Gilorniels Bitte, und Ithilverils Entscheidung
Verfasst: Sa 2. Apr 2011, 22:03
((Hier nun also der IC-Beitritt von Gilorniel und Ithilveril.))
***
Silanwen summt leise vor sich hin und striegelt hingebungsvoll ihr Pferd.
Silanwen zuckt mit den Ohren, wendet sich lächelnd über die Schulter.
Gilorniel sieht zu, zu ihren Füßen schnuppert ihr kleiner Kaninchenfreund umher.
Gilorniel: 'Suilad, brennil Silanwen!'
Silanwen: 'Ah... brennil Gilorniel. Le suilon.'
Gilorniel: 'Es ist ein schöner Tag, nicht wahr?'
Silanwen neigt den Kopf sachte.
Silanwen: 'Zweifellos. Ich wollte ihn für einen Ausritt nutzen. Doch Mithlim... *deutet hinter sich zu ihrem Pferd* will noch ein wenig gepflegt werden.'
Gilorniel: 'Es gefällt mir, dass Ihr so gut zu Eurem Pferd seid.'
Silanwen sieht vergnügt zu den Kaninchen.
Gilorniel bemerkt den Blick und lächelt.
Gilorniel: 'Es ist mir zugelaufen.'
Silanwen: 'Das ist mehr aus der Not geboren. *lachend* Mithlim ist reichlich eigensinnig.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'So lange es nicht ins haus möchte, soll es mir recht sein. Ich erinnere mich da an eine Geschichte, bei der Saeloril ein Kaninchen mit ins Haus brachte...'
Gilorniel: 'Nein nein... meine vierbeinigen und zweiflügligen Freunde gehen nie in Häuser - sie fühlen sich draußen doch viel wohler.'
Silanwen: 'Und es... hatte ein kleines Verdauungs Problem... wenn Ihr versteht was ich meine.'
Silanwen seufzt leise, wohl in Erinnerung an den Hasendreck.
Gilorniel: 'Oh ja... Kaninchen sind ja leider keine Hunde, die man zur Stubenreinheit erziehen kann.'
Silanwen: 'Eben das versuchte ich Brennil Saeloril auch zu vermitteln...'
Silanwen: 'Sie hätte am liebsten einen Zoo aus unserem Haus gemacht.'
Gilorniel lächelt ein wenig.
Silanwen: 'Wir hatten... eine Schildkröte, eine Schlange, ein Kaninchen und bei dem Adler konnte ich es gerade noch verhindern.'
Silanwen: 'Der Schlange wäre es beinahe an den Kragen gegangen... ich mag Schlangen nicht sonderlich. Und schon gar nicht in unserer Küche.'
Gilorniel: 'Ein Adler? Es ist eine besondere Ehre, einen Adler zum Freund zu haben. Wenn es mir zuteil werden sollte, nie würde ich ihn in ein Haus sperren!'
Silanwen: 'Leider siegt die Vernunft nicht immer.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Es sind wilde Tiere... fehl am Platz in einem Haus.'
Gilorniel: 'Das ist wahr.'
Silanwen: 'Die Maus, die in der Küche lebt, ist dort eine Ausnahme.'
Gilorniel: 'Nun ja, ein kleines Mäuschen... die haben wir auch zuhause manchmal in unserem Baumhaus gefunden. Wer weiß wie sie dort hoch kamen?'
Silanwen: 'ich wollte mir vor einer Weile einmal einen Falken zulegen... leider hat es sich bisher noch nicht ergeben.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Sie sollen durchaus klettern können. Oder vielleicht in einem Getreidesack...'
Gilorniel: 'Ach ja, zuhause... ich werde wohl noch eine Weile vom Düsterwald fort sein.'
Gilorniel: 'Die Wege sind gefahrvoller geworden, nach allem was man hört.'
Silanwen: 'Ihr vermisst Eure Heimat wohl reichlich.'
Gilorniel: 'Sehr. Aber es ist nicht nur das. Es ist auch... da ich nun einmal hier bin, sollte ich auch eine Aufgabe erfüllen. Aber ich habe nicht wirklich eine.'
Silanwen stolpert einen Schritt nach vorn, als ihr Pferd sie mit dem Kopf anstupst, lachend dreht sie sich um.
Silanwen: 'Herrjeh...'
Gilorniel: 'Ich kümmere mich um brennil Ithilverils Haus wenn sie auf Reisen ist.'
Gilorniel kann ebenfalls ein lächeln nicht unterdrücken.
Silanwen: 'Kommt etwas neben mich. Der Herr hier fühlt sich wohl zu wenig bedacht.'
Silanwen greift den Striegel und beginnt ihr Pferd wieder kräftig abzureiben.
Silanwen: 'Ah, Ihr seid mit brennil Ithilveril bekannt?'
Gilorniel: 'Ja. Sie ist zwar älter als ich aber ich komme gut mit ihr aus.'
Gilorniel: 'Ihr kennt sie also auch?'
Silanwen: 'Ich weiss gar nicht, woher sie stammt...'
Silanwen: 'Sicher, sie dient im Heer des Hauses. Sozusagen... ist sie mir unterstellt.'
Silanwen: 'Und sie ist ebenso ein angesehener und gerngesehener Gast in unserem Haus.'
Silanwen klopft Mithlim auf die Flanke, kitzelt ihn dann vergnügt an den Nüstern, was der Schimmel mit lautem Schnauben und Stampfen zur kenntnis nimmt.
Gilorniel: '*lächelt* Sagt - das Heer eures Hauses - braucht es vielleicht jemanden, der sich um die Pferde kümmert?'
Gilorniel: 'Ich könnte auch andere Arbeiten für euch tun. Ich kann nicht kochen, aber ich kann Holz hacken, und Kleider ausbessern.'
Gilorniel: 'Wie ich schon sagte, mir fehlt eine wirkliche Aufgabe.'
Silanwen: 'Wir haben Illiraen, die sich gelegentlich darum kümmert. Allerdings habe ich sie schon eine Weile nicht mehr gesehen. Vermutlich sitzt sie unter einem Baum und hat die Zeit vergessen. *lachend*'
Gilorniel lacht leise.
Silanwen sieht seitlich zu Gilorniel.
Silanwen: 'Nun... eine Pferdepflegerin könnten wir gewiss brauchen.'
Silanwen: 'Und jemand der mir zur Hand geht, beim Auffüllen der Vorräte... den würde ich ebenso nicht ablehnen.'
Gilorniel: 'Das freut mich.'
Silanwen: 'Ich bin zudem noch Quartiermeisterin des Hauses.'
Gilorniel: 'Dürfte ich auch... ich meine... das Haus hat doch sicher eine Bibliothek?'
Silanwen: 'Ich kümmere mich darum, das genug Bier vorhanden ist... falls wir zwergischen Besuch bekommen...'
Gilorniel gluckst.
Silanwen: 'Gewiss. In der Halle stehen einige Regale mit Schriftrollen und Büchern.'
Gilorniel: 'Dann - wäre es möglich dass ich Zeit zum Studieren bekomme? Ich könnte die Bücher ja gleichzeitig ordnen.'
Silanwen: 'Allerdings... nun... es wäre wohl besser, wenn Ihr Euch für diese Aufgaben dem Haus anschliesst.'
Gilorniel: 'Dürfte ich das denn?'
Gilorniel bemüht sich nicht zu begeistert zu wirken, aber es gelingt ihr nicht, ihre Augen glänzen.
Silanwen: 'Nun, ich sehe keine Grund warum Ihr das nicht dürftet. Zwar sind wir eher mit Lothlorien und Bruchtal verbunden und nicht so sehr mit dem Düsterwald...'
Gilorniel: 'Ich meine... wenn ich wieder ein Zuhause hätte - ein zweites, neben meiner Heimat, bei guten Elben...'
Silanwen: 'Aber es liegt an Euch. Wenn Ihr denkt, das Ihr hier eine Aufgabe habt...'
Gilorniel: 'Mein Herz wäre so viel leichter.'
Silanwen wendet sich etwas zu Gilorniel.
Silanwen: 'Ein Zuhause können wir Euch wohl bieten.'
Gilorniel lächelt.
Gilorniel: 'Ich danke Euch.'
Silanwen: 'Doch lasst mich Euch eines sagen, Gilorniel...'
Gilorniel: 'Ja, brennil?'
Silanwen: 'Mir ist nicht entgangen, das Ihr... recht stolz auf Eure Herkunft seid.'
Silanwen: 'Manchmal... hm... wie soll ich sagen...'
Silanwen: 'Gar hochmütig? Nein, das wäre wohl ein zu starkes Wort.'
Silanwen: 'In diesem Haus gehen Elben jeglicher Herkunft ein und aus... und auch alle anderen Völker sind hier stets willkommen. Denkt Ihr, das Ihr damit zurecht kommt?'
Gilorniel: 'Ich bin stolz eine Waldelbin zu sein, das will ich nicht verleugnen. Aber ich werden mich bemühen mit allen auszukommen.'
Silanwen nickt sachte.
Silanwen: 'Es ist nichts schlechtes, wenn man sich seiner Wurzeln erinnert.'
Silanwen: 'Doch darf man sich aufgrund der Herkunft nicht über andere stellen.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Denn hier ist jeder gleich. Einzig der Tûr steht etwas über uns anderen. Doch nicht durch Geburt oder Herkunft...'
Silanwen: 'Sondern nur, weil wir ihn erheben.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Natürlich ist es innerhalb des Heeres... während der Übungen oder Kämpfe anders.'
Gilorniel: 'Natürlich. In einem Heer befolgt man Befehle.'
Silanwen: 'Denn dort zählen schnelle Entscheidungen und nicht alles kann bis ins kleinste beraten werden.'
Silanwen nickt zustimmend.
Silanwen: 'Aber gut, wenn Ihr Euch diese Entscheidung reiflich überlegt habt... und denkt, das Ihr dem Haus Celebriaen dienlich sein könntet...'
Silanwen: 'Dann wollen wir hineingehen und Ihr könnt Euch in die Rolle des Hauses eintragen.'
Gilorniel: 'Mae.'
Silanwen: 'Wenn dieser alte Esel mich gehen lässt. *klopft ihrem Pferd lachend auf die Flanke*'
Gilorniel lächelt.
Gilorniel: 'Vielleicht wird es mir gut tun, mit verschiedenen Elben zusammenzukommen.'
Silanwen: 'Dann kommt. *lächelnd* Aber nur einer von euch.'
Silanwen: 'Davon bin ich überzeugt.'
Gilorniel: 'Die Golodhrim kannte ich im Wald nur aus Vorurteilen....'
Silanwen lächelt zu dem Kaninchen.
Gilorniel: 'Na geh schon, kleiner Hopser!'
Silanwen: 'Vorurteile sind etwas, das man nur ausräumen kann, wenn man andere trifft.'
Silanwen: 'So... lasst mich sehen...'
Silanwens Blick gleitet suchend über die Schriftrollen, dann zieht sie eine hervor, begutachtet kurz die Beschriftung und nickt.
Silanwen: 'Diese hier ist es. Und wie Ihr seht... etwas Ordnung könnte nicht Schaden.'
Gilorniel: 'Ich werde mich darum kümmern, sagt mir nur wo alles hingehört.'
Silanwen: 'Sehen wir an den Tisch. Schreiben könnt Ihr?'
Gilorniel: 'Ja. Die Waldelben kannten früher keine Schrift, aber das ist lange her.'
Silanwen: 'Gut gut. Aber ich hätte es eigentlich wissen müssen.'
Silanwen: 'Wer würde sich anbieten, die Bibliothek zu ordnen, wenn er nicht lesen und schreiben kann?'
Gilorniel lacht leise.
Gilorniel: 'In der Tat.'
Silanwen: 'Und zu den Vorurteilen... nun...'
Silanwen: 'Ich poltere damit zumeist nicht als erstes heraus...'
Gilorniel: 'Ich denke jeder hat sie... aber man kann sie ausräumen, wenn man einander mit offenen Augen begegnet, ja?'
Silanwen: 'Und ich bin zweifellos in Bruchtal geboren worden und auch aufgewachsen. Doch meine Mutter ist eine Avari... während mein Vater ein Sindar ist.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Wenn ich das allerdings als erstes einer neuen Bekanntschaft erzähle, dann sieht sie mich möglicherweise sofort mit falschen Augen.'
Gilorniel: 'Ich weiß, manche haben auch Vorurteile gegen Avari. Aber ich nicht. Schließlich stammt auch ein Teil des Waldvolks von ihnen ab, so sagt man.'
Silanwen: 'Zweifellos.'
Silanwen: 'Und hier sind wir vereint. Hochelben... die um ein vieles Älter sind als ich...'
Silanwen: 'Noldor, denen ebenso wie den Avari, von vielen Vorbehalte entgegenschlagen.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Caun Colgael beispielsweise... er ist ein sehr fähiger Goldschmied.'
Silanwen: 'Und auch brennil Norliriel geht diesem Handwerk nach. Sehr geschickt sind die Noldor.'
Silanwen: 'Aber ich will Euch nicht länger auf die Folter spannen. *lachend*'
Silanwen öffnet das Band, das die Rolle zusammenhält, entrollt sie und beschwert die Enden.
Gilorniel: 'Colgael? Ich ahnte bereits dass er kein Waldelb ist, auch wenn er sich kleidet wie einer der Galadhrim. Aber dass er ein Golodh sein soll - er ist doch weder hochfahrend noch ... da bin ich wieder mit den Vorurteilen!'
Silanwen lächelt und nickt.
Gilorniel: 'Aber jetzt sollte ich wohl ernst machen und unterschreiben, bevor ich Euch von Eurem Pferd fernhalte.'
Silanwen nimmt eine Feder und öffnet das kleine Tintenfass, das im Tisch eingelassen ist, taucht die Feder ein und reicht sie Gilorniel.
Silanwen: 'Hier, in der untersten Zeile. *deutet auf die freie Zeile unter reichlich vielen Namen*'
Gilorniel nimmt die Feder und setzt ihren Namen in sorgfältigen Cirth auf die Rolle.
Gilorniel: 'Hier!'
Silanwen lächelt und nickt, bläst dann die Tinte trocken.
Silanwen: 'Gut, damit steht Ihr nun im Dienste des Hauses.'
Gilorniel nickt.
Silanwen nimmt die Feder und legt sie in die Mulde zu den anderen, schliesst das Tintenfass und rollt das Pergament wieder zusammen.
Gilorniel: 'Ich hoffe ich werde euch nicht enttäuschen.'
Silanwen: 'Da bin ich ohne Sorge.'
Silanwen: 'Enttäuscht Euch selbst nicht. Dann wird alles gut werden. *lächelnd*'
Silanwen: 'Gut... dann... legt doch als erste Handlung die Rolle wieder an ihren Platz.'
Gilorniel: 'Mae.'
Gilorniel tut es.
Silanwen: 'Ich kümmere mich dann wieder um mein Pferd, wenn Ihr erlaubt.'
Gilorniel: 'Gewiß.'
Silanwen: 'oder gibt es noch etwas, das Ihr wissen möchtet?'
Gilorniel: 'Nichts wegen dem ich Mithlim warten lassen würde. *lächelt*'
Silanwen lacht und nickt.
Silanwen: 'So sei es. Ich bin draussen, wenn noch etwas sein sollte.'
Silanwen neigt den Kopf mit vergnügtem Lächeln und wendet sich zum Gehen.
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Silanwen summt leise vor sich hin und striegelt hingebungsvoll ihr Pferd.
Silanwen zuckt mit den Ohren, wendet sich lächelnd über die Schulter.
Gilorniel sieht zu, zu ihren Füßen schnuppert ihr kleiner Kaninchenfreund umher.
Gilorniel: 'Suilad, brennil Silanwen!'
Silanwen: 'Ah... brennil Gilorniel. Le suilon.'
Gilorniel: 'Es ist ein schöner Tag, nicht wahr?'
Silanwen neigt den Kopf sachte.
Silanwen: 'Zweifellos. Ich wollte ihn für einen Ausritt nutzen. Doch Mithlim... *deutet hinter sich zu ihrem Pferd* will noch ein wenig gepflegt werden.'
Gilorniel: 'Es gefällt mir, dass Ihr so gut zu Eurem Pferd seid.'
Silanwen sieht vergnügt zu den Kaninchen.
Gilorniel bemerkt den Blick und lächelt.
Gilorniel: 'Es ist mir zugelaufen.'
Silanwen: 'Das ist mehr aus der Not geboren. *lachend* Mithlim ist reichlich eigensinnig.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'So lange es nicht ins haus möchte, soll es mir recht sein. Ich erinnere mich da an eine Geschichte, bei der Saeloril ein Kaninchen mit ins Haus brachte...'
Gilorniel: 'Nein nein... meine vierbeinigen und zweiflügligen Freunde gehen nie in Häuser - sie fühlen sich draußen doch viel wohler.'
Silanwen: 'Und es... hatte ein kleines Verdauungs Problem... wenn Ihr versteht was ich meine.'
Silanwen seufzt leise, wohl in Erinnerung an den Hasendreck.
Gilorniel: 'Oh ja... Kaninchen sind ja leider keine Hunde, die man zur Stubenreinheit erziehen kann.'
Silanwen: 'Eben das versuchte ich Brennil Saeloril auch zu vermitteln...'
Silanwen: 'Sie hätte am liebsten einen Zoo aus unserem Haus gemacht.'
Gilorniel lächelt ein wenig.
Silanwen: 'Wir hatten... eine Schildkröte, eine Schlange, ein Kaninchen und bei dem Adler konnte ich es gerade noch verhindern.'
Silanwen: 'Der Schlange wäre es beinahe an den Kragen gegangen... ich mag Schlangen nicht sonderlich. Und schon gar nicht in unserer Küche.'
Gilorniel: 'Ein Adler? Es ist eine besondere Ehre, einen Adler zum Freund zu haben. Wenn es mir zuteil werden sollte, nie würde ich ihn in ein Haus sperren!'
Silanwen: 'Leider siegt die Vernunft nicht immer.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Es sind wilde Tiere... fehl am Platz in einem Haus.'
Gilorniel: 'Das ist wahr.'
Silanwen: 'Die Maus, die in der Küche lebt, ist dort eine Ausnahme.'
Gilorniel: 'Nun ja, ein kleines Mäuschen... die haben wir auch zuhause manchmal in unserem Baumhaus gefunden. Wer weiß wie sie dort hoch kamen?'
Silanwen: 'ich wollte mir vor einer Weile einmal einen Falken zulegen... leider hat es sich bisher noch nicht ergeben.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Sie sollen durchaus klettern können. Oder vielleicht in einem Getreidesack...'
Gilorniel: 'Ach ja, zuhause... ich werde wohl noch eine Weile vom Düsterwald fort sein.'
Gilorniel: 'Die Wege sind gefahrvoller geworden, nach allem was man hört.'
Silanwen: 'Ihr vermisst Eure Heimat wohl reichlich.'
Gilorniel: 'Sehr. Aber es ist nicht nur das. Es ist auch... da ich nun einmal hier bin, sollte ich auch eine Aufgabe erfüllen. Aber ich habe nicht wirklich eine.'
Silanwen stolpert einen Schritt nach vorn, als ihr Pferd sie mit dem Kopf anstupst, lachend dreht sie sich um.
Silanwen: 'Herrjeh...'
Gilorniel: 'Ich kümmere mich um brennil Ithilverils Haus wenn sie auf Reisen ist.'
Gilorniel kann ebenfalls ein lächeln nicht unterdrücken.
Silanwen: 'Kommt etwas neben mich. Der Herr hier fühlt sich wohl zu wenig bedacht.'
Silanwen greift den Striegel und beginnt ihr Pferd wieder kräftig abzureiben.
Silanwen: 'Ah, Ihr seid mit brennil Ithilveril bekannt?'
Gilorniel: 'Ja. Sie ist zwar älter als ich aber ich komme gut mit ihr aus.'
Gilorniel: 'Ihr kennt sie also auch?'
Silanwen: 'Ich weiss gar nicht, woher sie stammt...'
Silanwen: 'Sicher, sie dient im Heer des Hauses. Sozusagen... ist sie mir unterstellt.'
Silanwen: 'Und sie ist ebenso ein angesehener und gerngesehener Gast in unserem Haus.'
Silanwen klopft Mithlim auf die Flanke, kitzelt ihn dann vergnügt an den Nüstern, was der Schimmel mit lautem Schnauben und Stampfen zur kenntnis nimmt.
Gilorniel: '*lächelt* Sagt - das Heer eures Hauses - braucht es vielleicht jemanden, der sich um die Pferde kümmert?'
Gilorniel: 'Ich könnte auch andere Arbeiten für euch tun. Ich kann nicht kochen, aber ich kann Holz hacken, und Kleider ausbessern.'
Gilorniel: 'Wie ich schon sagte, mir fehlt eine wirkliche Aufgabe.'
Silanwen: 'Wir haben Illiraen, die sich gelegentlich darum kümmert. Allerdings habe ich sie schon eine Weile nicht mehr gesehen. Vermutlich sitzt sie unter einem Baum und hat die Zeit vergessen. *lachend*'
Gilorniel lacht leise.
Silanwen sieht seitlich zu Gilorniel.
Silanwen: 'Nun... eine Pferdepflegerin könnten wir gewiss brauchen.'
Silanwen: 'Und jemand der mir zur Hand geht, beim Auffüllen der Vorräte... den würde ich ebenso nicht ablehnen.'
Gilorniel: 'Das freut mich.'
Silanwen: 'Ich bin zudem noch Quartiermeisterin des Hauses.'
Gilorniel: 'Dürfte ich auch... ich meine... das Haus hat doch sicher eine Bibliothek?'
Silanwen: 'Ich kümmere mich darum, das genug Bier vorhanden ist... falls wir zwergischen Besuch bekommen...'
Gilorniel gluckst.
Silanwen: 'Gewiss. In der Halle stehen einige Regale mit Schriftrollen und Büchern.'
Gilorniel: 'Dann - wäre es möglich dass ich Zeit zum Studieren bekomme? Ich könnte die Bücher ja gleichzeitig ordnen.'
Silanwen: 'Allerdings... nun... es wäre wohl besser, wenn Ihr Euch für diese Aufgaben dem Haus anschliesst.'
Gilorniel: 'Dürfte ich das denn?'
Gilorniel bemüht sich nicht zu begeistert zu wirken, aber es gelingt ihr nicht, ihre Augen glänzen.
Silanwen: 'Nun, ich sehe keine Grund warum Ihr das nicht dürftet. Zwar sind wir eher mit Lothlorien und Bruchtal verbunden und nicht so sehr mit dem Düsterwald...'
Gilorniel: 'Ich meine... wenn ich wieder ein Zuhause hätte - ein zweites, neben meiner Heimat, bei guten Elben...'
Silanwen: 'Aber es liegt an Euch. Wenn Ihr denkt, das Ihr hier eine Aufgabe habt...'
Gilorniel: 'Mein Herz wäre so viel leichter.'
Silanwen wendet sich etwas zu Gilorniel.
Silanwen: 'Ein Zuhause können wir Euch wohl bieten.'
Gilorniel lächelt.
Gilorniel: 'Ich danke Euch.'
Silanwen: 'Doch lasst mich Euch eines sagen, Gilorniel...'
Gilorniel: 'Ja, brennil?'
Silanwen: 'Mir ist nicht entgangen, das Ihr... recht stolz auf Eure Herkunft seid.'
Silanwen: 'Manchmal... hm... wie soll ich sagen...'
Silanwen: 'Gar hochmütig? Nein, das wäre wohl ein zu starkes Wort.'
Silanwen: 'In diesem Haus gehen Elben jeglicher Herkunft ein und aus... und auch alle anderen Völker sind hier stets willkommen. Denkt Ihr, das Ihr damit zurecht kommt?'
Gilorniel: 'Ich bin stolz eine Waldelbin zu sein, das will ich nicht verleugnen. Aber ich werden mich bemühen mit allen auszukommen.'
Silanwen nickt sachte.
Silanwen: 'Es ist nichts schlechtes, wenn man sich seiner Wurzeln erinnert.'
Silanwen: 'Doch darf man sich aufgrund der Herkunft nicht über andere stellen.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Denn hier ist jeder gleich. Einzig der Tûr steht etwas über uns anderen. Doch nicht durch Geburt oder Herkunft...'
Silanwen: 'Sondern nur, weil wir ihn erheben.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Natürlich ist es innerhalb des Heeres... während der Übungen oder Kämpfe anders.'
Gilorniel: 'Natürlich. In einem Heer befolgt man Befehle.'
Silanwen: 'Denn dort zählen schnelle Entscheidungen und nicht alles kann bis ins kleinste beraten werden.'
Silanwen nickt zustimmend.
Silanwen: 'Aber gut, wenn Ihr Euch diese Entscheidung reiflich überlegt habt... und denkt, das Ihr dem Haus Celebriaen dienlich sein könntet...'
Silanwen: 'Dann wollen wir hineingehen und Ihr könnt Euch in die Rolle des Hauses eintragen.'
Gilorniel: 'Mae.'
Silanwen: 'Wenn dieser alte Esel mich gehen lässt. *klopft ihrem Pferd lachend auf die Flanke*'
Gilorniel lächelt.
Gilorniel: 'Vielleicht wird es mir gut tun, mit verschiedenen Elben zusammenzukommen.'
Silanwen: 'Dann kommt. *lächelnd* Aber nur einer von euch.'
Silanwen: 'Davon bin ich überzeugt.'
Gilorniel: 'Die Golodhrim kannte ich im Wald nur aus Vorurteilen....'
Silanwen lächelt zu dem Kaninchen.
Gilorniel: 'Na geh schon, kleiner Hopser!'
Silanwen: 'Vorurteile sind etwas, das man nur ausräumen kann, wenn man andere trifft.'
Silanwen: 'So... lasst mich sehen...'
Silanwens Blick gleitet suchend über die Schriftrollen, dann zieht sie eine hervor, begutachtet kurz die Beschriftung und nickt.
Silanwen: 'Diese hier ist es. Und wie Ihr seht... etwas Ordnung könnte nicht Schaden.'
Gilorniel: 'Ich werde mich darum kümmern, sagt mir nur wo alles hingehört.'
Silanwen: 'Sehen wir an den Tisch. Schreiben könnt Ihr?'
Gilorniel: 'Ja. Die Waldelben kannten früher keine Schrift, aber das ist lange her.'
Silanwen: 'Gut gut. Aber ich hätte es eigentlich wissen müssen.'
Silanwen: 'Wer würde sich anbieten, die Bibliothek zu ordnen, wenn er nicht lesen und schreiben kann?'
Gilorniel lacht leise.
Gilorniel: 'In der Tat.'
Silanwen: 'Und zu den Vorurteilen... nun...'
Silanwen: 'Ich poltere damit zumeist nicht als erstes heraus...'
Gilorniel: 'Ich denke jeder hat sie... aber man kann sie ausräumen, wenn man einander mit offenen Augen begegnet, ja?'
Silanwen: 'Und ich bin zweifellos in Bruchtal geboren worden und auch aufgewachsen. Doch meine Mutter ist eine Avari... während mein Vater ein Sindar ist.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Wenn ich das allerdings als erstes einer neuen Bekanntschaft erzähle, dann sieht sie mich möglicherweise sofort mit falschen Augen.'
Gilorniel: 'Ich weiß, manche haben auch Vorurteile gegen Avari. Aber ich nicht. Schließlich stammt auch ein Teil des Waldvolks von ihnen ab, so sagt man.'
Silanwen: 'Zweifellos.'
Silanwen: 'Und hier sind wir vereint. Hochelben... die um ein vieles Älter sind als ich...'
Silanwen: 'Noldor, denen ebenso wie den Avari, von vielen Vorbehalte entgegenschlagen.'
Gilorniel nickt.
Silanwen: 'Caun Colgael beispielsweise... er ist ein sehr fähiger Goldschmied.'
Silanwen: 'Und auch brennil Norliriel geht diesem Handwerk nach. Sehr geschickt sind die Noldor.'
Silanwen: 'Aber ich will Euch nicht länger auf die Folter spannen. *lachend*'
Silanwen öffnet das Band, das die Rolle zusammenhält, entrollt sie und beschwert die Enden.
Gilorniel: 'Colgael? Ich ahnte bereits dass er kein Waldelb ist, auch wenn er sich kleidet wie einer der Galadhrim. Aber dass er ein Golodh sein soll - er ist doch weder hochfahrend noch ... da bin ich wieder mit den Vorurteilen!'
Silanwen lächelt und nickt.
Gilorniel: 'Aber jetzt sollte ich wohl ernst machen und unterschreiben, bevor ich Euch von Eurem Pferd fernhalte.'
Silanwen nimmt eine Feder und öffnet das kleine Tintenfass, das im Tisch eingelassen ist, taucht die Feder ein und reicht sie Gilorniel.
Silanwen: 'Hier, in der untersten Zeile. *deutet auf die freie Zeile unter reichlich vielen Namen*'
Gilorniel nimmt die Feder und setzt ihren Namen in sorgfältigen Cirth auf die Rolle.
Gilorniel: 'Hier!'
Silanwen lächelt und nickt, bläst dann die Tinte trocken.
Silanwen: 'Gut, damit steht Ihr nun im Dienste des Hauses.'
Gilorniel nickt.
Silanwen nimmt die Feder und legt sie in die Mulde zu den anderen, schliesst das Tintenfass und rollt das Pergament wieder zusammen.
Gilorniel: 'Ich hoffe ich werde euch nicht enttäuschen.'
Silanwen: 'Da bin ich ohne Sorge.'
Silanwen: 'Enttäuscht Euch selbst nicht. Dann wird alles gut werden. *lächelnd*'
Silanwen: 'Gut... dann... legt doch als erste Handlung die Rolle wieder an ihren Platz.'
Gilorniel: 'Mae.'
Gilorniel tut es.
Silanwen: 'Ich kümmere mich dann wieder um mein Pferd, wenn Ihr erlaubt.'
Gilorniel: 'Gewiß.'
Silanwen: 'oder gibt es noch etwas, das Ihr wissen möchtet?'
Gilorniel: 'Nichts wegen dem ich Mithlim warten lassen würde. *lächelt*'
Silanwen lacht und nickt.
Silanwen: 'So sei es. Ich bin draussen, wenn noch etwas sein sollte.'
Silanwen neigt den Kopf mit vergnügtem Lächeln und wendet sich zum Gehen.
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