert, natürlich. Doch es liegt Macht in den Runen, die wir schreiben. Macht, zu heilen und Macht, zu schaden.'
Calendis nickt.
Colgael: 'Ich selbst habe lange Zeit die Runen des Feuers studiert, denn der Feind nutzt sie auch.'
Branvalleth: 'Ich würde uns als Bindeglied sehen, da wir ... *bricht dann ab und nickt gen Colgael mit einem Lächeln*'
Calendis: 'Wie ich auf meiner Wanderschaft erfuhr ist gerade das Schreiben des Schadensrunen eher verpöhnt'
Colgael schaut zu Branvalleth und nickt ihr auffordernd zu, zu sprechen.
Calendis horcht auf und schaut ebenfalls zur Dame rechter Hand.
Colgael: 'Als Bindeglied, Branvalleth?''
Branvalleth: 'Ja, ich sehe uns als Bindeglied zwischen den anderen Zweigen'
Norliriel: 'Ja, so ist es. Manche... sind der Ansicht das es zu sehr den Künsten des Feindes ähnelt. *zu Calendis* Doch ich wollte nicht unterbrechen, wir können dies hiernach besprechen.'
Branvalleth: 'Weil wir eben so Heilen wie auch Schaden zufügen können'
Colgael: 'Ein interessanter Gedanke, Branvalleth.'
Calendis lächelt und nickt und denkt über das Gesagte nach
Colgael: 'Mein Herz stimmt dir da zu.'
Colgael: 'Und ja, mir scheint auch dass man uns lieber als Heiler sieht, denn als jene, die dem Gegner Schmerzen zufügen oder ihn gar töten.'
Branvalleth: 'Doch mir ist es egal ob es verpöhnt ist eine Schadensrune zu schreiben, so lange ich dadurch am Leben bleibe, ist mir jede Rune recht. *ernst*'
Calendis nickt leicht.
Norliriel: 'Egal? Gleichgültig sollte es Euch nicht sein. Der Umgang mit solchen Kräften erfordert Verantwortung.'
Colgael nickt Norliriel zustimmend zu.
Branvalleth: 'Das eine schließt das andere ja nicht aus.'
Colgael: 'Ausserdem fürchten uns unsere Verbündeten, denke ich.'
Norliriel: 'In alten Zeiten wurde sogar verlangt einen Eid abzulegen, im Namen von Varda und Manwë die auf ihren Thronen im Westen sitzen, in dem man versprach sein Wissen nicht zu missbrauchen, bevor man in die tieferen Geheimnisse eingeweiht wurde.'
Colgael: 'Eben weil wir Kräfte nutzen, die denen des Feindes sehr ähnlich sind.'
Calendis: 'Ohne Zweifel steckt darin eine Menge Macht und ich sah Schreiberlinge sich nur noch der einen Seite zuordnen, obwohl sie im Herzen gut sind'
Branvalleth nickt zustimmend.
Norliriel nickt, langsam und ernst.
Colgael: 'Dieser Eid, Norliriel, mag damals gut und sinnvoll gewesen sein, und sollte es sicherlich auch heute noch sein. Doch die Welt ist nicht mehr so wie sie war.'
Branvalleth: 'Mit Sinn und Verstand sollte man diese Kräfte einsetzen, da stimme ich zu.'
Colgael: 'Arda wurde beschädigt, viele Dinge sind geschehen und werden geschehen, die diesem Eid widersprechen.'
Colgael nickt zustimmend.
Norliriel schaut Colgael an.
Calendis: 'Heißt es nicht auch, mit jedem Funken, den man schreibt, schreibt man etwas von sich hinein? Wie stehts da bei den Schadensrunen? Ich wollte schon immer mal mit jemandem darüber reden, der solch Wissen hat wie Ihr'
Colgael: 'Daher müssen wir diese Kräfte mit Bedacht einsetzen, aber wir können in diesem Krieg nicht auf sie verzichten.'
Norliriel: 'Nun, es ist wahr... auf eine Weise die sich nicht in wenigen Worten erklären läßt.'
Colgael: 'Dafür sind wir hier, um über diese Dinge zu sprechen.'
Colgael: 'Ob wir etwas von uns in diese Runen hineinschreiben? Das vermag ich nicht zu sagen.'
Calendis nickt und sinnt einen Moment über das Gehörte nach.
Colgael: 'Wie siehst du dies, Norliriel?''
Norliriel: 'Es ist wie mit der Kunst der Juwelenschmiede. *schaut Colgael an* Uns ist nicht erlaubt - zu offen über diese Dinge zu sprechen. Doch in die wertvollsten Schmuckstücke - geht in der Tat etwas von der fea des Erschaffers ein.'
Norliriel: 'Etwas das nur er oder sie dort hineingeben kann.'
Colgael: 'Das ist wahr, dies sind keine Dinge, die Uneingeweihte hören sollten, doch wir sind hier innerhalb des Zweiges. Ich denke, wenn wir irgendwo offen über Runen sprechen können, dann hier.'
Norliriel: 'Was nun die Kunst der Schadensrunen betrifft - mir scheint Eure Sorge ist, dass das was ihnen die Kraft gibt, von etwas dunklem und zerstörerischem im Schreiber stammt? Ist es so?'
Norliriel schaut Calendis an.
Calendis nickt leicht.
Colgael: 'Doch ich bezweifle, dass wir etwas von unserer fea in die Runen geben. Die Runen sind nicht ohne Macht, doch sicher nicht von der Macht, wie sie ...'
Colgael denkt über die Worte nach.
Norliriel schaut Colgael ernst an.
Colgael: 'Wie sie in anderen, dauerhaft geschaffenen Dingen einfliessen mögen.'
Calendis: 'Ich traf eben Einige, die entweder nur heilten oder nur Schadensrunen schrieben - nie jedoch Jene wie Euch, die durchaus Beides vereinen'
Branvalleth schaut nachdenklich drein.
Calendis: 'Woher würdet Ihr sagen, kommt diese Macht?.'
Colgael: 'Vom Allvater, denn von ihm kommen alle Dinge und alle Mächte.'
Calendis nickt und sinnt den Worten nach.
Colgael: 'Daher verwenden wir auch alle Arten von Runen, auch jene, die heilen.'
Colgael: 'Tatsächlich ist es so, dass ich mehr heilende Runen einsetze als mir manchmal lieb sein mag.'
Calendis: 'Inwiefern?.'
Colgael zieht eine [Scharfe Weisenlochfeile] aus seinem Beutel.
Calendis schaut aufmerksam
Colgael: 'Hiermit schreibe ich die Runen der Heilung.'
Colgael zieht einen Meissel hervor.
Colgael: 'Und damit die anderen. Meist werde ich gerufen, um zu heilen.'
Norliriel: 'Oft ist Heilung vonnöten, in diesen Tagen.'
Norliriel blickt ernst.
Colgael: 'Doch wenn ich einer Horde Yrch gegenüber stehe oder anderen Dienern des Feindes überkommt mich oft genug der Wunsch, sie zu vernichten. Ich gebe es zu.'
Calendis nickt langsam.
Branvalleth: 'Und gebt ihr dem Wunsch nach? Oder überlasst ihr das anderen?'
Colgael steckt die Werkzeuge wieder in seinen Beutel.
Branvalleth setzt sich hin.
Colgael: 'Das wird von jenen entschieden, die anführen.'
Calendis: 'Selbstverständlich'
Branvalleth nickt sachte.
Calendis: 'Was uns wieder zum Bindeglied führen würde?.'
Norliriel: 'Gewissermaßen.'
Calendis: 'Also würdet Ihr sagen, die entscheidung, welche Runen wir schreiben, obliegt eigentlich anderen?.'
Branvalleth: 'Mae, so sehe ich das auch. In einer Gruppe muss jeder wissen wo sein Platz ist und was er zu tun hat.'
Calendis nickt leicht.
Norliriel: 'Nicht mehr als die Entscheidung, wo und wie ein Krieger sein Schwert führt, in den Händen anderer liegt.'
Calendis: 'Was genau haben wir zutun? Woran arbeitet Ihr gerade? *schaut Norliriel direkt an* ich möchte schließlich nichts falschmachen *lächelt'
Branvalleth: 'Wenn man allerdings alleine unterwegs ist, dann denke ich, muss man selbst entscheiden.'
Norliriel: 'Ja, so ist es. Wir sind keine blinden Sklaven, sondern unterstellen uns mit Verstand dem was nötig ist.'
Calendis: 'Selbstverständlich. Wenn ich eines auf meiner Reise hierher gelernt habe, so dies, dass es wichtig ist, sich selbst zu vertrauen und in schwierigen Situationen blitzschnell eine Wahl zu treffen'
Norliriel: 'So ist es.'
Norliriel: 'Und was das falschmachen betrifft - keine Sorge, Ihr werdet sorgfältig in Eure Aufgaben eingewiesen werden.'
Branvalleth: 'Aber wenn man mit einer Gruppe unterwegs, dann weiß man ja auch wer mit einem unterwegs ist und kann vorher schon absprechen, was im Falle eines Falles zu tun ist.'
Norliriel: 'So ist es.'
Norliriel: 'Man muss einander vertrauen.'
Branvalleth nickt zustimmend.
Calendis: 'Ich gebe zu, ich war bisher in Imladris sehr behütet, soweit man das so sagen kann und ich hatte bisher mit dieser Reise mein größtes Unterfangen zu bestehen'
Norliriel: 'Auch ich war einst behütet. Ihr werdet lernen - und hoffentlich weniger schmerzhaft als ich einiges gelernt habe, doch das liegt nicht allein in unserer Hand.'
Calendis nickt leicht.
Norliriel: 'Ich hoffe die Reise war nicht zu anstrengend oder gefahrvoll? Man hört, es treiben sich immer noch Trolle auf den Wegen herum.'
Branvalleth: 'Das Leben geht nun mal seine eigenen Wege'
Calendis: 'Ich bin bei Tage gereist und habe mir des Nachts ein sicheren Unterschlupf gesucht ..aber sie sind inzwischen sehr zahlreich'
Norliriel: 'Ai! Das habe ich befürchtet.'
Calendis: 'Es sind aber nicht nur Trolle, das Vieh scheint teilweise völlig entgegen seiner Art zu reagieren'
Branvalleth: 'Trolle, Warge, Spinnen... und andere Kreaturen die vom Dunklen angezogen werden wie die Fliegen vom Licht.'
Calendis nickt.
Calendis: 'Ich war froh, als ich Eure Tore erreicht hatte'
Calendis: 'Weswegen hat der Tûr die Zweige gegründet und entsandt?.'
Norliriel: 'Um dem gerecht zu werden, dem sich dieses Haus verschrieben hat - dem Schutz der Freien Völker.'
Branvalleth versinkt in ihren Gedanken.
Norliriel: 'Viele Bedrohungen sammeln sich in diesen Tagen, vor allem im Süden.'
Norliriel: 'Doch auch im Norden. Die Bilwisse... *schüttelt besorgt den Kopf*'
Calendis: 'Ich hörte etwas von einem Unterfangen im Auenland? .'
Calendis: 'Ging es da nicht auch um Bilwisse?.'
Norliriel: 'Ja. Sie sind wohl - bis dorthin vorgedrungen. Oder zumindest hindurchgezogen. Das Heer wird versuchen es herauszufinden.'
Norliriel: 'Es bereitet mir große Sorge, Bilwisse so nahe bei den unschuldigen Halblingen, die nichts als Heugabeln haben um sich zu verteidigen.'
Norliriel: 'Aber genau für solche Lagen sind wir da.'
Calendis nickt.
Calendis: 'Ich wußte nicht, dass sie schon soweit vorgeschritten sind.'
Norliriel: 'Doch das sind sie. Leider.'
Norliriel: 'Wir sprachen über Eure Sorgen bezüglich der Dunkelheit im Inneren, doch wir müssen uns in diesen Tagen auch über die Dunkelheit sorgen, die von Außen kommt.'
Norliriel: 'Natürlich ohne dabei zu unterlassen, unsere eigenen Herzen zu prüfen.'
Norliriel: 'Auch ich habe schon über die Frage nachgedacht, die Euch beschäftigt hat - ob unsere Fähigkeit, Schaden zuzufügen, rein ist, oder von der Beschädigung Ardas herrührt.'
Norliriel: 'Ist sie den Künsten des Feindes ähnlich? Ist sie ein Zeichen der Verdunkelung in den Herzen der Eldalië?'
Norliriel schaut nachdenklich.
Norliriel: 'Ein Schwert dient dazu, zu verletzen, und auch die Diener des Feindes gebrauchen Schwerter in großer Zahl. Ist ein Elb, der ein Schwert führt, deshalb unrein?.'
Norliriel: 'Wir sollten die Dinge gewiß nicht zu leicht nehmen, doch - in meinem Herzen meine ich, dass es darauf ankommt, wie und wozu wir die Kräfte gebrauchen, die uns gegeben.'
Norliriel: 'Nichtgebrauch allein schützt uns nicht vor Schuld, denn auch die Entscheidung zur Untätigkeit ist eine Entscheidung.'
Norliriel: 'Vielleicht manchmal die Richtige, doch gerade deshalb bedarf es der Abwägung.'
Norliriel: 'Und manchmal ist keine Zeit zum Abwägen.'
Norliriel schaut die anderen Elben an, ihnen Zeit gebend ihre Worte zu bedenken.
Norliriel: 'Wie denkt Ihr darüber, brennil Branvalleth?'
Norliriel schaut die Angesprochene an.
Branvalleth schaut aus ihren Gedanken auf.
Branvalleth: 'Ich sehe das ähnlich. In vielen Situationen handelt man intuitiv... wie sagen die Menschen so schön "Aus dem Bauch raus."'
Branvalleth: 'Und eine Menge ist auch mit Erfahrung verbunden.'
Norliriel: 'So ist es.'
Branvalleth: 'was mich interessieren würde... wie habt ihr bemerkt, das ihr euch auf das Schreiben von Runen versteht?'
Calendis lauscht wieder aufmerksam.
Norliriel: 'Nun, wir sprachen von den Kriegern der Weißen Stadt, doch auch die Freude an der Gelehrsamkeit war groß unter den Gondolindrim. Und so wurde meine Begabung, wenn ich sie so nennen darf, schon in meiner Jugend erkannt.'
Calendis nickt.
Calendis: 'Und ich kam mit ihnen besser zurecht als mit dem Singen von Heilliedern. Sie kamen tiefer aus meiner Seele..während die Lieder eher halbherzig waren, so gut sie auch sein mochten, immer ein wenig, wie auswendig gelernt'
Norliriel: 'Ich verstehe.'
Branvalleth schmunzelt und nickt dann.
Calendis: 'wobei ich natürlich noch eine ganze Menge lernen muss *lächelt und schaut nacheinander die Elbendamen an'
Norliriel: 'Es waren kleine Dinge, oder scheinbar kleine, als ich jung war. Ich konnte die Runeninschrift auf einer Schwertklinge ansehen, und obwohl ich noch nicht gelehrt war - sprach sie zu mir. Zu meinem Herzen, wie Ihr sagtet.'
Branvalleth: 'Bei mir war es die Faszination an Runen, die Zeichen selbst waren es, die mich lockten. Schon früh habe ich sie in die Erde gezeichnet, ohne wirklich zu wissen, was es mit ihnen auf sich hatte.'
Branvalleth nickt verstehend.
Calendis: 'Also könnte es doch sein, dass wir von den Runen erwählt wurden..und wir nicht sie erwählten?.'
Norliriel: 'So mag es wohl sein.'
Branvalleth: 'Es ist eine Überlegung wert.'
Calendis: 'Als ich das erste Mal einen Stein in der Hand hielt, fühlte es sich jedenfalls richtig an, richtiger als eine Laute. *lächelt leicht* und naja ich weiß wohl, dass wir musikalisch sein sollten, dennoch bin ich es nicht ..ich arbeite eher mit Worten denn mit der Kunde der Musik.'
Norliriel nickt verstehend.
Calendis streicht sich eine nicht sichtbare Strähne aus dem Gesicht.
Calendis: 'Sagt mir Norliriel, habt Ihr sie kennenlernen dürfen? Die Stadt im Stein?.'
Norliriel: 'Ja. Ich wurde dort geboren.'
Calendis: 'Wie sah sie aus? *schaut erfürchtig zu Norliriel'
Calendis: 'Verzeiht, wenn ich zu neugierig bin.'
Norliriel schüttelt leicht den Kopf, Calendis bedeutend dass ihr die Frage nichts ausmacht.
Branvalleth schaut aber nicht weniger interessiert zu Norliriel.
Calendis lächelt leicht und entspannter.
Norliriel: 'Schneeweiß war sie, wie ein hoher erhabener Berg.'
Calendis lauscht und vor ihren Augen erstehen die erzählten Bilder neu auf.
Norliriel: 'Hoch und schön waren ihre Türme, und zahlreich waren ihre frischen Brunnen.'
Norliriel: 'Vor allem im Süden der Stadt, wo mein Elternhaus stand.'
Calendis nickt.
Norliriel: 'Schön waren auch die Gärten, und erfüllt von den Stimmen der Vögel.'
Calendis: 'Wart Ihr auch selbst in einem der Zweige wie Eure Eltern?.'
Norliriel: 'Nun, ich war noch eine junge Maid, gerade erst in der Ausbildung.'
Calendis nickt.
Calendis: 'Wenn man mit den Runen beginnt, meint Ihr, man solle nach Herz entscheiden oder einen ganz vorgegebenen Weg einschlagen?'
Calendis setzt sich hin.
Norliriel: 'Das Herz ist sehr wichtig, doch wichtig ist auch die Lehren der Altvorderen zu lernen und zu bedenken.'
Calendis: 'Ich bin froh, dass ich zu Euch gekommen bin, weiß ich mich doch hier in guten Händen was das Erspüren und Achten der Lehren der Altvorderen angeht'
Norliriel: 'Das hoffe ich.'
Norliriel blickt freundlich.
Calendis: 'Wie arbeitet Ihr hier in dem Zweig wenn es ums Lernen geht? Erhalte ich eine Mentorin?.'
Branvalleth: 'Das ist eine gute Frage *schaut ebenso fragend*'
Norliriel: 'Nun, das kommt darauf an. Was zum Bespiel mich betrifft - da wir uns etwa im gleichen Alter befinden, und ich das Runenwissen schon lange studiere, behandelt Caun Colgael mich eher wie eine ebenbürtige Kollegin, als wie eine Schülerin die der Unterweisung bedarf.'
Norliriel: 'Auch wenn ich mir manches mal Unterweisung wünschen würde.'
Calendis nickt lächelnd.
Calendis: 'Nun aus den Erzählungen konnte ich schon heraushören, dass ich um Einiges jünger bin.'
Branvalleth schmunzelt nur.
Norliriel: 'So mag es sein, doch ich fühle, Euer Wunsch zu lernen und zu verstehen ist aufrichtig. Wenn Ihr es wünscht, und ich so frei sein darf, würde ich gerne Eure Mentorin sein.'
Calendis lächelt freudig.
Calendis: 'Es wäre mir eine sehr große Ehre, Herrin'
Norliriel: 'Dann soll es so sein.'
Norliriel lächelt mit aufrichtiger Freundlichkeit.
Calendis: 'Ich hoffe, Ihr vergebt mir mein manchmal stürmisches Gemüt was Neugierde angeht?.'
Calendis: 'Aber es gibt sovieles zu lernen und zu verstehen'
Norliriel: 'Gewiß. Den Wunsch zu lernen werde ich Euch nicht beschneiden.'
Branvalleth: 'Ein Mentor... das wäre schon eine feine Sache *nickt leicht*'
Calendis: 'Das stimmt *nickt Branvalleth zu*'
Calendis: 'Leider muss ich mich nun verabschieden. Ich bin doch etwas erschöpft von der Reise, meine Damen'
Branvalleth erhebt sich.
Norliriel: 'Gewiß. Ruht Euch nur aus.'
Calendis: 'Ich danke für das Gespräch und freue mich über die Kleidungsstücke'
Calendis nickt.
Norliriel: 'Ein Zimmer hat man Euch ja schon zugewiesen?'
Calendis: 'Ja das habe ich bereits erhalten *lächelt'
Norliriel: 'Gut.'
Calendis macht eine tiefe Verbeugung.
Norliriel verbeugt sich leicht vor Calendis.
Calendis: 'Es war mir eine Freude. Wir sehen uns gewiss morgen *lächelt'
Norliriel: 'Das hoffe ich ebenso.'
Calendis macht eine tiefe Verbeugung vor: Branvalleth.
Branvalleth macht eine tiefe Verbeugung vor: Calendis.
Branvalleth: 'Ebene Wege...'
Calendis lächelt leicht und legt ihren Mantel um.
Branvalleth schaut sich um.
Norliriel: 'Gefällt es Euch hier?'
Branvalleth: 'Es ist beeindruckend.'
Branvalleth: 'Viel Platz, aber bei einer Versammlung sicher auch von Nöten'
Norliriel: 'Gewiß.'
Branvalleth: 'Die Bauart erinnert etwas an den Stil der Gebäude in Bruchtal.'
Norliriel: 'Das liegt wohl daran, das eine Halle etwas vom Geist der Elben widerspiegelt, die in ihr leben.'
Norliriel: 'Sie sind es die ein Haus zum Heim machen.'
Mahael hat sich Eurer Gruppe von Gefährten angeschlossen.
Branvalleth: 'Ganz gewiss ist dem so.'
Branvalleth nickt zustimmend.
Norliriel schaut Colgael an.
Norliriel: 'Wieder in Gedanken? Ihr wart so still.'
Norliriel lächelt.
Mahael kommt vorsichtig tastend die Wand entlang.
Branvalleth schaut Colgael ebenfalls an.
Colgael lächelt und schüttelt den Kopf.
Colgael: 'Nur ein wenig.'
Colgael: 'Sind noch Fragen offen geblieben?''
Norliriel sieht Mahael und ruft ihm zu.
Norliriel: 'Mae Govannen! Kommt nur hinein.'
Mahael hebt leicht den Kopf, als er den Saal betritt.
Colgael winkt Mahael grüssend und einladend zu.
Branvalleth: 'Wir haben zuletzt über... *schaut dann zur Tür und mustert Mahael einen Moment*'
Colgael ruft: 'Tritt näher, geselle dich zu uns ans Feuer.'
Mahael geht auf die drei Elben zu, die Hand vorsichtig nach unten ausgestreckt.
Colgael: 'Warte'
Colgael: 'Etwas mehr nach rechts, der Tisch steht direkt vor dir.'
Mahael nickt dankend.
Colgael: 'Zwei Schritt zum Feuer.'
Colgael: 'Ja so.'
Colgael: 'Warte'
Colgael: 'Etwas nach links. Du solltest sie bereits atmen hören.'
Mahael tastet zur Wand.
Colgael: 'Hier ist es gut.'
Norliriel: 'Willkommen.'
Mahael: '*lächelnd* Höre ich also die Stimme des guten Colgael?'
Mahael: 'Und das...muss Norliriel sein!'
Norliriel: 'So ist es.'
Norliriel: 'Und mit uns ist Branvalleth aus Imladris.'
Colgael nickt erst und sagt dann: 'Ich bin es, ja. Es tut gut, dich zu sehen.'
Mahael macht eine tiefe Verbeugung.
Branvalleth: 'mae govannen... verzeiht...'
Mahael senkt den Kopf, wendet Branvalleth sein linkes Ohr zu.
Branvalleth schaut leicht verwundert und fragend.
Colgael: 'Wir hatten uns hier versammelt um über die alten Zeiten zu sprechen, und unsere Kenntnisse aus zu tauschen.'
Mahael: 'Ah! Das ist hervorragend.'
Branvalleth: 'und wir waren bei der Frage stehen geblieben ob es von Vorteil wäre einen Mentor oder eine Mentorin zu haben...'
Norliriel: 'Und ich habe zugestimmt, Calendis' Mentorin zu sein.'
Colgael: 'Das ist gut.'
Branvalleth: 'um gezielt Wissen zu vermitteln und zu erfragen.'
Mahael: 'Und was genau soll übermittelt werden?'
Branvalleth: 'Wie und wo man welche Rune einsetzt und warum. Das war glaube ich Calendis sehr wichtig'
Mahael: 'Mae.'
Colgael: 'Ich denke, es wird auch wichtig sein, ihr das Schreiben im Laufen zu zeigen. Zu oft müssen wir in Bewegung schreiben.'
Branvalleth: 'das geht?'
Colgael nickt Branvalleth zustimmend zu.
Branvalleth: 'hm.. das habe ich noch nie versucht'
Colgael: 'Es bedarf Übung und Geschick, aber es geht.'
Colgael: 'Oft werden wir zum Ziel des Gegners, egal welche Runen wir einsetzen.'
Colgael: 'Wer dann stehen bleibt ...'
Branvalleth: 'manchmal habe ich so gar den Eindruck sie werden von den Heilrunen regelrecht angezogen'
Mahael: 'Nun, ich fürchte, ich wäre ein schlechter Vermittler... es ist schon lange Zeit her, das ich ein Schwert berührt habe, und mein letzter Kampf trug sich ebenfalls vor dreihundert Jahren zu.'
Colgael: 'In gewisser Weise ist das so, wenn wir es nicht unauffällig genug machen.'
Norliriel: 'So ist es auch, denn das Dunkle hasst alles Gute und Heilende.'
Colgael nickt Mahael zustimmend zu.
Colgael: 'Wie hast du die letzten Wochen verbracht, Mahael? Es ist lange her, seit wir uns das letzte Mal trafen.'
Mahael hebt den Kopf etwas und lächelt.
Mahael: 'Im maer, Colgael, mellonen.'
Branvalleth schaut Mahael immer wieder an, aber um das nicht zu auffällig zu tun, schaut sie auch abwechselnd zu Colgael und Norliriel.
Mahael: 'Diese Hallen sind wahrlich ein Ort des Friedens und der Freude.'
Colgael lacht leise bestätigend.
Norliriel: 'So ist es.'
Norliriel bemüht sich ihr Lächeln auch in ihre Stimme zu legen.
Mahael: 'Und nach langen Reisen verlangt es den Reisenden nach solchen Orten...'
Colgael: 'So soll es auch sein. Nicht nur der Heilung des Hroa, sondern auch der des Fëa sollen diese Hallen dienen.'
Colgael: 'Soweit dies möglich ist, natürlich. Für manche Leiden gibt es auch hier leider keine Heilung.'
Mahael: 'Ich habe schon Tûr Aerendir meinen Dank ausgesprochen für die überaus freundliche Aufnahme.'
Colgael: 'Gut, sehr gut. Du gehörst gewiss zu jenen die hier Zuflucht nehmen sollen mögen, Mahael.'
Mahael: 'Brennil Branvallet, was findet Ihr an meinen Haaren denn so interessant? Sie sind zu staubig, um schön zu sein, und zu alt, um stolz getragen zu werden.'
Colgael: 'Allein im Freien hier die Bäume und Vögel zu hören erfüllt mich immer wieder mit Freude.'
Mahael lächelt vergnügt.
Colgael blickt von Mahael zu Branvalleth und zurück.
Colgael: 'Staubig? Wovon, mein Freund?''
Mahael: 'Der Staub vergeblicher Reisen, Colgael...er kann nie abgewaschen werden.'
Branvalleth: 'Nicht eure Haare sind es.. sondern ihr selbst seid es der mich interessiert. Verzeiht, ich habe noch nie einen der unseren getroffen, der so war wie ihr.'
Branvalleth: 'Ich hoffe, ich bin euch nicht zu nahe getreten.'
Mahael: 'Oh, nein, bei den Valar. Macht Euch keine Vorwürfe, Brennil.'
Norliriel spricht leise zu Branvalleth: 'Uns allen hat der Krieg viel genommen. Manchen mehr als anderen.'
Mahael: 'Meine Augen habe ich leider verloren, doch ich bemerke es durchaus, wenn ich in Gesellschaft solch vortrefflichen Eldar gerate wie hier.'
Mahael lächelt.
Colgael schmunzelt.
Colgael: 'Deine Worte lassen mich schmunzeln, Mahael.'
Colgael: 'Denn auch du gehörst zu den vortrefflichen.'
Branvalleth: 'Es ist freundlich von euch, so etwas zu sagen.'
Mahael: 'Ich bin sicher, unser König hätte grosse Freude, hier einmal einzukehren bei hohem Feste.'
Colgael: 'Viel grösser wären Freude und Ehre für uns ...'
Branvalleth: 'das wäre sicher ... wunderbar.'
Branvalleth hört man deutlich an, das sie kein Freund von großen Veranstaltungen ist.
Colgael: 'Ich werde den Anblick von Schild und Speer gewiss nicht vergessen.'
Norliriel: 'Ich ebensowenig.'
Colgael blickt durch die Fenster nach draussen.
Mahael: 'Schon mehrmals habe ich Brannon Aerendir gefragt, er möge doch berittene Boten senden, um des Königs Anreise zu erbitten...'
Norliriel schaut Colgael betroffen an.
Mahael: 'Doch er meinte, dies seien schwierige Zeiten.'
Colgael blickt Mahael an.
Colgael: 'Das sind sie ... gewiss ...'
Mahael lächelt.
Branvalleth schaut von einem zum anderen und hört gut zu.
Colgael: 'Doch waren sie je nicht schwierig?''
Norliriel: 'Zu jeder Zeit, seit unsere Eltern und Voreltern das gesegnete Aman verlassen haben.'
Norliriel seufzt leise.
Colgael nickt Norliriel bei ihren Worten zustimmend zu.
Mahael: 'Mir ist klar, meine Freunde, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, bis etwas sehr Gewichtiges geschieht. Doch ja, die Zeiten waren oft schon nicht einfach.'
Colgael blickt weiter nachdenklich zu Mahael, schweigend für einen Moment.
Colgael: 'Dein Geist blickt weit nach vorne und zurück, Mahael. Auch ich verspüre eine ... Zuspitzung der Dinge.'
Colgael: 'Doch ich vermag nicht zu sehen, wohin es uns führen wird.'
Mahael: 'Ihr seid weise und und habt viel gesehen, Colgael. Eure Worte sind mit Bestätigung meiner Gedanken.'
Colgael: 'So sehr ich unsere Bemühungen der Thela Estel respektiere und für gut heisse, und sie unterstütze. Ich glaube nicht, dass grosse Heere es diesmal zum Guten wenden sollen.'
Mahael: 'Mae...'
Colgael: 'Es ist etwas am Werk, das ich nicht erfassen kann.'
Mahael: 'Ich fürchte, diese Zeiten sind vergangen...ein Heer sah ich, so gross und prächtig, wie noch nie auf Erden erschienen...'
Mahael: 'doch ich bezweifle, dass je wieder so eines aufgestellt werden kann.'
Colgael macht eine verneinende Handbewegung.
Colgael: 'Heere haben uns nie wirklich genutzt.'
Norliriel: 'Und doch waren sie notwendig, für das was sie tun konnten.'
Colgael: 'Die Welt ist immer noch beschädigt, und der Schatten ist wieder gewachsen.'
Colgael: 'Ma, das ist wahr. Deswegen ist die Silberne Hand auch am Heereszug beteiligt.'
Norliriel: 'Ja. Und in der Tat, die Pracht der Banner Beleriands wird nie wieder sein, noch die Pracht des Heeres dass Ihr gesehen, Mahael.'
Norliriel: 'Dennoch, es ist an uns das zu tun was wir können.'
Norliriel: 'So wie wir und unsere Vorfahren es damals taten.'
Colgael: 'Und das so gut, wie wir es vermögen.'
Colgael nickt Norliriel zustimmend zu.
Colgael: 'Von welchem Heer sprichst du, Mahael?''
Mahael wendet sein Ohr in Richtung Colgael.
Mahael: 'Ich meine das Heer, das in Imladris gemustert wurden, das Heer wo wir zusammen gegen das Schwarze Land zogen unter unserem König, dem Stern des Elbentums.'
Branvalleth schaut nachdenklich vor sich hin und sagt dann leise: Manchmal können kleine Dinge großes bewirken.
Colgael: 'Das letzte grosse Bündnis, ma.'
Colgael: 'Ob es noch einmal zu so einem Bündnis kommen mag?''
Colgael: 'Lamoriel hatte so etwas im Sinn.'
Mahael: 'Ich bezweifle es. Als ich vor einem halben Jahr wieder Eriador betrat, spürte ich die Macht unseres Reiches schwinden.'
Colgael: 'Du hast recht gespürt. Es sind nur noch vereinzelte Orte an denen wir Zuflucht finden können.'
Norliriel: 'Es weilen kaum noch genug von uns in diesen Landen, um ein Reich zu füllen.'
Mahael nickt langsam.
Colgael: 'Um so mehr müssen wir uns wappnen mit Estel, der tiefen Hoffnung.'
Norliriel nickt Colgael ernst zu.
Branvalleth: 'Moment mal.. nun malt doch bitte nicht alles so düster...'
Mahael: 'Mae. Und Amdír weilt mit uns, das Bildnis und das Wirken unseres Königs!'
Colgael: 'Die alten Erzählungen sind ein zweischneidiges Ding, Branvalleth, und die Erinnerungen daran.'
Colgael: 'Einerseits lernen wir aus ihnen, andererseits betrüben sie oft genug unser Herz.'
Colgael: 'Viele fruchtlose Siege und noch mehr Niederlagen haben wir gesehen.'
Colgael lächelt Branvalleth an.
Branvalleth: 'Ich weiß wie wichtig die Erinnerung an Vergangenes ist.. aber die Gegenwart und die Zukunft sind doch noch gar nicht wirklich greifbar und wenn man jetzt schon alles dunkel und am Ende sieht, dann kann das Licht der Hoffnung ja nicht erstrahlen.'
Norliriel: 'Nein, dunkel ist unsere Sicht nicht - nur wissend.'
Colgael: 'Das Licht der Hoffnung erstrahlt im Westen. Hier ... ist es eher ein Dämmerlicht.'
Mahael spricht leise zu Norliriel: 'Sagt, Brennil, Eure Stimme kommt mir wahrlich bekannt vor, von alten Zeiten. Kann es sein, dass Ihr auch zugegen wart damals, im schwarzen Lande?'
Norliriel: 'Das war ich, doch auch das ist eine dunkle Erinnerung.'
Mahael lächelt.
Mahael: 'Dann trog mich nicht meine Erinnerung.'
Mahael: 'Viele Heilkundige waren damals anwesend, und tapferer als die Krieger stritten sie gegen den Tod.'
Mahael: 'Wie schön, dass ich Euch hier wieder treffe.'
Norliriel: 'Stritten, und unterlagen zu oft.'
Norliriel: 'Doch ich bin froh, dass meine Gegenwart Euch froh macht.'
Branvalleth schaut wieder nachdenklich drein, eher "Löcher in die Luft" sehen. als das sie jemanden anschaut.
Mahael: 'Doch Ihr, Branvalleth...Ihr wart damals nicht dabei. Ihr müsst jünger sein...'
Branvalleth: 'Ich bin nach jeder Zeit geboren und kenne es nur aus Erzählungen und Büchern.'
Branvalleth spricht, doch schaut sie noch immer über Colgaels Worte nachdenkend vor sich hin.
Mahael: 'Habt dennoch kein Bedauern, diese Zeit nicht erlebt zu haben. Eines Tages werdet Ihr Gil-Galad selbst von Angesicht zu Angesicht sehen.'
Norliriel schaut wieder betroffen.
Branvalleth nickt, als ihr bewusst wird das er das ja nicht sehen kann.
Branvalleth: 'Eines Tages...'
Norliriel: 'In der Tat, bedauern solltet Ihr das nicht. Erzählungen mögen der eigenen Anschauung nicht gleich kommen, doch schmerzen sie auch weniger.'
Mahael: 'Spätestens dann, wenn die hallende Stimme des Königs wieder an den Fjorden vernommen wird und er sein einstiges Reich wieder in Anspruch nimmt.'
Norliriel: 'Die Unbeschwertheit der Jugend ist etwas das wir mit der Zeit zu beneiden lernen. *bemüht sich den Schmerz aus ihrer Stimme zu halten, vor allem angesichts Mahaels Worten*'
Branvalleth: 'beneiden? Hm... möglich, das mag ich noch nicht beurteilen'
Mahael: 'Nun, ich habe gehört, dass die Thela Estel wieder zusammengerufen wurde. Wird sie erneut losziehen?'
Norliriel: 'So ist es.'
Branvalleth: 'Sind nicht einige schon auf dem Weg?'
Mahael: 'Ich weiss es nicht...'
Branvalleth: 'Ich dachte, die Späher sein schon ausgeschickt worden um den Feind auszuspionieren'
Norliriel: 'Ja, das sind sie. Und haben auch schon die ersten beunruhigenden Dinge gesehen.'
Mahael: 'Das ist nicht besonders schwer.'
Mahael: 'Selbst ohne Augen fällt einem vieles auf, das beunruhigend ist.'
Branvalleth: 'Die Kreaturen... ja selbst die Tiere spielen ja hier und da schon ziemlich verrückt'
Norliriel: 'So ist es.'
Mahael: 'Die Tiere, ja...doch was ist mit den Menschen geschehen?'
Norliriel: 'Auch einige von ihnen... sind verrückt, wenn Ihr es so nennen wollt.'
Mahael: 'Als ich Eriador betrat, gedachte ich das königliche Reich Arnor vorzufinden, mit mächtigen Festungen und blühenden Städten.'
Mahael: 'Meine Erwartungen wurden enttäuscht...'
Norliriel hat einen schmerzlichen Ausdruck auf dem Gesicht, den Mahael zum Glück nicht sehen kann.
Norliriel: 'Dann... *schaut Mahael an, unsicher was sie sagen soll*'
Branvalleth schweigt sich ebenso aus, weil wirkt nun total verunsichert.
Mahael: 'Seltsame Städte stehen nun.'
Mahael: 'Und Siedlungen, erfüllt mit fremdartigen Menschen.'
Branvalleth: 'fremdartigen Menschen?'
Branvalleth schaut fragend.
Branvalleth: 'Wie meint ihr das?'
Mahael: 'Mir scheint, sie haben sich so weit von ihrer Berufung entfernt...dass sie fast alles vergessen haben, was sie zu unseren Freunden machte einst.'
Norliriel: 'So ist es leider.'
Norliriel: 'Manche haben sich einem Leben als Räuber und Mörder zugewandt, andere - noch schlimmeren Dingen.'
Branvalleth: 'Aber solche gab es doch sicher früher auch schon.. also jene die nichts gutes im Sinn hatten?'
Mahael: 'Ja, gewiss.'
Mahael: 'Doch es gab auch starke Reiche der Menschen, die dasjenige pflegten, was wir sie einst gelehrt haben.'
Mahael: 'Doch heute sind sie verschwunden. Seltsam...'
Norliriel: 'Dennoch ist der Funke des Guten noch in den Herzen der Edain.'
Mahael: 'Daran zweifle ich nicht.'
Mahael: 'Ich muss vermutlich genauer hinhören, um jene Menschen zu erkennen.'
Mahael lächelt.
Mahael: 'Nun, ich hörte, dass einige Menschen hier Zuflucht gefunden haben.'
Norliriel: 'Ja das haben sie.'
Mahael: 'Ich werde mich in den Hallen umsehen. Wenn Ihr mich entschuldigt...'
Norliriel: 'Natürlich.'
Mahael macht eine tiefe Verbeugung.
Norliriel verbeugt sich vor Mahael auch wenn er es nicht sehen kann.
Branvalleth: 'Sicher...'
Mahael schreitet langsam, doch kerzengerade auf die Türe zu. Die rechten Hand ist nach unten hin ausgestreckt.
Branvalleth macht eine tiefe Verbeugung vor: Mahael.
Branvalleth: 'Ich glaube, ich mache einen Spaziergang... wollt ihr mitkommen?'
Norliriel: 'Gerne.'
Branvalleth tritt heraus und holt tief Luft.
Norliriel genießt ebenfalls sichtlich die frische Luft.
Branvalleth: 'So schön wie die Häuser sind, ich bin doch am liebsten draußen.'
Norliriel: 'Das verstehe ich.'
Norliriel: 'Die ersten des Elbenvolks erwachten einst unter dem freien Sternenhimmel, und ein Teil ihres Erbes steckt wohl noch in uns die so lange danach geboren wurden.'
Norliriel: 'Schön ist es, den weiten Himmel und die freie Luft zu sehen und zu spüren.'
Branvalleth: 'Das würde einiges Erklären *nickt*'
Branvalleth: 'Wir könnten nachsehen, wer heute Wache hat am Tor?'
Norliriel: 'Wenn Ihr wünscht, gewiß.'
Branvalleth schaut kurz etwas verwirrt drein und nickt dann.
Branvalleth: 'gut'
Norliriel bleibt kurz stehen.
Norliriel: 'Alae! Wie schön das Wasser ist.'
Branvalleth: 'Das Rauschen weckt Erinnerungen an Bruchtal.'
Branvalleth schaut hinunter.
Norliriel: 'Und ebenso der Duft der Bäume.'
Branvalleth zieht die Luft tief ein und nickt dann.
Branvalleth: 'Mae ihr habt recht.'
Branvalleth: 'Habt ihr manchmal Heimweh?'
Norliriel: 'Kann man Heimweh nach einem Ort haben den man nie gesehen hat?'
Branvalleth: 'hm... gute Frage'
Norliriel: 'Dann ja. Ich habe Heimweh, nach Gondolin das war, und nach Aman das ich nie erblicken durfte.'
Norliriel: 'Denn dort weilt mein Volk.'
Branvalleth: 'Ich verstehe... *nickt dann*'
Norliriel: 'Dennoch... noch sind Dinge zu tun, hier.'
Branvalleth: 'Mae und gemeinsam werden wir es zu einem guten Ende bringen... das ist der Hoffnungsfunke an dem wir festhalten müssen!'
Branvalleth: 'eine schöne Aussicht von hier oben'
Norliriel schaut auf die Wasserfälle.
Norliriel: 'Ja. Wunderschön.'
Branvalleth: 'das da unten ist das Sippenhaus oder?'
Norliriel: 'Ja, das sind unsere Hallen.'
Branvalleth schaut hoch zum Turm, der Wachhabenden.
Norliriel: 'Entschuldigt mich nun, ich möchte allein ein wenig nachsinnen.'
Ihr verbeugt Euch tief vor Branvalleth.
Branvalleth: 'Sicher... lasst euch von mir nicht aufhalten'