Krieg...
Verfasst: So 13. Mär 2011, 02:42
Tief in Gedanken starrt der junge Elb auf das kinsternde Lagerfeuer. Der Kopf auf den Sattel gebettet, eine Decke, dunkelgrün mit silberner Borde, über den Körper gelegt. Ein paar Schritte von ihm ein hört er die Geräusche von Gras, das gemächlich gerupft wird.
Ein kleiner Funkenregen ensteht während eines weiteren Knisterns, langsam schweifen die Gedanken ab...
Ein Lagerfeuer, sie hatten einige Stunden verbracht es herzurichten und so zu legen, dass es nicht den ganzen Wald erhellte. Er war noch keine Woche in seiner alten Heimat.
Der Düsterwald, etwas weiter südlich vom Reich Thadurils und doch ganz nah. Um das Feuer sitzen und liegen Elben, alle in Rüstungen, leichte Roben in den Waldfarben, Lederkleidung in den Farben der Bäume und Schwere Rüstungen, teils golden, teils silbern glänzend.
Sie waren erschöpft. der tag war lang und der Marsch ungewöhnlich schnell und Kräftezehrend. Selbst Mikarion spürte, wie sich seine Beine der wohlverdienten Ruhe hingaben.
"Hunger? Es ist keiner von Hadhelens Braten, aber ich denke er ist mir ganz gut gelungen." Der Feldkoch reichte Mikarion die Schüssel mit Eintopf. "Warum ist die Stimmung so trübe? Wir sind bis hierher gekommen ohne auch nur einen Kampf zu erleben? Und morgen? Morgen rennen wir dann weiter?" Mikarion sah den Elben an, er war erst kürzlich dem Heer über den Weg gelaufen. Man legte es ihm nache mit ihnen zu reisen, da er allein kaum Chancen auf Überleben haben sollte.
"Ihr kommt schon noch zu eurem Kampf, esst, es ist sowieso nicht genug für alle."
Mikarion nahm ein paar Löffel bis er neben sich blickte und einen anderen Elben sah, der da saß, ins Feuer blickte und summte. Es war eine herrliche Melodie, man konnte sich darin verlieren. Es schien intensiver zu werden, die Stimmen umher leiser, einige der anderen schienen einzustimmen. Wortlos und doch allessagend.
Ohne darüber nachzudenken reicht Mikarion ihm die Schüssel. Dankend sieht der Elb ihn an und beginnt zu essen. "Ihr habt eine schöne Stimme Herr." Der Elb sah Mikarion an "Mein Name ist Istardhon Elfalas. Und ich glaube meine würde neben eurer verblassen. Ich kam hierher um für die Herrin zu kämpfen. Sie zeigte mir Schönheiten, die ich nie für möglich gehalten hatte. Ich werde ihr Ehre machen und dann zu meiner Familie zurückkehren."
"Eure Familie? In Lothlorien?." "Ja, meine Frau und meine geliebte Tochter. Unser grösstes Glück. Wenn ich zurückbin, meinte sie wollte sie mir ein neues Lied vorsingen, dass sie extra für mich dichten wollte. Einmal wird sie es singen, nur für mich und dann bin ich der einzige der es noch singen darf." Offen lächelte der Elb Mikarion an. "Mikarion Telemnir, aus dem Düsterwald. Ich bin auf dem Weg nachhause. Auch ich will meine Familie wiedersehen." Stellte Mikarion sich vor. "Wisst ihr.." begann Istardhon wurde aber jäh unterbrochen "ALARM! ZU DEN WAFFEN!"
Jetzt ging alles sehr schnell. Orks waren auf dem Vormarsch "Endlich..." dachte Mikarion, sprang auf, den Bogen bei der Hand und mit einem kampfeslustigen Funkeln in den Augen und einem Lächeln auf den Lippen erklomm er einen kleinen Hügel.
Die goldenen und silbernen Rüstungen verschwanden in der Dunkelheit. Etwas entfernt konnte man die rülpsenden Schreie der Orks hören. Metall klirrte, Kampfgeschrei. Langsam sah man wie einige der Rüstungen zurückkamen, dicht gefolgt von der schwarzen Flut der Orks. "BOGENSCHÜTZEN! FEUER!"
Die Rüstungen bildeten eine neue Linie, die Orks fielen zahlreich unter den Pfeilen der Elben. Mikarion zählte..."Es sind nur noch 27... es waren doch 35 Rüstungen die..." "PFEILE!!" Mikarion wurde zu Boden gezerrt. "Ihr müsst vorsichtig sein junger Gefährte." Die Pfeile surrten durch die Luft, nur knapp über die Köpfe der liegenden Bogenschützen hinweg.
"Istardhon...welch glückliche Fügung euch an meiner Seite zu haben" "BOGENSCHÜTZEN!" und wieder sprang Mikarion auf und schoss einige Pfeile gezielt auf die anstürmenden Orks.
Erhaben zufrieden drehte er sich zu Istardhon, er lächelte wieder. "gut ge..." Sein Gesicht verzog sich zu einer Fratze aus Entsetzen und Angst. Ein Pfeil durchbohrte seinen Helm und seinen Kopf. Dünnes Blut rann seine Wange herunter bevor der Elb zusammenbrach.
"ISTARDHON!" Mikarion erwachte schnell atmend, den Bogen in der Hand.
Er starrt ins Lagerfeuer, der kopf seiner Stute legte sich auf seine Schulter. "Wieder dieser Traum, mein Freund?" "Ja...Alvarania. ...wieder dieser Traum...diese Erinnerung." Die Stute drückt ihn langsam wieder auf den Sattel und legt sich neben ihn. "Ich habe dich seitdem nichtmehr lachen sehen..." Ein kleiner Funkenregen ensteht während eines weiteren Knisterns des Lagerfeuers in der Nacht....
Ein kleiner Funkenregen ensteht während eines weiteren Knisterns, langsam schweifen die Gedanken ab...
Ein Lagerfeuer, sie hatten einige Stunden verbracht es herzurichten und so zu legen, dass es nicht den ganzen Wald erhellte. Er war noch keine Woche in seiner alten Heimat.
Der Düsterwald, etwas weiter südlich vom Reich Thadurils und doch ganz nah. Um das Feuer sitzen und liegen Elben, alle in Rüstungen, leichte Roben in den Waldfarben, Lederkleidung in den Farben der Bäume und Schwere Rüstungen, teils golden, teils silbern glänzend.
Sie waren erschöpft. der tag war lang und der Marsch ungewöhnlich schnell und Kräftezehrend. Selbst Mikarion spürte, wie sich seine Beine der wohlverdienten Ruhe hingaben.
"Hunger? Es ist keiner von Hadhelens Braten, aber ich denke er ist mir ganz gut gelungen." Der Feldkoch reichte Mikarion die Schüssel mit Eintopf. "Warum ist die Stimmung so trübe? Wir sind bis hierher gekommen ohne auch nur einen Kampf zu erleben? Und morgen? Morgen rennen wir dann weiter?" Mikarion sah den Elben an, er war erst kürzlich dem Heer über den Weg gelaufen. Man legte es ihm nache mit ihnen zu reisen, da er allein kaum Chancen auf Überleben haben sollte.
"Ihr kommt schon noch zu eurem Kampf, esst, es ist sowieso nicht genug für alle."
Mikarion nahm ein paar Löffel bis er neben sich blickte und einen anderen Elben sah, der da saß, ins Feuer blickte und summte. Es war eine herrliche Melodie, man konnte sich darin verlieren. Es schien intensiver zu werden, die Stimmen umher leiser, einige der anderen schienen einzustimmen. Wortlos und doch allessagend.
Ohne darüber nachzudenken reicht Mikarion ihm die Schüssel. Dankend sieht der Elb ihn an und beginnt zu essen. "Ihr habt eine schöne Stimme Herr." Der Elb sah Mikarion an "Mein Name ist Istardhon Elfalas. Und ich glaube meine würde neben eurer verblassen. Ich kam hierher um für die Herrin zu kämpfen. Sie zeigte mir Schönheiten, die ich nie für möglich gehalten hatte. Ich werde ihr Ehre machen und dann zu meiner Familie zurückkehren."
"Eure Familie? In Lothlorien?." "Ja, meine Frau und meine geliebte Tochter. Unser grösstes Glück. Wenn ich zurückbin, meinte sie wollte sie mir ein neues Lied vorsingen, dass sie extra für mich dichten wollte. Einmal wird sie es singen, nur für mich und dann bin ich der einzige der es noch singen darf." Offen lächelte der Elb Mikarion an. "Mikarion Telemnir, aus dem Düsterwald. Ich bin auf dem Weg nachhause. Auch ich will meine Familie wiedersehen." Stellte Mikarion sich vor. "Wisst ihr.." begann Istardhon wurde aber jäh unterbrochen "ALARM! ZU DEN WAFFEN!"
Jetzt ging alles sehr schnell. Orks waren auf dem Vormarsch "Endlich..." dachte Mikarion, sprang auf, den Bogen bei der Hand und mit einem kampfeslustigen Funkeln in den Augen und einem Lächeln auf den Lippen erklomm er einen kleinen Hügel.
Die goldenen und silbernen Rüstungen verschwanden in der Dunkelheit. Etwas entfernt konnte man die rülpsenden Schreie der Orks hören. Metall klirrte, Kampfgeschrei. Langsam sah man wie einige der Rüstungen zurückkamen, dicht gefolgt von der schwarzen Flut der Orks. "BOGENSCHÜTZEN! FEUER!"
Die Rüstungen bildeten eine neue Linie, die Orks fielen zahlreich unter den Pfeilen der Elben. Mikarion zählte..."Es sind nur noch 27... es waren doch 35 Rüstungen die..." "PFEILE!!" Mikarion wurde zu Boden gezerrt. "Ihr müsst vorsichtig sein junger Gefährte." Die Pfeile surrten durch die Luft, nur knapp über die Köpfe der liegenden Bogenschützen hinweg.
"Istardhon...welch glückliche Fügung euch an meiner Seite zu haben" "BOGENSCHÜTZEN!" und wieder sprang Mikarion auf und schoss einige Pfeile gezielt auf die anstürmenden Orks.
Erhaben zufrieden drehte er sich zu Istardhon, er lächelte wieder. "gut ge..." Sein Gesicht verzog sich zu einer Fratze aus Entsetzen und Angst. Ein Pfeil durchbohrte seinen Helm und seinen Kopf. Dünnes Blut rann seine Wange herunter bevor der Elb zusammenbrach.
"ISTARDHON!" Mikarion erwachte schnell atmend, den Bogen in der Hand.
Er starrt ins Lagerfeuer, der kopf seiner Stute legte sich auf seine Schulter. "Wieder dieser Traum, mein Freund?" "Ja...Alvarania. ...wieder dieser Traum...diese Erinnerung." Die Stute drückt ihn langsam wieder auf den Sattel und legt sich neben ihn. "Ich habe dich seitdem nichtmehr lachen sehen..." Ein kleiner Funkenregen ensteht während eines weiteren Knisterns des Lagerfeuers in der Nacht....