[[Die Quellen sind hauptsächlich ingame die Questtexte, aber auch verschiedene Entwicklertagebücher und Heldenführer zu den einzelnen Gebieten]]
Ista or-Glamhoth
Gesammelte Berichte und Beschreibungen der bekannten Orkstämme
Zusammengetragen und erarbeitet von Dúnecthel, Späher und Kundschafter von Imladris
Zahlreich sind in diesen Tagen die Stämme und Heere der Orks, doch danke ich den Valar, dass sie, wie es für ihr verderbtes Volk üblich ist, uneins und verstreut sind.
Auf meinen Fahrten habe ich viel Wissen zusammengetragen, und noch mehr habe ich durch die Beobachtungen anderer erfahren, seien es die unermüdlichen Dúnedain Arnors, die Naugrim der Eisernen Garnison oder die Elben des Goldenen Waldes. "Kenne deinen Feind", pflegen wir zu sagen, und so habe ich mein Wissen hier aufgeschrieben, auf dass es uns einen Vorteil im Kampf gegen die dunklen Horden verschaffe.
Ongburz
Die Ongburz, einer der drei Ork-Stämme, die vor einiger Zeit aus Angmar kamen und die Nordhöhen überrannten, werden von den Waldläufern von Esteldin als gefährlichster Orkstamm beschrieben. Sie sind schlauer, als man es von gewöhnlichen Orks erwarten würde. Der Vorstoß der Ork-Armee Angmars durch den Ram Dúath erfolgte durch den östlichen Pass nahe der Feste Crithlanc. Durch den Verrat der Erdsippen-Jäger der Rauta-lehmä konnten die Orks den Ram Dúath ungehindert passieren. Die Ongbúrz marschierten durch Rhunenlad nach Dol Dínen, wo sie ihr Kriegslager unter der Führung von Kriegsherr Zaukil errichteten. Dort bauen sie Kriegsmaschinen und bereiten sich auf die Belagerung der Städte Eriadors vor. Eine kleinere Abteilung Ongbúrz errichtete in Gurzlum südwestlich von Esteldin ein Lager und bildet die Vorhut, die vom Hauptheer der Ongburz in Dol Dínen in Richtung Nordwesten vorstößt. Die Ongburz kamen aus Urugarth, der Ausbildungsstätte der Armeen Angmars. Ein weiterer Teil der Ongburz-Armee hat den Ram Dúath noch nicht passiert und kampiert in Fasach-Falroid. Eine kleine Schar Ongburz griff auch die Menschenstadt Schragen in einem überraschendem Vorstoß an.
Tarkrîp
Die Tarkrîp sind ein weiterer Ork-Stamm aus Angmar. Ein großer Teil des Stammes kam mit den Ongburz und den Blogmal in die Nordhöhen und setzte sich in Nan Wathren fest. Angeführt werden sie von einem Uruk namens Drukordh. Die Tarkrîp sind eher schlechte Kämpfer und neigen zu Undiszipliniertheit. Die anderen Ork-Stämme, insbesondere die Ongbúrz blicken verächtlich auf sie hinab. Auch die Tarkrîp sind ein relativ großer Stamm; im Unterschied zu den Ongburz und den Blogmal stehen nicht alle von ihnen unter der Kontrolle Angmars - in den Einsamen Landen streift südlich der Feste Guruth eine zahlreiche Horde unabhängiger Tarkrîp umher. Die Tarkrîp wurden von Amarthiel mit der Bewachung eines wichtigen Gefangenen, dem Elben Laerdan betraut, was viele Angmarim sehr verwunderte, denn die Schwäche und Undiszipliniertheit der Tarkrîp sind in Anmgar weithin bekannt. In den Nordhöhen fällt ihnen die Aufgabe der Vorhut zu, woraufhin sie viele Kundschafter entsendeten. Einige davon drangen sogar bis ins nördliche Breeland vor, wurden jedoch vom Rest ihres Stammes abgeschnitten. Dort, in Cirith Nur planen sie ein Bündnis mit den Räubern des Breelandes, wie der Waldläufer Saeradan herausfand.
Blogmal
Die Blogmal sind der dritte Stamm, der vor kurzem durch die Nordhöhen fegte. Ihre Hauptstreitmacht lagert nun in den Ruinen der alten Königsstadt Arnors - Fornost, wo sie ihre Kräfte für einen Marsch nach Süden sammeln. In den Nordhöhen fällt ihnen die Aufgabe der Nachhut zu, denn viele von ihnen arbeiten im Ram Dúath daran, den Ork-Truppen in den Nordhöhen wichtigen Nachschub an Vorräten und Kriegsmaschinen zu beschaffen. Ein Teil des Stammes hält sich noch in Angmar am Rande von Gorothlad im Holzfällerlader von Ongbishuk auf. Ihr Anführer ist Zanthrug mit seinem Sitz im Turm von Fornost. Gerüchteweise kommen die Blogmal ursprünglich aus dem Nebelgebirge. Die Blogmal werden als besonders rachsüchtig beschrieben, und führen oft Vergeltungsschläge durch, um ihre Gefallenen zu rächen. Sie sind weit grausamer und gerissener als ihre gänzlich animalischen Vettern der Tarkrîp. Mit ihnen streiten sie sich auch um die Bergbaurechte in Bornabar in Nurz-Gashu.
Krahjarn
Die Krahjarn sind die Elite Angmars. Dieser Stamm besteht zum großen Teil aus Uruks und formt so die stärkste Verteidigung Carn Dûms. Aber auch in den Ettenöden sind die Krahjarn aktiv und planen unter ihrem Anführer, Kriegstyrann Alkúhun, nach Südosten durch die Trollhöhen und gegen Bruchtal zu ziehen. Die Krahjarn sind besonders gut ausgebildet und ausgerüstet, und folgen den Befehlen Mordiriths ohne zu zögern. Der oberste Anführer der Krahjarn ist Kriegsherr Lagmas, der den Befehl über die Festung Urugarth hat, wo ein Teil der Krahjarn unter anderem die Ongburz ausbildet.
Ghashfra
Die Ghâshfra, eine Sorte Feuer-Orks aus Angmar, sind in die Nûrz-Ghâshu-Spalte eingedrungen, und führen Krieg gegen die uralte Rasse der Eldgang. Woher sie kommen, weiß niemand wirklich, doch einige vermuten, ihr Ursprung läge in den feurigen Schmieden des alten Angband. Narnubalat, Fruz und Thrang, die Anführer der Ghashfra folgen den Befehlen des Ergebenen, einer verschlagenen Kreatur, die das uralte Böse tief in Nurz-Gâshu zu befreien plant. Einige Ghâshfra wurden von Mordirith zur Bewachung von Gador Gularan, den Verließen unter der Festung Barad Gularan, abkommandiert, wo sich auch der finstere Mordrambor lange aufhielt.
Durub
Die Durub sind ein Ork-Stamm aus Mordor, der schon seit dem zweiten Zeitalter existiert. Viele Durub nahmen damals Teil an Saurons Feldzug gegen Eregion. Sie behaupten, die Auserwählten des Dunklen Herrschers zu sein, und nennen sich daher selbst die Durub. Es sind furchtlose Krieger, und obwohl sie fälschlicherweise behaupten, die Auserwählten zu sein, kämpfen sie doch in dem Glauben, dass der Name Durub gleichbedeutend mit Mordor ist. Sie lagern in der großen Halle Durins, und hissen das Banner Mordors in ihren Stellungen in Gazutu-ru. Ein Teil der Durub zog weiter nach Westen und schlug bei Skrithúrz-úlima ein weiteres Lager auf. Warum die Durub nach Moria kamen, ist unklar. Die Zwerge der Eisernen Garnison mutmaßen, dass sie kamen, um gegen die Agenten der weißen Hand zu intervenieren, doch dies wurde bisher nicht bestätigt.
Largzurm
Der Stamm der Largzurm ist Mazog, dem obersten Ork-Anführer von Moria, treu ergeben. Die Largzurm sind ein großer Stamm, der hauptsächlich in Nud-melek, den östlichsten Hallen Morias lagert. Doch viele von ihnen zogen auf Geheiß von Mazog nach Osten hinaus und errichteten im Schattenbachtal drei befestigte Lager. Dies ist der erste Vorstoß Mazogs in Richtung Lothlórien. Durch die Einnahme des Osttores von Moria durch die Zwerge der Eisernen Garnison wurden die Largzurm in Nanduhirion von Rest ihres Stammes abgeschnitten. Die Largzurm hatten am Schattenbachsteig, dem östlichen Ende des Rothorn-Passes ein weiteres kleines Lager errichtet, von wo aus sie unschuldige Wanderer überfallen wollten. Sie wurden jedoch von einer großen Lawine überrascht, die die meisten von ihnen unter sich begrub. Die wenigen Überlebenden verbleiben am Fuß des gefroreren Passes und versuchen anscheinend, einen neuen Weg über die Berge zu finden.
Shakatrog
Die Elben von Bruchtal hatten nach der Flucht Glorfindels über die Bruinenfurt viele Kundschafter in die Trollhöhen entsandt, doch der Überfall der Shakatrog, der wie aus dem Nichts kam, überraschte sogar den weitsichtigen Meister Elrond. Keiner weiß, woher sie kamen, doch zogen sie in großer Zahl zur Bruinenfurt und schlugen dort ein Kriegslager auf. Sie brachten Belagerungstürme mit und bereiten sich auf den Sturm auf Bruchtal vor. Angeführt werden sie von einem Uruk namens Ningrat, der es geschafft hat, Riesen und Waldtrolle zu seiner Streitmacht hinzuzufügen. Die Shakatrog setzen vor allem auf brutale Gewalt anstatt auf List und Tücke. Nach einem ruhmreichen Gefecht an der Furt konnten die Shakatrog jedoch von Elladan, Elrohir und vielen Kriegern von Imladris vernichtend geschlagen werden. Eine kleine Horde Shakatrog geriet beim Rückzug in die Höhlen von Laenan, eine uralte Grabstätte der Menschen von Rhudaur in den nördlichen Trollhöhen, wo sie, wie Elrond mutmaßt, unter den Einfluß eines Aridmanen-Fürsten gerieten. Hier findet sich der unterirdische Eingang in einen alten Tempel aus der Zeit der Herrschaft der Bergmenschen in Rhudaur.
Taughash
Vor dem Angriff der Malledhrim bewachte der Stamm der Taughash das Ostufer des Großen Stromes und die westlichen Waldränder des südlichen Düsterwaldes. Die Taughash sind besonders gute Fährtensucher und Kundschafter, und unternahmen des öfteren in Gruppen von zweien oder dreien kleine Streifzüge über den Anduin nach Westen, auch wenn sie dort nicht weit kamen. Die Malledhrim schlugen sie nach der Landung bei Echad Sirion vom Ufer zurück und versetzten die Taughash in Unordnung, als sie ihre Festung auf dem Amon Angened einnahmen und den Kommandeur dort ausschalteten. Nun sind die Taughash auf mehrere kleine Lager in der Dunkelsenke verstreut, doch ein Uruk-Anführer namens Ulkúrzslam versucht bereits, sie wieder zu einen und die Elben zurück über den Fluss zu treiben.
Weiße Hand (Eriador)
Orks der Weißen Hand sind unter dem Befehl des Kriegsherrn Uzorr aus dem Süden bis in die Einsamen Lande marschiert. Der dortige Bilwiss-Stamm von Häuptling Nishrûk wurde mit Gewalt in den Dienst der weißen Hand gepresst. Sie halten die Wetterspitze und die umliegenden Täler und Ruinen Annúnors und machen die Große Oststraße unsicher. Unter den Orks aus Isengard befinden sich besonders viele scharfäugigen Bogenschützen. Zwar hat Saruman auch einen Abgesandten nach Angmar entsandt, um ein Bündnis mit Mordirith einzugehen, doch es scheint, als ob der wahre Grund für Uzorrs Marsch gen Norden ein Überfall auf das Ongburz-Lager in Dol Dinen sei, wo es viel Beute an Kriegsmaschinen und Proviant zu machen gebe. Anscheinend behagt es Saruman nicht, wie schnell sich die Macht Angmars von Norden ausbreitet...
Weiße Hand (Moria)
Saruman entsandte zwei Expeditionen nach Moria, um dort einen Stützpunkt zu errichten und die Stärke Mazogs, des selbsternannten Herrn von Moria auszukundschaften - oder ihn sogar in den Dienst der weißen Hand zu bringen. Die erste Expedition verschwand sang- und klanglos. Die zweite Gruppe hatte die zusätzliche Aufgabe, herauszufinden, was mit ihren Vorgängern geschah. Der größere Teil der Orks der weißen Hand lagert unter Ashpar dem Gnadenlosen in den Rothorn-Adern, während viele Uruks als Abgesandte der weißen Hand zu den Bilwiss-Stämmen Morias gingen, um diese für Saruman zu rekrutieren. In Durins Weg ist das in vielen Bereichen gelungen und bei Ninknakh Faltor versammelt nun sich eine große Anzahl Bilwisse unter dem Banner der weißen Hand. Die Verhandlungen mit den Botschaftern Mazogs verliefen bisher jedoch nicht erfolgreich, und Ilzkal und Nardur, die Abgesandten der weißen Hand an der Großen Treppe, werden langsam ungeduldig....
Globsnaga
Aus den ungesunden Gewässern des Steinfundaments, der unerforschten Tiefen Morias, hat sich eine schreckliche Krankheit unter den Orks ausgebreitet. Es handelt sich um einen leuchtenden Pilz, der den gesamten Körper befällt, Schmerzen verursacht und den Geist beeinträchtigt. Die Orks nennen ihre befallenen Kameraden "Globsnaga", was "Sklaven des Schmutzes" bedeutet. Die Krankheit befällt nicht nur Orks, sondern auch Trolle, Bilwisse und Spinnen, die mit dem Pilz in Berührung kommen. Der Ursprung der Krankheit liegt an einem Ort, der Dar Narbugud, oder die dunkle Bruderschaft genannt wird. Dort unten im Steinfundament planen uralte namenlose Kreaturen die Eroberung der Welt über ihren Köpfen und sammeln die Infizierten in etwas, das sie "Armee der Fürstin" nennen. Globsnaga findet man hauptsächlich im Steinfundament, doch auch in den Rothorn-Adern und im Wasserwerk sind bereits befallene Orks gesehen worden. Einzig die Hitze der Lodernden Tiefen hat der Krankheit Einhalt geboten - doch weiß keiner, woran das liegen mag.
Gazathrug
Die Gazathrug sind der Stamm von Igash dem Eiferer, der wie kein anderer loyal zu Mazog steht und ein fanatischer Anhänger Mazogs ist. Igash ist dafür verantwortlich, die Orkstämme Morias unter Mazogs Banner zu vereinen, während Mazogs zweiter Leutnant, General Tálug, für die Ausbildung der Truppen und die Vorbereitung auf den Sturm auf Lothlórien, zuständig ist. Die Gazathrug sind ein geschickter Stamm, der sich auf Hinterlist und dunkle Flüche versteht, und es außerdem geschafft hat, einige der brutalen Höhlentrolle zu bändigen, um sie auf ihre Feinde zu hetzen. Igashs Stamm hält sich an der Großen Treppe auf, wo er die Gesandschaften der anderen Orkstämme empfängt.
Burzthrang
Nachdem die Malledhrim ihr Hauptquartier in der Feste Galadh eingerichtet hatten, drang ein starkes Batallion weiter nach Osten vor und eroberte die vorgeschobene Festung Thangúlhad im äußeren Wall Dol Guldurs. Der dort ansässige Orkstamm, die Burzthrang, erholte sich rasch von diesem Schlag und sammelte sich in den umliegenden Festungsanlagen und in kleinen Palisaden rings um Thangúlhad, doch bisher werden sie von ihren eigenen Kriegsmaschinen, die die Elben gegen sie einsetzen, in Schach gehalten. Die Burzthrang bilden das Rückgrat der Armee von Dol Guldur und haben viele Uruks in ihren Reihen. General Timurzgrat befahl nach dem fehlgeschlagenen Sturm auf Thangûlhad, einen Tunnel zu graben, um die Verteidiger von unten zu überraschen, doch wurde sein Plan in letzter Minute von zwei mutigen Zwergen vereitelt. Nun sinnt er auf Rache....
Ghash-hai
Die Feuer-Orks vom Stamm der Ghash-hai treiben in den Lodernden Tiefen ihr Unwesen, wo sie die alten Schmieden zur Herstellung von Waffen und Rüstungen für die Armee Mazogs verwenden. Die Ghash-hai sind für ihre unerschütterliche Hingabe zu dem Balrog von Moria bekannt, welchen sie noch vor dem dunklen Herrscher Sauron verehren, und graben tiefe Tunnel, um vielleicht die Stelle zu erreichen, an der der Balrog von den Zwergen aus seinem jahrhundertelangen Schlaf geweckt wurde. Sie kennen viele dunkle Rituale, durch die sie die gefürchteten Feuergrimmigen, Geisterwesen aus Hitze und Flammen, beschwören und kontrollieren können. Der Stamm entsandte Gothghaash, den Feuerrufer mit einigen Begleitern zur Großen Treppe, um dort Mazog die Treue zu schwören.
Dushmau und Hîshtgropor
Beim Durchmarsch der Malledhrim durch Taur Morvith und das Grimmlager ließen sich diese beiden recht kleinen verbündeteten Orkstämme des Düsterwaldes nach kurzen Gefechten nach Norden und Süden zurückfallen, um den Elben später in den Rücken zu fallen. Doch die Hîshtgropor blieben im Südosten unter der Kontrolle der Zauberer aus Dol Guldur in der Aschensenke, woraufhin die Dushmau in ihrem Lagern in Krul Lugu und Burgûl-stazg eingeschlossen wurden. In Krul Lugu sehen sie sich ständigen Angriffen der Malledhrim ausgesetzt, während in Burgûl-stazg viele Bilwisse aus Furcht vor einem namenlosen Grauen aus dem verfallenen Dorf Audhagaim desertiert oder wahnsinnig geworden sind. So sind die Orks vom Düsterwald in diesem Bereich verstreut und in Unordnung.
Hier endet Dúnecthels Bericht, doch darunter finden sich einige Cirth-Runen, die besagen:
"Gurth enin goth! Ich, Maendir ó Lórien, schloss diese Abschrift mit den besten Empfehlungen Dúnecthels an die Malledhrim ab und sende sie nun an Fuirgam, Malledhrim-Kommandeur in Ost Galadh."
Ìsta or-Glamhoth & Inias í Gwaith Angren
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Re: Ìsta or-glamhoth - Kenne deinen Feind
((Super Arbeit - Hab's verschoben!))
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Überleitung zur Inias í Gwaith Angren
Nachdem Ihr Dúnecthels Bericht durchgelesen habt, legt Ihr das Pergament wieder ordentlich an seinen Platz zurück. Dabei fällt Euch eine weitere, kleine Schriftrolle auf, die darunter verborgen gelegen war...
Zu Händen von Fuirgam, Hoher Kommandeur des Goldenen Heeres
Abschrift für Belvagor, Oberster Grenzwächter Laurelindórinans an der Nordwestgrenze
Suillad, Fuirgam, no i Melain na le!
Anbei findet Ihr meine Abschrift des Werkes von Dúnecthel ó Imladris. Ich habe sie in einigen Teilen ergänzt und wichtige Orte und Namen herausgeschrieben. Auch habe ich neuere Informationen eingefügt, wie zum Beispiel ein kurzer Bericht über die Schlacht an der Bruinenfurt, die dem Stamm der Shakatrog ein Ende setzte.
Auf Geheiß Belvagors werde ich mich zu Lenglammel und Magor in die Tiefen Morias aufmachen, und in Erfahrung bringen, wie sich die Situation seit Dúnecthels Besuch dort verändert hat. Denn es erreichten uns Nachrichten aus Moria, dass ein Angriff auf den Goldenen Wald geplant sei, wie man an vielen Stellen von Dúnecthels Schrift schon vorausahnen kann. Belvagor bat mich, in Erfahrung zu bringen, wie sich die Naugrim der Eisernen Garnison schlagen, und eine Chronik ihres Einmarsches in Moria anzufertigen, anhand welcher wir das Ausmaß der Bedrohung für Lórien abschätzen können. Seitdem die Zwergenführer Bróin und Bori aus dem Düsterwald zurückgekehrt sind, ist es in Khâzad-dûm ruhig geworden und wir haben einige Zeit nichts mehr von ihnen gehört. Nur Gerüchte gibt es über die Reise der Geheimgarde mit den Malledhrim, deshalb ersuche ich Euch, mir zu schreiben, wie ihr Unternehmen ausging.
Ich hoffe, Lenglammel und die anderen bald zu sehen, allzu lange weilen sie schon in den Schatten. Als ich zuletzt mit Magor sprach, erwähnte er kurz eine "Dunkle Bruderschaft" als Quelle des Übels, dass sich in den Tiefen ausgebreitet hat. Ich werde dem auf den Grund gehen.
Hortho le huil vaer!
gez. Maendir, Grenzwächter von Lothlórien und Kundschafter für Belvagor ó Caras Galadhon.
Hier scheinen einige Seiten zu fehlen, und, neugierig geworden, schaut Ihr euch in dem Regal um, ob Ihr nicht vielleicht Maendirs Chronik der Rückeroberung Morias durch die Eiserne Garnison und seine Einschätzung der Gefahr für Lórien entdecken könnt...
Zu Händen von Fuirgam, Hoher Kommandeur des Goldenen Heeres
Abschrift für Belvagor, Oberster Grenzwächter Laurelindórinans an der Nordwestgrenze
Suillad, Fuirgam, no i Melain na le!
Anbei findet Ihr meine Abschrift des Werkes von Dúnecthel ó Imladris. Ich habe sie in einigen Teilen ergänzt und wichtige Orte und Namen herausgeschrieben. Auch habe ich neuere Informationen eingefügt, wie zum Beispiel ein kurzer Bericht über die Schlacht an der Bruinenfurt, die dem Stamm der Shakatrog ein Ende setzte.
Auf Geheiß Belvagors werde ich mich zu Lenglammel und Magor in die Tiefen Morias aufmachen, und in Erfahrung bringen, wie sich die Situation seit Dúnecthels Besuch dort verändert hat. Denn es erreichten uns Nachrichten aus Moria, dass ein Angriff auf den Goldenen Wald geplant sei, wie man an vielen Stellen von Dúnecthels Schrift schon vorausahnen kann. Belvagor bat mich, in Erfahrung zu bringen, wie sich die Naugrim der Eisernen Garnison schlagen, und eine Chronik ihres Einmarsches in Moria anzufertigen, anhand welcher wir das Ausmaß der Bedrohung für Lórien abschätzen können. Seitdem die Zwergenführer Bróin und Bori aus dem Düsterwald zurückgekehrt sind, ist es in Khâzad-dûm ruhig geworden und wir haben einige Zeit nichts mehr von ihnen gehört. Nur Gerüchte gibt es über die Reise der Geheimgarde mit den Malledhrim, deshalb ersuche ich Euch, mir zu schreiben, wie ihr Unternehmen ausging.
Ich hoffe, Lenglammel und die anderen bald zu sehen, allzu lange weilen sie schon in den Schatten. Als ich zuletzt mit Magor sprach, erwähnte er kurz eine "Dunkle Bruderschaft" als Quelle des Übels, dass sich in den Tiefen ausgebreitet hat. Ich werde dem auf den Grund gehen.
Hortho le huil vaer!
gez. Maendir, Grenzwächter von Lothlórien und Kundschafter für Belvagor ó Caras Galadhon.
Hier scheinen einige Seiten zu fehlen, und, neugierig geworden, schaut Ihr euch in dem Regal um, ob Ihr nicht vielleicht Maendirs Chronik der Rückeroberung Morias durch die Eiserne Garnison und seine Einschätzung der Gefahr für Lórien entdecken könnt...
Faerwen Thancellil, Finelleth Gilrist, Gaurwen Giltheliel - Grenzwächterin des Goldenen Waldes
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Re: Ìsta or-Glamhoth & Inias í Gwaith Angren
Nach einigem Suchen findet Ihr schließlich mehrere Schriftrollen, die noch sehr neu zu sein scheinen und gewiß noch nicht sehr lange hier im Regal liegen. Ihr rollt die erste davon aus und lest weiter....
[[Die Quellen sind auch hier vor allem die Questtexte, insbesondere die Bücher 1-9 von Band II. Wer diese noch nicht selbst gespielt hat wird es hier mit Spoilern zu tun bekommen.]]
Inias i Gwaith Angren - Teil I
1. Eine kurze Beschreibung der Eisernen Garnison
Die Gwaith Angren setzt sich zum größten Teil aus Hedhyd ó Ered Engrin zusammen. Ein kleinerer Teil schloß sich der Garnison am Amon Ereb an. Doch wie kam es zur Entstehung der Eisernen Garnison?
Viele Jahre waren vergangen, seitdem Brannon Balin vom Amon Ereb gen Moria zog, und es kamen keine Botschaften von dort mehr zu Dain II Eisenfuß, Aran o Anfangrim. So wuchs unter den Naugrim der Wunsch, zu erfahren, wie sich Balins Schar schlug. Und schließlich fassten sich die Vettern Bósi Bifurion und Brogur Bofurion ein Herz und gründeten die Gwaith Angren. Viele schlossen sich ihnen an, darunter auch ihre Söhne Bori Bósirion und Bróin Brogurion. Zwar war König Dain wie auch schon dem Zug Balins zuvor eher abgeneigt, doch verbot er die Expedition nicht. So sammelten Bósi und Brogur ihre Leute um sich und zogen nach vielen Vorbereitungen vom Amon Ereb gen Westen, Taur-nu-fuin links liegen lassend und durch die Ebenen am Fuße des Grauen Gebirges. Durch das Tal des Anduin kamen sie und erreichten schließlich Cirith Forn en Andrath, denn man hatte sich entschloßen, anstatt wie Balin durch das Ost-Tor nach Moria zu ziehen, es lieber am geheimeren West-Tor zu versuchen - denn in den westlichen Bereichen Morias vermuteten sie weniger Orks und hofften, dort schneller Fuß zu fassen.
Sie überquerten schließlich den Pass und kamen zum Lager des ehrenwerten brannon Glóin, einem alten Gefährten der Väter Brogurs und Bósis. Glóin war zwar erfreut, seine Anverwandten zu sehen, aber riet er ihnen von ihrem Plan ab. Die Eiserne Garnison zog dennoch weiter gen Süden und durchquerte Eregion in aller Stille. Am Ende einer langen Reise erreichten sie die Mauern von Moria, wo sie ihr Lager aufschlugen. Das versteckte Tor fanden sie, doch war es mit Schutt versperrt. Auch kam es zu ersten Gefechten, als sich eine größere Anzahl Halborks in einer Höhle in der Nähe breitmachte. Mit der Hilfe der Elben von Echad Dúnann (die Meister Elrond gesandt hatte) gelang der Sieg über die Halborks. Schon bald war das Tor freigeräumt, doch als man eben die Minen betreten wollte, wurden sie von einem uralten Schrecken angegriffen, welcher sie vom Tor vertrieb und Bróin mit sich in die Tiefe des schwarzen Sees am Tor zog - Tirn-vi-nen, der Wächter im Wasser. Doch die Naugrim gaben nicht auf, und stellten sich kurz darauf erneut der Bestie. Es gelang, den Wächter in die Flucht zu schlagen, und endlich konnte die Gwaith Angren die Minen betreten.
2. Die Eroberung der westlichen Hallen
Die Eiserne Garnison betrat Moria und ließ am Hulsten-Tor ein Nachschublager zurück. Bósi legte eine starke Wache an Durins Schwelle, direkt am Eingang zu den Minen, von wo die Versorgung von draußen koordiniert wurde und noch immer wird. Dann teilte sich die Expedition in drei Trupps auf - je einer zog in die Oberen Hallen, in die Zentralebenen und in die Unteren Tiefen. Bósi, Brogur und Bóri gingen mit der ersten Schar und schlugen ihr Lager in der Kammer des Scheidewegs nahe der drei Durchgänge auf. Die größte der drei Scharen marschierte nach Osten und eroberte eine hochgelene Plattform, den Delfblick, wo sie sich gut verteidigen konnten. Eine kleinere Gruppe bog vom Delfblick nach Süden ab und nahm ihren Sitz in einer Kammer, die sie den Tiefen Abgrund tauften.
Natürlich blieb ihr Eindringen nicht unbemerkt. In diesem westlichsten Teil Morias, der Großbinge genannt wird, leben einige Bilwiss-Stämme, die trotz ihrer Nähe zum Hulstentor eine unnatürlich weiße Haut haben, als hätten sie noch niemals das Licht Anors gesehen. Die Zentralexpedition verdrängte die Bilwisse von der obersten Plattform des Delfblicks, doch es gab danach ständig kleine Gefechte, denn ein großes Bilwisslager lag unterhalb von Delfblick. Im Süden versuchten die Minenbauer der Eisernen Garnison, die Grubengeräte der Silberzinnen-Adern, die hier begannen, wieder in Stand zu setzen, doch auch hier machten ihnen Bilwisse das Leben schwer. Die Kammer des Scheidewegs war schwer bewacht und daher recht sicher, doch Bosi sandte Kundschafter in die höher gelegenen Hallen, und auch sie trafen auf Bilwisse. Aber für's erste hatte die Gwaith Angren es tatsächlich geschafft, in Moria Fuß zu fassen.
Bori, Bosis Sohn, stieß beim Erkunden einer uralten Kammer in der Großbinge auf die Spur eines gut verborgenen Ortes - Das Feuerherz, eine der mächtigsten Schmieden des alten Khâzad-dûms. Und tatsächlich konnte die versteckte Tür zum Feuerherz entdeckt und die Schmiede in Betrieb genommen werden. Bori fand auch Hinweise auf eine lange verlorene Axt ganz aus Mithril, die die Zwerge Zigilburk nannten. Doch Axt war nicht beim Feuerherz. Dennoch ermutigte die Entdeckung von Narag-khelab die Hedhyd ó Gwaith Angren, und sie stießen weiter nach Moria vor.
3. Die Eiserne Garnison und die Weiße Hand
Schon in den westlichen Hallen Morias stießen die Naugrim auf rätselhafte Anzeichen der Gegenwart der Weißen Hand. Uruk-Abgesandte kontrollierten im Geheimen die Bilwiss-Stämme und hetzten sie gegen die Zwerge auf. Als sie nun tiefer in die Minen vorrückten, fand die Gwaith Angren bald heraus, dass nicht nur sie eine Expedition nach Moria entsandt hatten - sondern auch der Verräter von Angrenost. Die Truppe in den Oberen Bereich rückte in großer Zahl von der Kammer des Scheidewegs nach Westen vor und errichtete in der Einundzwanzigsten Halle unter Brogur einen Kommandoposten. Auch vom Delfblick stießen die Zwerge vor und erbauten oberhalb der Rothorn-Adern eine Befestigung, die sie die Ork-Wacht tauften. Vom Tiefen Abgrund zogen viele Minenbauer durch die Silberzinnen-Adern und kamen in die Tiefen des Wasserwerks von Moria, wo sie ihr Lager den verrotteten Keller nannten.
Die Zwerge an der Ork-Wacht fanden die Rothorn-Adern vom Hauptheer der Weißen Hand besetzt. Auch nördlich der Einundzwanzigsten Halle lagerte eine kleinere Gruppe Orks der Weißen Hand, weshalb Brogur einen Vorposten bei Jazargund in Norden errichten ließ. Schon bald kam es zu den ersten Kämpfen, jedoch konnte die Gwaith Angren alle ihre Stellungen verteidigen. Bori ersann einen listigen Plan, und konnte durch ein Täuschungsmanöver - einen Scheinangriff im Norden - einen großen Teil der Orks aus den Rothorn-Adern weglocken. Dann führte er eine kleine, schlagkräftige Truppe dorthin und erschlug den Anführer der Weißen Hand, Asphar den Gnadenlosen. So konnte die Stärke der Weißen Hand empfindlich geschwächt werden.
Auch in den Tiefen des Wasserwerks gab es heftige Kämpfe, denn ein Orkstamm drang von Osten dort ein und griff den verrotteten Keller mehrfach an. Tagelang flogen die Pfeile, doch mit einem Mal hörten die Zwerge nichts mehr von ihren Feinden. Vorsichtig entsandten sie Kundschafter, und diese stießen zum ersten Mal auf die abscheuliche Krankheit, die die Orks befallen hatten. Doch dazu später mehr. Nun ungestört von den Orks konnten die Zwerge viele der uralten Maschinen wieder in Gang setzen und so die Wasserversorgung für die Hallen weiter oben wieder herstellen. Auch wurden die Bilwisse in den Silberzinnen-Adern besiegt und die Schürfarbeiten von den Minenbauern dort aufgenommen.
4. Eine Reise in die vergessenen Tiefen
In der Kammer von Mazarbul, der Archivkammer nördlich der Einundzwanzigsten Halle fanden Brogurs Zwerge ein halb zerfetztes Buch, das vom Schicksal der Gruppe Balins berichtet. Das Buch von Mazarbul enthüllte das traurige Ende von Balins Expedition, die trotz heftigem Widerstand von einer Übermacht an Orks überwältigt wurden. Entschlossen, nicht dieselben Fehler wie ihre Vorgänger zu machen, befestigten Bosi und Brogur ihre Stellungen, und begannen, die verschiedenen Ork-Stämme Morias durch List und Tücke gegeneinander auszuspielen. Sie fanden auch heraus, dass ein mächtiger Ork-Häuptling namens Mazog über Moria herrschte, und dass dieser Mazog der Sohn Bolgs sei, der vor sechzig Jahren den Angriff der Orks der Hithaeglir auf den Erebor führte. Sie erkannten, dass Mazog ihr gefährlichster Gegenspieler sein würde. Von der Ork-Wacht zog eine Gruppe Zwerge weiter nach Süden in die Lodernden Tiefen nach Anazarmekhem, und es gelang, die dort lagernden Feuer-Orks vom Stamm der Ghâsh-hai gegen Mazog aufzubringen.
Inzwischen folgte Bori weiter der Spur Zigilburks, auf die er im Buch von Mazarbul einen Hinweis fand. Nachdem das Wasserwerk gründlich erforscht worden war, entdeckten die Zwerge den Weg zur versunkenen Schatzkammer, der durch die überfluteten Gewölbe von Ghan-gharaf führte. Bori stellte eine Gruppe mutiger Entdecker zusammen und bahnte sich einen Weg durch die vergessenen Tiefen. Am Ende gelangten sie in eine große Halle, wo sich ihnen ein unglaublicher Anblick bot - Bróin, Brogurs Sohn, am Leben, inmitten von angehäuften Schätzen. Doch noch etwas anderes wartete auf sie - die dunkle Kreatur, die die Gwaith Angren vom Hulstentor vertrieben. Doch auch diesmal konnte der Wächter im Wasser mit Klingen und Pfeilen in die Flucht geschlagen werden. Bróin konnte gerettet und Zigilburk aus den Tiefen geborgen werden, denn die Mithril-Axt befand sich tatsächlich unter den Schätzen die sich in den Tiefen fanden.
Brogur errichtete für seinen Sohn das Lager der Ruhe, in einer abgelegenen Halle in den obersten Bereichen Morias. Dort versammelten sich nun die Zwergen-Heiler, und alle Verletzten wurden dorthin gebracht. Und es gab viele Wunden zu heilen, denn ebensoviele Kämpfe waren bereits ausgetragen worden. Doch fürs Erste waren die Stellungen der Gwaith Angren sicher.
Überall auf dieser Seite finden sich kleine Anmerkungen zu einzelnen Worten, und am Ende des Textes Maendirs steht in einer leichteren, schwungvolleren Schrift:
Maendir gebraucht das Westron noch nicht allzu lange. In Eriador ist es nicht üblich, so viele Sindarin-Ausdrücke in einen Text der gemeinsamen Sprache einzustreuen. Daher meine Anmerkungen zu den folgenden Ausdrücken: Gwaith Angren - Eiserne Garnison; Hedhyd ó Ered Engrin - Zwerge der Eisenberge; Amon Ereb, Erebor - Einsamer Berg; Aran ó Anfangrim - König der Langbärte; Cirith Forn en Andrath - Hier ist der Hohe Pass gemeint; Tirn-vi-nen - der Wächter im Wasser, Angrenost - Isengard.
Zur Archivierung in der Halle der Erinnerung des Hauses Celebriaen Elanesse, Inias í Gwaith Angren - Die Chronik der Eisernen Garnison, angefertigt von Maendir ó Lórien, Anmerkungen von Finelleth Gílrist.
Faerwen Thancellil, Finelleth Gilrist, Gaurwen Giltheliel - Grenzwächterin des Goldenen Waldes
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Re: Ìsta or-Glamhoth & Inias í Gwaith Angren
Ihr nehmt die zweite, etwas kürzere Schriftrolle zur Hand, und entrollt sie neugierig. Ihr erkennt Maendirs Schrift, und fangt zu lesen an.....
Inias i Gwaith Angren - Teil II
5. Die Schlacht unter dem Gebirge
Der Fund der legendären Mithril-Axt Zigilburk war für viele Zwerge ein sehr bedeutendes und ermutigendes Ereignis - allen voran Bori, Bosis Sohn. Jedoch stieg ihm sein Erfolg allzu bald zu Kopf, und er schmiedete hochfahrende Pläne, um Mazog selbst anzugreifen. Er schien sich durch den Besitz der Axt unbesiegbar zu fühlen. Bróin, der sich im Lager der Ruhe erholte, sandte Bori eine Warnung, doch er wollte nicht hören. Es dauerte nicht lange, da hatte er herausgefunden, wo Mazogs Festung lag - in Nud-melek, unterhalb der Zweiten Halle. Wider allem guten Rat zog er mit nur drei Gefährten los und forderte Mazog bei Zabadgathol heraus. Und Mazog kam. Nach einem kurzen Gefecht gegen Mazogs Wächter stürmte Bori auf Mazog zu, doch jetzt nahm das Unheil seinen Lauf. Denn wehe, ein Feind trat auf den Plan, den wir Elben von Lórien bereits allzu gut kennen - Gorothúl, ein Meister der Schwarzen Künste. Er hielt Bori und seine Mitstreiter mit einem üblen Bann an Ort und Stelle fest, und nahm sie gefangen. Nur einen der vier ließ er gehen, um der Eisernen Garnison die traurige Nachricht zu überbringen - Bori und Zigilburk waren dem Feind in die Hände gefallen!
Natürlich war der dreiste Angriff auf Mazogs Festung eine Provokation, die er nicht hinnehmen wollte. Schon bald hörten die Zwerge die Trommeln in der Tiefe rollen, und machten sich eilig zur Verteidigung bereit. Drei zentrale Kontrollpunkte bemannten sie: Die Einundzwanzigste Halle, das Feuerherz sowie den Tiefweg, eine dunkle Passage ins Wasserwerk. Die hastig errichteten Barrikaden waren kaum fertiggestellt, als die Streitmacht Mazogs bereits angriff. Am Feuerherz führte der Zwerg Stóthkell die Verteidiger an. Obwohl sich der Orkanführer Amug immer wieder an ihren Linien vorbeischlich, blieben die Zwerge an den Schmieden siegreich. Im Tiefweg stand Brogur mit seinen Kriegern und musste sich nicht nur den Orks, sondern auch einer Horde Gredbyg, uralten gewaltigen Insekten erwehren. Doch auch hier trug die Garnison den Sieg davon. In der Einundzwanzigsten Halle sah es jedoch übler aus für die Zwerge. Zunächst wurden sie von drei Seiten angegriffen, und dann wurden ihre Barrikaden mit schwarzem Pulver zerstört. Kommandeur Wíli befahl den Rückzug zur Kammer von Mazarbul im Norden, und dort konnte die Ork-Streitmacht schließlich besiegt werden.
Die Schlacht war geschlagen, und die Eiserne Garnison hatte den Sturm vorerst überstanden, trotz einiger Verluste. Sie hatten ihre Stellungen behauptet, doch die Zahl der Verletzten stieg. Sie ließen sich zwar nicht entmutigen und machten sich an den Wiederaufbau dessen, was die Orkangreifer zerstört hatten, doch Bosi und Brogur wurde nun langsam klar, dass die Eroberung Morias sich als deutlich schwieriger als sie gedacht hatten erweisen könnte. Sie beratschlagten lange, was zu tun sein, und fassten schließlich einen Entschluss....
6. Eine eilige Botschaft
Bosi entsandte eine kleine Gruppe Zwerge nach Osten durch Nud-melek, um das große Ost-Tor Morias einzunehmen. Dies gelang recht gut, da die Orks noch verstreut waren. Die Zwerge errichteten zwei kleine Lager, eines direkt am inneren Tordurchgang, eines am unteren Ende der Treppe am Osttor - am Eingang zum Nanduhirion. Nun kontrollierte die Gwaith Angren beide Tore Khâzad-dûms. Die Hedhyd stellten fest, dass ihr Vorstoß den Orkstamm der Largzurm in zwei Teile gespalten hatte, und nutzen dies aus, um vereinzelte Angriffe auf die Lager der Orks im Nan Duhirion auszuführen. Gleichzeitig nahmen sie hier das erste Mal Kontakt zu uns auf. Zwei ihrer Botschafter kamen zu Haldir und wurden auf seinem talan empfangen. Gemäß unserem Gesetz durften sie den Naith nicht betreten, doch hörten sich die Grenzwächter ihre Erzählungen an und sandten Nachricht an den Herrn und die Herrin. Die Zwerge halfen überraschenderweise derweil Rúmil und Orophin mit einem Streifzug an den Grenzen und verhielten sich auch sonst sehr respektvoll, auch wenn sie die Vorräte in Echad Andestel recht schnell vertilgten.
Bald darauf kehren die Boten aus der Stadt des Herrn und der Herrin zurück, und mit ihnen kamen Lenglammel, Magor und einige andere, die von brannon Celeborn entsandt worden waren, die Naugrim in den Minen zu unterstützen. Die Abgesandten brachen mit ihren neuen Verbündeten auf und erreichten kurz darauf die Einundzwanzigste Halle. Lenglammel riet Brogur, der Fäulnis, der die Orks in 'Globsnaga' verwandelte, auf den Grund zu gehen, und der Zwerg stimmte zu. So zogen die Elben mit einem starken Trupp der Wächter der Eisernen Garnison in die tiefsten Tiefen Morias, in das Steinfundament. Dort schufen sie ein verborgenes Lager, die überschattete Zuflucht, und stellten Nachforschungen an. Sie trafen dabei auf bösartige namenlose Kreaturen, doch sie fanden auch weitaus bedeutendere Spuren - auf einer Insel inmitten eines verderbten Sees lag ein angesengter Hut, von dem Magor sicher war, dass er von Mithrandir sei!
Magor ging daher weiteren Spuren nach, kehrte jedoch von einem Kundschaftergang nicht mehr zurück. Lenglammel stellte daraufhin eine kleine Gruppe maethyr zusammen, die Magors Spur folgten. Immer tiefer hinein zu den Wurzeln der Berge ging es, bis sie zu einem Ort namens Azanrúnakar kamen, wo sie auf eine starke Ork-Horde trafen - die sich mit Regmyl zusammentaten! Die Elbenkrieger zögerten nicht und griffen sofort an, und das Überraschungsmoment war auf ihrer Seite. So befreiten sie Magor von der Gefangenschaft durch die Regmyl, denn er lag nahebei in Ketten. Sobald er frei war, führte Magor seine Mitstreiter weiter nach Azanrúnakar hinein, bis sie zur innersten Kammer kamen. Dort wartete ein uralter Schrecken auf sie, der Gwathnor genannt wird. Die Bestie zerriss einige Orks, und stürzte sich dann auf die Elben. Ein wilder Kampf entbrannte, denn Gwathnor wechselte ständig zwischen einer Schatten- und einer Flammenform, und viele maethyr wurden verletzt. Doch schließlich gelang es Magor, den Feind niederzustrecken. Eilig kehrten sie zur überschatteten Zuflucht zurück. Sie hatten dem Vordringen der Namenlosen Einhalt geboten, und Lenglammels Verdacht, dass die Krankheit der Globsnaga von ihnen ausging, erhärtete sich.
Auch hier finden sich wieder einige Anmerkungen, die über die betreffenden Worte in geschwungenerer Schrift geschrieben wurden.
Gorothúl ist ein finsterer Diener des Feindes, der die dunklen Künste beherrscht und sehr oft mit den Neun zusammenarbeitet. Er ist ein geschworener Feind Lothlóriens und will den goldenen Wald brennen sehen.
Gredbyg sind riesenhafte Insekten, die sich laut den Zwergen seit dem Untergang Morias in den Tunneln ausgebreitet haben. Sie können größer als ein hochgewachsener Mensch werden und fressen alles, was ihnen begegnet...
Nan Duhirion Hier ist das Schattenbachtal gemeint.
Talan Ein talan ist ein Flett, eine Plattform hoch in den Bäumen. Viele Elben Lóriens wohnen auf telain.
Naith Der Naith von Lórien nennen wir das Gebiet zwischen den Flüssen Anduin und Silberlauf.
Echad Andestel ist ein kleines Lager an der Westgrenze Lóriens.
Maethor, Mehrzahl maethyr ist das Sindarin-Wort für "Krieger".
Regmyl Ein Rogmul ist ein niederer Geist aus den ältesten Tagen. Regmyl sind seit jeher Diener der Belryg gewesen, von daher erklärt sich die Anwesenheit der Regmyl in Moria - sie sind Diener des Herrn von Schatten und Flamme, dem Balrog von Moria.
Mithrandir, der Graue Wanderer, ist ein unter vielen Namen bekannter Elbenfreund, der auf seinen Stab gestützt umherzieht und als Verbündeter der freien Völker bekannt ist. Zuletzt jedoch verlosch sein Licht in Moria, wo er in die Schatten stürzte....
Inias i Gwaith Angren - Teil II
5. Die Schlacht unter dem Gebirge
Der Fund der legendären Mithril-Axt Zigilburk war für viele Zwerge ein sehr bedeutendes und ermutigendes Ereignis - allen voran Bori, Bosis Sohn. Jedoch stieg ihm sein Erfolg allzu bald zu Kopf, und er schmiedete hochfahrende Pläne, um Mazog selbst anzugreifen. Er schien sich durch den Besitz der Axt unbesiegbar zu fühlen. Bróin, der sich im Lager der Ruhe erholte, sandte Bori eine Warnung, doch er wollte nicht hören. Es dauerte nicht lange, da hatte er herausgefunden, wo Mazogs Festung lag - in Nud-melek, unterhalb der Zweiten Halle. Wider allem guten Rat zog er mit nur drei Gefährten los und forderte Mazog bei Zabadgathol heraus. Und Mazog kam. Nach einem kurzen Gefecht gegen Mazogs Wächter stürmte Bori auf Mazog zu, doch jetzt nahm das Unheil seinen Lauf. Denn wehe, ein Feind trat auf den Plan, den wir Elben von Lórien bereits allzu gut kennen - Gorothúl, ein Meister der Schwarzen Künste. Er hielt Bori und seine Mitstreiter mit einem üblen Bann an Ort und Stelle fest, und nahm sie gefangen. Nur einen der vier ließ er gehen, um der Eisernen Garnison die traurige Nachricht zu überbringen - Bori und Zigilburk waren dem Feind in die Hände gefallen!
Natürlich war der dreiste Angriff auf Mazogs Festung eine Provokation, die er nicht hinnehmen wollte. Schon bald hörten die Zwerge die Trommeln in der Tiefe rollen, und machten sich eilig zur Verteidigung bereit. Drei zentrale Kontrollpunkte bemannten sie: Die Einundzwanzigste Halle, das Feuerherz sowie den Tiefweg, eine dunkle Passage ins Wasserwerk. Die hastig errichteten Barrikaden waren kaum fertiggestellt, als die Streitmacht Mazogs bereits angriff. Am Feuerherz führte der Zwerg Stóthkell die Verteidiger an. Obwohl sich der Orkanführer Amug immer wieder an ihren Linien vorbeischlich, blieben die Zwerge an den Schmieden siegreich. Im Tiefweg stand Brogur mit seinen Kriegern und musste sich nicht nur den Orks, sondern auch einer Horde Gredbyg, uralten gewaltigen Insekten erwehren. Doch auch hier trug die Garnison den Sieg davon. In der Einundzwanzigsten Halle sah es jedoch übler aus für die Zwerge. Zunächst wurden sie von drei Seiten angegriffen, und dann wurden ihre Barrikaden mit schwarzem Pulver zerstört. Kommandeur Wíli befahl den Rückzug zur Kammer von Mazarbul im Norden, und dort konnte die Ork-Streitmacht schließlich besiegt werden.
Die Schlacht war geschlagen, und die Eiserne Garnison hatte den Sturm vorerst überstanden, trotz einiger Verluste. Sie hatten ihre Stellungen behauptet, doch die Zahl der Verletzten stieg. Sie ließen sich zwar nicht entmutigen und machten sich an den Wiederaufbau dessen, was die Orkangreifer zerstört hatten, doch Bosi und Brogur wurde nun langsam klar, dass die Eroberung Morias sich als deutlich schwieriger als sie gedacht hatten erweisen könnte. Sie beratschlagten lange, was zu tun sein, und fassten schließlich einen Entschluss....
6. Eine eilige Botschaft
Bosi entsandte eine kleine Gruppe Zwerge nach Osten durch Nud-melek, um das große Ost-Tor Morias einzunehmen. Dies gelang recht gut, da die Orks noch verstreut waren. Die Zwerge errichteten zwei kleine Lager, eines direkt am inneren Tordurchgang, eines am unteren Ende der Treppe am Osttor - am Eingang zum Nanduhirion. Nun kontrollierte die Gwaith Angren beide Tore Khâzad-dûms. Die Hedhyd stellten fest, dass ihr Vorstoß den Orkstamm der Largzurm in zwei Teile gespalten hatte, und nutzen dies aus, um vereinzelte Angriffe auf die Lager der Orks im Nan Duhirion auszuführen. Gleichzeitig nahmen sie hier das erste Mal Kontakt zu uns auf. Zwei ihrer Botschafter kamen zu Haldir und wurden auf seinem talan empfangen. Gemäß unserem Gesetz durften sie den Naith nicht betreten, doch hörten sich die Grenzwächter ihre Erzählungen an und sandten Nachricht an den Herrn und die Herrin. Die Zwerge halfen überraschenderweise derweil Rúmil und Orophin mit einem Streifzug an den Grenzen und verhielten sich auch sonst sehr respektvoll, auch wenn sie die Vorräte in Echad Andestel recht schnell vertilgten.
Bald darauf kehren die Boten aus der Stadt des Herrn und der Herrin zurück, und mit ihnen kamen Lenglammel, Magor und einige andere, die von brannon Celeborn entsandt worden waren, die Naugrim in den Minen zu unterstützen. Die Abgesandten brachen mit ihren neuen Verbündeten auf und erreichten kurz darauf die Einundzwanzigste Halle. Lenglammel riet Brogur, der Fäulnis, der die Orks in 'Globsnaga' verwandelte, auf den Grund zu gehen, und der Zwerg stimmte zu. So zogen die Elben mit einem starken Trupp der Wächter der Eisernen Garnison in die tiefsten Tiefen Morias, in das Steinfundament. Dort schufen sie ein verborgenes Lager, die überschattete Zuflucht, und stellten Nachforschungen an. Sie trafen dabei auf bösartige namenlose Kreaturen, doch sie fanden auch weitaus bedeutendere Spuren - auf einer Insel inmitten eines verderbten Sees lag ein angesengter Hut, von dem Magor sicher war, dass er von Mithrandir sei!
Magor ging daher weiteren Spuren nach, kehrte jedoch von einem Kundschaftergang nicht mehr zurück. Lenglammel stellte daraufhin eine kleine Gruppe maethyr zusammen, die Magors Spur folgten. Immer tiefer hinein zu den Wurzeln der Berge ging es, bis sie zu einem Ort namens Azanrúnakar kamen, wo sie auf eine starke Ork-Horde trafen - die sich mit Regmyl zusammentaten! Die Elbenkrieger zögerten nicht und griffen sofort an, und das Überraschungsmoment war auf ihrer Seite. So befreiten sie Magor von der Gefangenschaft durch die Regmyl, denn er lag nahebei in Ketten. Sobald er frei war, führte Magor seine Mitstreiter weiter nach Azanrúnakar hinein, bis sie zur innersten Kammer kamen. Dort wartete ein uralter Schrecken auf sie, der Gwathnor genannt wird. Die Bestie zerriss einige Orks, und stürzte sich dann auf die Elben. Ein wilder Kampf entbrannte, denn Gwathnor wechselte ständig zwischen einer Schatten- und einer Flammenform, und viele maethyr wurden verletzt. Doch schließlich gelang es Magor, den Feind niederzustrecken. Eilig kehrten sie zur überschatteten Zuflucht zurück. Sie hatten dem Vordringen der Namenlosen Einhalt geboten, und Lenglammels Verdacht, dass die Krankheit der Globsnaga von ihnen ausging, erhärtete sich.
Auch hier finden sich wieder einige Anmerkungen, die über die betreffenden Worte in geschwungenerer Schrift geschrieben wurden.
Gorothúl ist ein finsterer Diener des Feindes, der die dunklen Künste beherrscht und sehr oft mit den Neun zusammenarbeitet. Er ist ein geschworener Feind Lothlóriens und will den goldenen Wald brennen sehen.
Gredbyg sind riesenhafte Insekten, die sich laut den Zwergen seit dem Untergang Morias in den Tunneln ausgebreitet haben. Sie können größer als ein hochgewachsener Mensch werden und fressen alles, was ihnen begegnet...
Nan Duhirion Hier ist das Schattenbachtal gemeint.
Talan Ein talan ist ein Flett, eine Plattform hoch in den Bäumen. Viele Elben Lóriens wohnen auf telain.
Naith Der Naith von Lórien nennen wir das Gebiet zwischen den Flüssen Anduin und Silberlauf.
Echad Andestel ist ein kleines Lager an der Westgrenze Lóriens.
Maethor, Mehrzahl maethyr ist das Sindarin-Wort für "Krieger".
Regmyl Ein Rogmul ist ein niederer Geist aus den ältesten Tagen. Regmyl sind seit jeher Diener der Belryg gewesen, von daher erklärt sich die Anwesenheit der Regmyl in Moria - sie sind Diener des Herrn von Schatten und Flamme, dem Balrog von Moria.
Mithrandir, der Graue Wanderer, ist ein unter vielen Namen bekannter Elbenfreund, der auf seinen Stab gestützt umherzieht und als Verbündeter der freien Völker bekannt ist. Zuletzt jedoch verlosch sein Licht in Moria, wo er in die Schatten stürzte....
Faerwen Thancellil, Finelleth Gilrist, Gaurwen Giltheliel - Grenzwächterin des Goldenen Waldes
