Die Noblen von Nargothrond
Verfasst: Do 24. Dez 2009, 10:20
Weit in die Vergangenheit reichen die Wurzeln der Erinnerung, aber auch die des Blutes. Die Geschichte der Eldar ist voll von grossen Namen, zu denen Herr Elrond zu Bruchtal Blutsbande hat. So direkt ist seine Verbindung zu den Altvorderen, dass er durchaus die Königswürde der Noldor in Mittelerde für sich in Anspruch nehmen könnte. Von einigen dieser Altvorderen Könige will ich nun berichten.
Als vor vielen Altern die Noldor das gesegnete Reich verliessen und nach Beleriand kamen war unter ihnen einer, den sie Finrod nannten. Er war der älteste Sohn Finarfins, der in Valinor blieb, und ein Bruder der Herrin Galadriel und König. Er gründete Minas Tirith im Pass des Sirion, und später die Festung Nargothrond. In den Gruben von Tol-in-Gaurhoth wurde er erschlagen, seine Linie endete und sein Bruder Orodreth folgte ihm als König nach.
Lange Jahre blieb die Lage der Stadt und Festung Nargoroth dem Dunklen Feind verborgen und ihre Soldaten kämpften ruhmreich in vielen Schlachten in Beleriand, aber auch im Geheimen. Lugaidh hat einiges über die Schlachten Beleriands zusammen getragen, daher will ich da nicht weiter drauf eingehen. Doch dann kam Túrin Turambar, geführt von Gwindor, in die Stadt und überredete die Noldor, offen in den Krieg gegen Morgoth zu ziehen. Eine unkluge Strategie, war dem Feind doch bald die Lage der Stadt bekannt.
Aus Angband kam über die Ered Wethrin und den Sirion-Pass ein grosses Heer, angeführt von Glaurung selbst, dem Ältesten der Urulóki, der Drachen. Dieser Drache führte die Schrecken in der Dagor Bragollach und der Nírnaeth Arnoediad an. Entgegen der Ratschläge Círdans, die er von dem valar Ulmo erhielt und die Túrin in den Wind schlug, blieben die Elben nicht in ihrer Festung sondern zogen aus in eine offene Feldschlacht.
Zahlenmässig unterlegen und ohne Verteidigung gegen den Drachen verloren sie zunächst die rechte Flanke und wurden dann nach Westen getrieben, in die Felder von Tumhalad. Sie stritten tapfer und verzweifelt, doch am Ende waren viele erschlagen, unter ihnen ihr König, Orodreth und auch Gwindor, Held der Nírnaeth Arnoediad, und das Heer aus Nargothrond vernichtend geschlagen.
Nur Túrin Turambar entkam, um zu sehen, wie Glaurung über die neu gebaute Brücke kam, die grossen Tore, die Felagund einst erschuf, zerstörte und in Nargothrond einzog, als Drachen-König von Nargothrond.
So endete das Königreich von Norgothrond und wer von den Einwohnern es vermochte, der floh nach Lindon oder anderen Zufluchten. Dies geschah vor langer Zeit, nur dreiundzwanzig Jahre nach der Nírnaeth Arnoediad, doch die Erinnerung an Finrods Reich blieb unvergessen und selbst der spätere Hochkönig Gil-galad sagte von sich, er sei aus dem Hause Finrods.
Auch Colgael und seine Verwandten entstammen aus einer noblen Familie, die mit Finrods Haus in Verbindung stand. Ihr Ahn, Edrahil, verschwand zusammen mit Finrod in den Gruben von Tol-in-Gaurhoth. Daher bezeichnen sie sich ebenfalls als zum Haushalt Finrods gehörend auch wenn nur wenige von ihnen die Hallen Finrods je selbst gesehen hat.
((Kleine Korrektur bzgl. des "Sehens der Hallen" am 19.05.2010:
Colgael und Falasarion Maral kennen sie sehr wohl.))
Als vor vielen Altern die Noldor das gesegnete Reich verliessen und nach Beleriand kamen war unter ihnen einer, den sie Finrod nannten. Er war der älteste Sohn Finarfins, der in Valinor blieb, und ein Bruder der Herrin Galadriel und König. Er gründete Minas Tirith im Pass des Sirion, und später die Festung Nargothrond. In den Gruben von Tol-in-Gaurhoth wurde er erschlagen, seine Linie endete und sein Bruder Orodreth folgte ihm als König nach.
Lange Jahre blieb die Lage der Stadt und Festung Nargoroth dem Dunklen Feind verborgen und ihre Soldaten kämpften ruhmreich in vielen Schlachten in Beleriand, aber auch im Geheimen. Lugaidh hat einiges über die Schlachten Beleriands zusammen getragen, daher will ich da nicht weiter drauf eingehen. Doch dann kam Túrin Turambar, geführt von Gwindor, in die Stadt und überredete die Noldor, offen in den Krieg gegen Morgoth zu ziehen. Eine unkluge Strategie, war dem Feind doch bald die Lage der Stadt bekannt.
Aus Angband kam über die Ered Wethrin und den Sirion-Pass ein grosses Heer, angeführt von Glaurung selbst, dem Ältesten der Urulóki, der Drachen. Dieser Drache führte die Schrecken in der Dagor Bragollach und der Nírnaeth Arnoediad an. Entgegen der Ratschläge Círdans, die er von dem valar Ulmo erhielt und die Túrin in den Wind schlug, blieben die Elben nicht in ihrer Festung sondern zogen aus in eine offene Feldschlacht.
Zahlenmässig unterlegen und ohne Verteidigung gegen den Drachen verloren sie zunächst die rechte Flanke und wurden dann nach Westen getrieben, in die Felder von Tumhalad. Sie stritten tapfer und verzweifelt, doch am Ende waren viele erschlagen, unter ihnen ihr König, Orodreth und auch Gwindor, Held der Nírnaeth Arnoediad, und das Heer aus Nargothrond vernichtend geschlagen.
Nur Túrin Turambar entkam, um zu sehen, wie Glaurung über die neu gebaute Brücke kam, die grossen Tore, die Felagund einst erschuf, zerstörte und in Nargothrond einzog, als Drachen-König von Nargothrond.
So endete das Königreich von Norgothrond und wer von den Einwohnern es vermochte, der floh nach Lindon oder anderen Zufluchten. Dies geschah vor langer Zeit, nur dreiundzwanzig Jahre nach der Nírnaeth Arnoediad, doch die Erinnerung an Finrods Reich blieb unvergessen und selbst der spätere Hochkönig Gil-galad sagte von sich, er sei aus dem Hause Finrods.
Auch Colgael und seine Verwandten entstammen aus einer noblen Familie, die mit Finrods Haus in Verbindung stand. Ihr Ahn, Edrahil, verschwand zusammen mit Finrod in den Gruben von Tol-in-Gaurhoth. Daher bezeichnen sie sich ebenfalls als zum Haushalt Finrods gehörend auch wenn nur wenige von ihnen die Hallen Finrods je selbst gesehen hat.
((Kleine Korrektur bzgl. des "Sehens der Hallen" am 19.05.2010:
Colgael und Falasarion Maral kennen sie sehr wohl.))