Erlebnisse der Thela Estel

Eine Menge Schriftrollen seht ihr vor Euch auf dem Tisch liegen. Zögernd greift ihr Euch eine und beginnt zu lesen und zu verstehen.
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Norliriel
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Erlebnisse der Thela Estel

Beitrag von Norliriel »

Das letzte Geleit

Was zuvor geschah: Die Kundschafter, die zu Thrasis Hütte geschickt worden waren, gingen Hinweisen nach, dass zwei Elbenmaiden - Mutter und Tochter, die nur ihren Abschied von Mittelerde nehmen wollten - in Bedrängnis geraten sein könnten durch die, die die Thela Estel suchte - und so war es denn auch. Aller Bemühungen der herbeigerufenen Krieger zum Trotze konnten nur ihre Körper vor dem Fraß durch wilde Tiere oder Schlimmerem geborgen werden. ((Zusammenfassung ausgeborgt von Amtaruil))

Silanwen stellt ihre Waffen im Ständer ab, deutet Mergeth darauf zu achten und streift die Kapuze vom Kopf.
Himdir nickt.
Himdir salutiert mit gezogenem Schwert.
Iowarthien salutiert mit gezogenem Schwert.
Silanwen nimmt den Helm ab und hängt ihn an die Seite.
Fuinriell salutiert vor Finelleth.
Finelleth hebt die Hand zum Gruß.
Fuinriell: 'Suilad maethyr'
Himdir: 'Suilad Caun nin.'
Silanwen: 'Mae govannen.'
Iowarthien lächelt kurz und nickt
Fuinriell: 'lasst eure waffen hier, dort oben brauchen wir sie nicht'
Himdir: 'Mae.'
Fuinriell legt ihre Waffen ab
Himdir legt seine Waffen ab.
Finelleth legt Schwert, Schild und Bogen ordentlich ab.
Iowarthien legt Schwert und Helm ab.
Tindirnon blickt weiter in die Ferne. Der Mann wirkt in Gedanken vertieft, als er eine leise Melodie summt.
Silanwen blickt kurz auf und zu Tindirnon, hebt für einen Augenblick die Mundwinkel und wendet sich dann wieder ihren Gefährten zu.
Nerunthael blickt still über die Bergketten, in Gedanken versunken
Fuinriell folgt Silanwens Blick und nickt leicht
Himdir grüßt Tindirnon, kaum bei der Sache.
Himdir: 'Suilad, randir.'
Silanwen: 'Wo sind sie?'
Fuinriell: 'oben auf der oberen Ebene'
Tindirnon dreht den Kopf und nickt Himdir kurz zu.
Silanwen nickt Iowarthien sachte zu.
Tindirnon: 'Mae Govannen.'
Fuinriell: 'Suilad randir'
Fuinriell salutiert vor Mathi.
Himdir nimmt respektvoll den Helm ab.
Silanwen neigt den Kopf sachte vor dem Zwergen.
Iowarthien macht eine tiefe Verbeugung vor: Mathi.
Himdir verbeugt sich tief vor Mathi.
Fuinriell: 'Suilad Herr Mathi und unseren Dank für eure Hilfe'
Finelleth hält sich etwas im Hintergrund.
Amtaruil und sein Bruder halten still und reglos Wache, damit niemand die Ruhe der Toten stört.
Tindirnon streicht die Kapuze herab und blickt gen Himmel, schließt die Augen und genießt sichtlich die kalten Schneeflocken, die seine Haut streichen.
Fuinriell: 'Gehen wir. *strafft sich*'
Silanwen: 'Gewiss.'
Sidhril wendet sich von ihrem Posten ab und geht die Stufen hinauf
Iowarthien nickt und folgt
Amtarion salutiert mit gezogenem Schwert.
Amtaruil salutiert mit gezogenem Schwert.
Finelleth hebt die Hand zum Gruß.
Himdir salutiert mit gezogenem Schwert.
Silanwen: 'Mae govannen.'
Iowarthien macht eine tiefe Verbeugung.
Nerunthael streicht sorgsam den Freunden die Haare zurück und richtet sich dann auf
Himdirs Augen füllen sich wieder mit Tränen beim Anblick der toten Elbinnen.
Silanwen sieht mit bitterer Miene zu den beiden Toten.
Fuinriell macht eine tiefe Verbeugung vor: Nerunthael.
Nerunthael verneigt sich zum Gruße vor den Elben der Thela Estel
Finelleth bleibt stumm und wirkt unruhig.
Himdir: '*leise* Weh diesem Tag!'
Fuinriell: '*leise* Habt Dank, dass ihr sie bewacht habt'
Sidhril entledigt sich des Helms als sie dazutritt
Fuinriell nickt nur leicht
Iowarthien nickt sachte zu Himdirs Worten
Fuinriell: 'Es ist ein dunkler tag, der tag, an dem wir zu spät kamen, sie zu retten'
Himdir senkt ernst den Kopf.
Sidhril tritt dann zu Silanwen heran und raunt ihr zu: 'Ich konnte keine Auffälligkeiten bei meinem Rundgang um die Feste feststellen'
Fuinriell nickt wieder.
Silanwen: 'Le suilon, brennil elleth. Ich bin Silanwen und ebenso wie Fuinriell hier, Caun des Hauses Celebriaen.'
Silanwen nickt Sidhril sachte zu, sieht kurz zu ihren Händen, nickt dann.
Sidhril schaut auf die leblosen Körper
Fuinriell: 'Lieber wäre es mir gewesen, wir hätten sie lebend gefunden, beide'
Silanwen: 'Zweifellos, doch das Schicksal wollte es anders. Wir brachen in grosser Eile auf, doch konnten nichts mehr tun.'
Nerunthael lässt den Blick über die Hüllen ihrer toten Freundinnen streifen
Fuinriell: 'Verzeiht, ich bin Fuinriell'
Nerunthael nickt Fuinriell zu
Silanwen: 'Die beiden... waren auf dem Weg zu den Häfen, sagte der Tûr?'
Fuinriell: 'Nur eines bleibt uns. Wir bringen sie nach celondim und nichts soll ihnen noch auf dieser Reise widerfahren'
Silanwen nickt sachte, ihr Blick streift die beiden Toten erneut kurz.
Sidhril wendet sich ein wenig unruhig wirkend ab
Himdir: '*leise* Welch ein Unglück... und welch ein Frevel, Elben zu töten die nichts weiter wollten als Mittelerde in Frieden zu verlassen.'
Sidhril bemerkt Iowarthien
Fuinriell: '*leise* Werdet ihr mit uns reisen?'
Silanwen: 'Entschuldigt mich. *neigt den Kopf sachte*'
Finelleth hält die Arme verschränkt und wartet schweigend ab.
Amtaruil zuckt leicht zusammen bei "Hätten wir sie eher gefunden".
Fuinriell: 'ihr seid willkommen sie zu den Häfen zu geleiten'
Sidhril spricht weiter mit belegter Stimme
Amtarion beißt sich auf die Lippen und steckt recht stocksteif da
Himdir steht still mit gesenktem Kopf.
Amtaruil: '*leise* Wenn wir doch nur...*'
Fuinriell: 'Vorwürfe und selbstzweifel helfen weder ihnen noch uns'
Amtarion ballt die Fäuste
Sidhril schluckt.
Silanwen schüttelt entschieden den Kopf.
Tindirnons Summen währt länger, ehe leiser Gesang einsam seine Lippen verlässt und einsam dahinschwebt.
Finelleth wirkt etwas ärgerlich.
Fuinriell: 'Nein, versagt haben wir nicht'
Sidhril nickt stumm und doch kann Silanwen erkennen, daß sie zweifelt
Iowarthien legt Sidhril beruhigend die Hand auf die Schulter.
Fuinriell: 'Amtarion, Amtaruil, Der Zwerg Mathi, sagte, er würde einen Karren bereitstellen'
Sidhril wendet den Blick gen Nordwesten
Fuinriell: 'sorgt dafür, dass er unten bereit steht'
Amtaruil: 'Ja, Caun...'
Amtarion sagt: '... Fuinriell'
Fuinriell nickt leicht
Amtarion salutiert mit gezogenem Schwert.
Amtaruil salutiert mit gezogenem Schwert.
Himdir ballt still die Fäuste, sichtlich angespannt.
Himdir salutiert mit gezogenem Schwert.
Fuinriell: '*leise* ich danke euch auch dafür, dass ihr sie in angemessene Gewänder gehüllt habt'
Himdir: 'Caun? Wer wird die... wer wird sie hinuntertragen?'
Sidhrils Augen verblassen leicht vom sonstigen grün zu grau
Fuinriell: 'wir *knapp*'
Sidhril schaut dann zu den beiden Körpern
Himdir nickt.
Amtaruil tritt sichtbar erleichtert fort aus dem Umkreis der Toten. Schuld huscht kurz über sein Gesicht
Fuinriell tritt nahe an die Toten und senkt den Kopf
Himdir blinzelt die Tränen fort so gut er vermag.
Amtarion folgt seinem Bruder mit zögernden Schritten, als wolle er fort und könne sich zugleich nicht lösen
Finelleth hält die Arme verschränkt und blickt finster drein.
Sidhril wirft Iowarthien nur ein schlecht gespieltes Lächeln zu
Amtaruil spricht mit dem Stallmeister und fragt nach dem Karren
Fuinriell: 'Wenn der Karren bereit ist, brechen wir auf'
Himdir nickt.
Sidhril wird aus der augenscheinlichen Lethargie gerissen
Fuinriell: 'Himdir, Finelleth ihr werdet die eine tragen'
Fuinriell: 'Silanwen und ich die andere'
Finelleth nickt knapp, bleibt aber stumm.
Himdir: 'Das werde ich, auch wenn ich die Ehre nicht verdiene.'
Nerunthael schaut über Fuinriells Schulter zu den anderen, ihr Gesicht zeigt Trauer, aber keine Schuldzuweisung
Fuinriell: 'Sidhril ihr holt unsere waffen und bringt sie nach unten'
Amtaruil kümmert sich um den Karren und kontrolliert alles
Fuinriell: '*ebenso leise* ja und traurig'
Silanwen: 'Amtarion? Steht der Wagen bereit?'
Amtarion sagt: 'Der Karren und die Zugtiere stehen bereit, Caun *niedergeschlagen*'
Sidhril nimmt die Waffen zur Hand, kontrolliert die Bögen dabei flüchtig
Silanwen: 'Hannon le.'
Tindirnon blickt noch immer in weite Ferne.
Sidhril geht dann vorsichtig die Stufen hinauf
Silanwen geht in die Hocke und fasst am Fussende der Bahre an.
Fuinriell: '*seufzt* gut, dann los'
Finelleth packt vorsichtig das ihr zugewandte Ende der Trage und wartet ab, bis Hímdir soweit ist, bevor sie es anhebt.
Amtaruil bringt den Karren vor die Treppe und richtet ihn aus, hält dann die Zugtiere im Zaum
Fuinriell nimmt die Trage am anderen Ende auf
Silanwen hebt die Bahre so vorsichtig wie möglich an, als ob sie fürchten würde, die Tote zu verärgern.
Fuinriell: 'und zugleich'
Fuinriell hebt an
Fuinriell: 'Seid vorsichtig'
Silanwen: 'Natürlich.'
Amtarion kann den Blick nicht auf den Toten lassen und sieht schnell weg
Himdir hebt sein Ende der Bahre, sich Finelleth anpassend, sehr achtsam und ehrerbietig.
Finelleth hebt Falleths Bahre zusammen mit Himdir an.
Fuinriell: '*seufzst noch einmal* dann los'
Silanwen nickt sachte.
Silanwen trägt die Bahre stumm.
Fuinriell bettet die Trage vorsichtig auf den Karren
Silanwen hebt ächzend an.
Tindirnon blickt zur Bahre und neigt sein Haupt, schließt die Augen und verharrt so. Ein Ausdruck von Trauer ist auf seinem Gesicht zu ersehen.
Fuinriell: 'fasst bei Silanwen an, ich schaffe es allein'
Finelleth waret, bis Himdir bereit ist, und legt die Trage dann vorsichtig ab.
Himdir hebt mit Finelleths Hilfe die Trage sorgfältig auf den Karren.
Himdir tritt einen Schritt zurück.
Silanwen hebt die Bahre zusammen mit Amtaruil über den Rand des Karrens, setzt sie dann ganz behutsam ab.
Himdir verbeugt sich.
Amtaruil tritt zu Silanwen und geht ihr zur Hand.
Sidhril blickt stumm auf die beiden in frische Kleider gekleidete aber leblosen Körper
Amtaruil gibt sich Mühe, die Bahre so sanft wie möglich abzusetzen
Fuinriell: '*leise* Maethor nehmt eure waffen auf'
Silanwen nimmt etwas Abstand vom Karren.
Himdir steht still und achtsam, er würde wie eine Statue scheinen wenn ihm nicht Tränen über die Wangen liefen.
Silanwen: 'Sidhril? Meine Waffen bitte.'
Finelleth legt ihre Waffen wieder an.
Himdir: 'Und meine, brennil.'
Tindirnon tritt vorsichtig näher und blickt herab. Der Gesichtausdruck ist neutral und vermag nicht zu verraten, was dahinter verborgen liegt.
Sidhril überreicht die Waffen wie verlangt
Fuinriell: 'die meinen bitte auch'
Sidhril: 'Bitte achtet selbst darauf, wem welche Waffe gehört...'
Silanwen hängt ihre Waffen ein, schultert den Bogen und setzt den Helm auf.
Himdir legt die Waffen und den Schild an, ihren Zustand knapp überprüfend.
Fuinriell nimmt ihre Schild und ihre Speere
Sidhril überreicht auch die anderen WAffen
Iowarthien nimmt ihre Waffe entgegen und bleibt an ihrer Seite
Nerunthael schaut kurz nach ihren Gefährtinnen und geht dann ihr Pferd holen
Himdir nimmt seinen Helm, der an seinen Gürtel gehakt war, und setzt ihn auf.
Tindirnon greift seine Kapuze und wirft sie über.
Sidhril setzt sich den Helm wieder auf als ihre Hände frei sind
Fuinriell: 'Sidhril, Himdir ihr reitet mit mir vor dem Karren, der Rest dahinter'
Himdir: 'Be iest lin, Caun.'
Finelleth nickt und begibt sich zu ihrem Pferd.
Nerunthael spricht leise mit dem Stallmeister und führt ein zweites Pferd dann aus dem stall
Himdir holt sein Pferd.
Finelleth ruft Dúnecthel herbei und sitzt vorsichtig auf.
Sidhril bindet Alagos los und sitzt auf
Tindirnon legt eine Hand an die steinerne Säule neben sich und blickt weiterhin herab. Mitlerweile ist der Großteil seines Gesichts von dem Schatten der Kapuze verborgen, doch der Blick lässt sich nicht verleugnen.
Amtarion holt ihrer beider Pferde
Silanwen sieht die Stufen der Festung hinauf zu Tindirnon, nickt ihm zu, wohl als Zeichen, das er sich dem Leichenzug anschliessen kann.
Tindirnon tritt vorsichtig näher.
Amtaruil hält die Zugtiere stumm und mit niedergeschlagenen Augen
Fuinriell: 'Finelleth, ihr schützt Nerunthael, reitet neben ihr'
Silanwen holt ihr Pferd und führt es am Zaumzeug.
Finelleth nickt stumm.
Amtarion reicht seinem Bruder die Zügel und übernimmt die Zugtiere
Fuinriell ruft: 'Bereit?'
Himdir: 'Mae.'
Tindirnon tritt dann langsam, fast schwerfällig die Treppe herab.
Nerunthael nickt leicht
Sidhril: 'Mae Caun'
Tindirnon nickt sachte.
Silanwen führt ihr Pferd am Zaumzeug.
Fuinriell ruft: 'Aufbruch'
Tindirnon tritt vorsichtig näher, hält aber respektvollen Abstand zum Karren.
Silanwen winkt nach vorne, um ihre Bereitschaft zu zeigen.
Tindirnon neigt den Kopf herab, sodass es schwer ist, seinen Gesichtausdruck zu sehen... doch die Trauer kann er sicherlich nicht verbergen.
Sidhrils Blick ist starr auf den Weg vor sie gerichtet
Silanwen geht schweigend neben dem Wagen, auf dem die Toten gebettet sind her, doch lässt den Blick immer wieder schweifen.
Finelleth reitet schweigend hinter Fuinriell und den anderen her, ihr Gesichtsausdruck wirkt unzufrieden.
Fuinriell schaut immer wieder auf die Umgebung, schweigt aber
Iowarthien reitet mit gesenktem Blick und schweigt.
Tindirnon hebt den Kopf, nickt dann sachte. Er flüstert.
Sidhril schreckt auf als sie ein Heulen vernimmt
Nerunthael schaut hoch
Tindirnon nickt sachte.
Sidhril schaut dann wachsam zu den Wegesrändern vor sich
Tindirnon nickt langsam.
Durch Olras besiegt: Hügelbären-Junges.
Tindirnon: 'So vermag die Realität... nur allzuoft wie ein Albtraum erscheinen. Ein... verzerrtes Spiegelbild dessen, wonach wir uns sehnen.'
Silanwen: 'Brennil Nerunthael *deutet leicht auf die genannte* berichtete uns, das die beiden auf dem Weg zu den Anfurten gewesen wären.'
Sidhril wirft einen Blick den Hang hinunter Richtung Fluß, verharrt dort einen Moment
Tindirnon: 'Auf dass wir einander wieder in der großen Halle treffen.'
Sidhril: 'Sie wollten diese Lande nach Westen verlassen'
Sidhril: 'vereint'
Silanwen nickt sachte zu Tindirnons Worten.
Sidhril: 'aber sicher nicht so'
Fuinriell: '*leise* nein so sicher nicht'
Jaana reitet die ganze Zeit schon schweigsam und bedrückt mit der Thela Estel.
Fuinriell: 'daro'
Sidhril gibt dem Pferd einen leichten Druck in die Flanken.
Jaana sitzt unelegant und etwas zusammengesunken im Sattel, und scheint ihre Umgebung garnicht recht wahrzunehmen. Ob es mehr wegen der Trauer ist, oder schlicht aus Müdigkeit, das ist schwer zu erkennen.
Himdir dagegen sitzt sehr aufrecht, doch sein Antlitz ist wie Stein.
Tindirnon nickt.
Tindirnon schnaubt leis.
Jaana atmet tief durch, und nimmt bewußt wieder Haltung an, aber es hält nicht lange vor, ehe sie wieder zusammensinkt.
Finelleth sitzt vorsichtig ab.
Fuinriell ruft: 'absitzen'
Sidhril sitzt dann wie befohlen ab
Fuinriell ruft: 'lasst eure waffen bei den Pferden'
Finelleth hängt Schild und Bogen an die Satteltasche.
Jaana sieht auf, zögert, und rutscht dann vorsichtig aus dem Damensattel. Sie schwankt dabei und muß sich festhalten.
Fuinriell bindet ihre Speere an den Sattel und hängt den Schild dazu.
Tindirnon nickt langsam.
Amtaruil steigt ab und hängt die Waffen ans Pferd
Himdir verstaut seine Waffen und nimmt wieder den Helm ab.
Sidhril verstaut Schwerter und Bogen am Sattel ihres Pferdes Alagos
Fuinriell nimmt ihren Helm ab
Amtarion folgt dem Beispiel seines Bruders
Silanwen hängt ihre Waffen aus und steckt sie in die Sattelscheiden ihres Pferdes.
Jaana löst Schwert und Bogen mühselig aus dem Waffengurt, und bringt sie an ihren Sattel unter.
Jaana läßt Helm und Handschuhe in der Satteltasche zurück, und reibt sich die müden Augen.
Fuinriell: '*leise* Wir bringen den Karren zum Hafen'
Silanwen nickt und nimmt sie entgegen, verstaut sie ebenso am Sattel ihres Pferdes.
Tindirnon streicht dann die Kapuze zurück.
Amtaruil führt mit seinem Bruder den Karren weiter
Jaana folgt dem Karren träge.
Sidhril geht zur Seite für den Karren.
Silanwen winkt Fuinriell zu.
Jaana macht rasch Platz am Karren.
Tindirnon atmet tief durch.
Amtarion macht sich bereit ein Ende einer der Bahren zu nehmen
Fuinriell: '*leise* bringen wir sie auf die Terasse'
Himdir steht still da, den Blick traurig auf den Karren gerichtet.
Silanwen nickt und fasst am Fussende der einen Bahre an, spannt die Arme und hebt sie an.
Fuinriell nimmt das andere Ende und hebt zeitgleich an.
Silanwen: 'Fuinriell und ich nehmen die eine.'
Amtaruil: 'Mae, Caun *geht seinem Bruder zur Hand'
Tindirnon betrachtet das Geschehen.
Himdir betrachtet das Ganze stumm.
Amtaruil hebt die Bahre hoch, im Einklang mit seinem Bruder
Fuinriell stellt die Trage vorsichtig ab
Silanwen setzt die Bahre ganz behutsam und zeitgleich mit Fuinriell auf den Boden, seufzt leise.
Amtarion lässt die Bahre vorsichtig zu Boden sinken
Fuinriell: '*leise* ihr kanntet sie, wollt ihr ein paar Worte sagen?'
Amtaruil stellt die Bahre ab und erhebt sich
Sidhril setzt den Helm langsam ab
Nerunthael nickt leicht
Jaana lehnt sich an den Laternenpfahl, den Blick gesenkt, und die Augen nun nicht nur von der Müdigkeit gezeichnet, sondern auch von Tränen ein wenig gerötet.
Silanwen sieht schweigend zu den beiden toten Elbendamen.
Tindirnon bleibt an der Pflanze stehen und umschließt den Topfrand mit der Hand. Unruhe und Trauer sind in seinem Gesicht zu sehen.
Iowarthien schaut zu mitfühlend zu Jaana, doch kann auch sie nicht ihre Trauer verstecken
Tindirnon tritt langsam heran.
Jaana sieht die Anderen zusammentreten, und folgt zögerlich ihrem Beispiel.
Nerunthael blickt einen Augenblick über das Wasser das im Sternenlicht schimmert und sammelt sich einen Augenblick
Himdir blickt mit stiller Achtung auf die toten Elbinnen.
Finelleth stellt sich dazu, verschränkt die Arme und wartet schweigend ab.
Sidhril schaut mit traurigem Blick auf die beiden leblosen Körper
Fuinriell: '*leise aber deutlich* brennil Nerunthael wird ein paar Worte sprechen, da sie beide kannte'
Fuinriell schaut mit versteinerter Miene.
Tindirnon bleibt etwas dahinter stehen und blickt starr zu den Elbinnen. Er schluckt schwer und wagt es offenbar nicht, ein Wort zu sprechen.
Amtarions Augen schimmern
Silanwen sieht stumm und reglos auf die Beiden. Fast wie eine Statue steht sie da und nur die Tränen auf den Wangen verraten ihre Betroffenheit.
Finelleths Gesichts bleibt dabei ernst, aber gelassen.
Nerunthael: 'Lange kannten wir uns. Oft sahen wir uns in Lindon, denn viele unserer Wege gingen ineinander über'
Nerunthael: 'Verwoben durch Fäden, unsichtbar für alle Augen'
Sidhril senkt den Blick weiter zu Boden das Gesicht fahl und die Augen müde
Nerunthael: 'Nie folgtet ihr dem Weg des Krieges und der Gewalt. Leben zu geben, Leben zu pflegen, das war Eure Bestimmung'
Jaana greift leise in die Tache an ihrem Gürtel, und zieht ein Tüchlein hervor, mit dem sie sich erst die Augen abtupft, und dann die Nase - sich zu schneuzen wagt sie wohl nicht.
Fuinriell schaut weiter versteinert auf die Toten, nur ein verräterischer Glanz in den Augen zeugt von Gefühlen
Nerunthael: 'Morenwen, Künstlerin des Wortes und der Farben. Deine Gegenwart wird schmerzlich vermisst werden'
Tindirnon bewegt stumm die Lippen, als würde er etwas singen, doch kein Ton dringt hervor. Weiterhin blickt er zu den Toten.
Nerunthael: 'So sehr der Abschied auch schon nahte, gerne hätte ich noch einmal deinen Versen gelauscht.'
Himdir blickt traurig.
Finelleth gib Acht, dass niemand die Ansprache stört.
Nerunthael: 'Doch einst wird der Tag kommen, da wir uns wiedersehen.'
Tindirnon tritt dann etwas näher.
Nerunthael: 'Und du wirst mich schelten für jede Träne, die ich vergossen'
Sidhril lauscht stumm den Worten
Jaana entfährt ein leises Schluchzen, aber sie beherrscht sich sogleich wieder, während ihr die Tränen nun über die Wangen rinnen, und sie sie immer wieder wegwischt.
Himdir rinnen trotz oder wegen der Worte die Tränen über das Gesicht.
Amtarions Wangen sind feucht mit Tränen
Tindirnon beißt feste aufeinander und kämpft ein wenig mit sich.
Amtaruil kämpft dagegen.
Silanwen stimmt, ganz leise und kaum hörbar, ein elbisches Klagelied an, untermalt damit Nerunthaels Worte.
Sidhrils Augen beginnen zu tränen, als sie Silanwens Klagelied vernimmt.
Himdir unterdrückt verbissen einen Klagelaut.
Tindirnon folgt Silanwens Beispiel und singt sehr leise mit.
Iowarthien stimmt ebenso leise in den Gesang mit ein.
Nerunthael: 'Die Stille hingegen war das Reich deiner Tochter. Die Stille der Gärten und Pflanzen, des Wachsenden Grüns, das sie zu formen wusste.'
Fuinriell: '*leise, mit belegter stimme* Morenwen, auch wenn wir dich nicht kannten, so werden wir dich doch vermissen.'
Himdirs tiefe, doch nicht unmelodiöse Stimme fällt sachte in den Gesang mit ein.
Nerunthael: 'Groß und prächtig waren die grünen Hallen, die deine Hand kannten. Und die Bäume erinnern sich an deine Berührung.'
Himdirs Stimme bricht beinahe während weitere Tränen aus seinen Augen fliessen.
Tindirnon singt leise weiter, doch ein zittern in der Stimme ist herauszuhören.
Nerunthael: 'Andrahel. Nie kamen viele Worte über deine Lippen, doch die wenigen fanden ihren Weg in die Herzen derer denen sie galten'
Silanwen leitet den leisen Elbenchor, der traurig, doch auch hoffnungsvoll klingt, von der langen Reise nach Westen, aber auch von der Erfüllung aller Wünsche und Träume spricht.
Fuinriell: '*leise* Andrahel, auch dich werden wir vermissen'
Fuinriell fällt nun leise in das Klagelied mit ein
Jaana atmet tief und bebend, und wendet den Blick den Lhûn hinunter.
Nerunthael: 'So wie die Pflanzen, die du so liebtest, sich deiner erinnern, werde auch ich den verschlungenen Pfade folgen, die die Natur bahnt. Und eines Tages werden wir erneut in einem grünen Hain sitzen und die Stille auf uns wirken lassen'
Sidhril hebt den Blick leicht und die Augen schimmern im Schein des Lichts der den Ort umgibt
Tindirnon singt weiter. Das Zittern hat sich etwas gelegt, doch ganz verschwinden kann es scheinbar nicht.
Fuinriell: 'Eure Reise führt euch nun fort von hier, in Mandos Hallen werdet ihr ruhen und warten, kein Leid wird euch dort geschehen, bis wir uns dereinst wiedersehen'
Nerunthael: 'Die Gärten hier mögen einst zu Staub zerfallen, doch die Erinnerung wird weiterleben'
Silanwens und der Gesang der Elben steigert sich ganz allmählich in Lautstärke und Intensität. Wunderbar klingen die unterschiedlichen Elbenstimmen zusammen.
Himdir legt feierlich eine Hand auf sein Herz, immer noch singend.
Jaana hat aufgegeben die Tränen wegzutupfen, und läßt sie still herunterrinnen.
Sidhril folgt den Chorus mit ihrer Stimme eher leiser und zart doch unverkennbar von Trauer erfüllt
Nerunthael: 'Geht dahin und findet den Frieden, den ihr Euch ersehntet. Lange hieltet ihr dieser Welt die Treue und schenktet Euren Freunden von eurem Herzen. Mögen die Tage in den Hallen kurz sein und ihr mit dem vereint, der auf euch wartet!'
Nerunthael: 'Einst werden wir uns wieder sehen!'
Silanwens Gesang endet, als Nerunthaels Worte verklingen.
Tindirnon s Stimme verharrt noch einen Moment als Summen nach, ehe auch sein Gesang endet.
Nerunthael: '*leise* Geht meine Freunde....'
Silanwen: 'Namarie.'
Fuinriell: 'Namarie'
Iowarthien sagt: 'Namarie'
Nerunthael senkt den Kopf und schaut über die Brüstung auf das Wasser in die Ferne
Sidhril: 'Namarie'
Tindirnon: 'Namarie.'
Jaana macht einen kleinen Schritt zurück, unsicher wohl wer gemeint ist.
Amtaruil: 'Namarie'
Himdir: 'Namarie.'
Amtarion schließt die Augen
Himdir senkt achtungsvoll den Kopf.
Amtarion sagt: 'Namarie'
Tindirnon senkt sein Haupt in Andacht.
Silanwen neigt den Kopf sachte, ihre Wangen glänzen.
Nerunthael kniet kurz bei beiden nieder und legt etwas auf ihre Brust
Fuinriell neigt ihr Haupt
Nerunthael wendet sich den wartenden Elben zu
Jaana schluckt, und tupft die letzten Tränen weg.
Silanwen sieht kurz zu den Umstehenden, stimmt dann wieder leise ein Abschiedslied an, traurig und doch hoffnungsvoll wie zuvor.
Fuinriell: '*leise* Wir danken euch für eure Worte. Keiner von uns hätte ihnen besser gerecht werden können'
Nerunthael: 'Habt Dank, dass Ihr ihnen die letzte Ehre erweist. Ihre Hallen sind fern und ihre Freunde verstreut.'
Tindirnon folgt Silanwens zweitem Liede ebenfalls.
Fuinriell: 'Wir stehen hier an ihrer Freunde statt und es ist uns eine Ehre ihnen dieses Geleit zu geben'
Himdir: 'Die Ehre ist ganz auf unserer Seite. Wie sehr wünsche ich nun, ich hätte die Freude gehabt sie zu kennen.'
Nerunthael: '*neigt leicht den Kopf* Doch sollen diese Gestade sie nicht länger binden'
Himdir: 'Nun werden wir uns erst im Äußersten Westen wiedersehen.'
Iowarthien schließt sich dem Gesang an.
Fuinriell stimmt mit ein
Nerunthael: '*lächelt* Manches ihrer Werke mag fortdauern. Und auch die Erinnerung'
Himdir fällt achtungsvoll in den Gesang mit ein.
Amtarion singt leise mit
Jaana setzt ein leichtes Lächeln auf, in dem Versuch nicht wieder loszuweinen.
Amtaruil klingt etwas belegt, als er ebenfalls einfällt
Tindirnon singt diesmal etwas stärker.
Nerunthael winkt einigen Elben, die leise herantreten und die Bahren aufnehmen
Fuinriell: '*leise* Ihre Namen werden in unseren Hallen nicht vergessen werden.'
Jaana verfolgt still und fast reglos was vorsichgeht.
Himdir senkt den Kopf in stiller Andacht.
Sie betten sie in einem Boot, geschmückt ist es mit Blumen und Ranken, doch schlicht zugleich.
Silanwens Gesang steigert sich erneut und der Elbenchor gewinnt wiederum an Lautstärke und Intensität, spendet möglicherweise Trost in den Herzen der Elben.
Fuinriell strafft sich und singt etwas lauter nun mit.
Nerunthael singt leise eine Weise von der Vergänglichkeit des Lebens.
Himdir richtet sich auf und singt kraftvoll mit.
Tindirnons Stimme wird ebenso stärker, als der Elb Kraft gewinnt.
Die Elben warten auf ein Zeichen und auf dieses hin schieben sie das Boot in die Strömung, wo diese es sanft umschmiegt und mit sich trägt.
Nerunthael: '*leise* Lebt wohl!'
Fuinriells Blicke folgen dem Boot
Himdir schaut dem Boot nach.
Jaana sieht mit einem langgezogenen, leisen Seufzer dem Boot nach.
Silanwen blickt den Lhun hinab, den Booten hinterher. Ein Lächeln huscht über ihr gesicht, als in diesem Moment die Sonne sich über den Horizont schiebt.
Tindirnon blickt hinterher. Der Blick ist neutral, offenbar getroffen von der Melancholie, die den Moment ereilt.
Amtaruil Gesicht ist nun doch feucht, als er die Sonne im Wasser spiegeln sieht und den Schatten des Bootes der darin entschwindet
Amtarion hat den Kopf gesenkt
Silanwen hebt die Hand zu einem letzten Gruß.
Fuinriell: '*sehr leise* Mancher von uns wird euch folgen auf diesem Weg, ehe wieder Frieden sein wird in diesen Landen'
Jaana wischt sich nocheinmal über die Augen, und reckt sich wieder etwas auf.
Himdir schaut noch eine Weile in die Richtung, in die die Boote entschwunden sind.
Tindirnon senkt dann langsam den Blick, als die Boote aus seinen Augen verloren sind. Der Gesang wird leiser, er endet schließlich.
Silanwen tritt leise an Nerunthael heran, legt ihr behutsam die Hand auf die Schulter.
Nerunthael schaut in die Morgenröte, und langsam gleitet ein Lächeln über ihre Lippen.
Nerunthael nickt Silanwen zu.
Silanwen neigt nur sachte den Kopf.
Fuinriell: '*leise* Nerunthael, ihr seid willkommen in unserem Lager ein wenig Ruhe zu finden'
Sidhril schaut den Lhûn hinab dem Boot folgend
Silanwen: 'Bleibt noch ein wenig, oder kommt zurück ins Lager. Jeder soll sich die Zeit nehmen, die er braucht.'
Nerunthael: 'Habt Dank. Vielleicht werde ich das. Doch für einen Moment möchte ich glaube ich alleine sein.'
Tindirnon seufzt leise.
Fuinriell wendet sich ab
Himdir geht leise zu Jaana, und legt ihr eine tröstende Hand auf die Schulter.
Tindirnon: 'Ich... denke, ich werde erst einmal hinfort gehen. Ich... möchte etwas nachdenken.'
Jaana sieht kurz zu Himdir auf, und senkt den Blick dann gleich wieder aufs Wasser.
Himdir: '*leise* Seid nicht traurig. Für uns Elben ist der Tod nicht... verzeiht, ich finde noch nicht die Worte.'
Silanwen: 'Gewiss.'
Sidhril wendet sich dann ab und geht.
Tindirnon greift seine Kapuze und zieht sie über.
Amtaruil blickt zu dem fremden Elben und bemerkt ihn scheinbar zum ersten Mal.
Jaana nickt ganz leicht, und bringt wohl selbst kein Wort heraus.
Fuinriell: 'habt dank brannon, dass ihr mit uns ihnen das letzte Geleit gabt'
Sidhril tritt stumm neben Finelleth.
Fuinriell macht eine tiefe Verbeugung vor: Tindirnon.
Tindirnon: 'Mögen die Sterne für Euch leuchten.'
Tindirnon macht eine tiefe Verbeugung.
Finelleth blickt einen Moment lang nach rechts, sagt aber nichts.
Tindirnon tritt dann langsam hinfort.
Himdir verbeugt sich leicht vor Jaana.
Himdir: 'Entschuldigt mich.'
Jaana tupft sich eine frische Träne weg.
Sidhril spricht dann doch nach einer Weile
Sidhril: 'Sie sind nun auf dem Weg den Fluß hinunter'
Amtaruil: '*leise* Ich werde den Anblick nie vergessen...'
Sidhril: 'Die letzte Ehre ist erwiesen...'
Himdir: 'Wie traurig... er kommt hierher *Tindirnon nachblickend* und sein erster Eindruck ist Trauer.'
Amtarion nickt, ohne dass sein Bruder weitersprechen muss
Iowarthien blickt weiterhin schweigend gen Westen.
Finelleth nickt leicht, schweigt aber dennoch, ihr Gesicht bleibt unbewegt.
Ithilveril aus Lindon
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Re: Erlebnisse der Thela Estel

Beitrag von Norliriel »

Vor dem Aufbruch
((RP vom 22.4.))

Was zuvor geschah: Eine Vorhut der Thela Estel war aufgebrochen, um die Wege des Auenlandes auszukundschaften. Die Zurückgebliebenen beschäftigen sich nun im Lager mit letzten Vorbereitungen - und mit dem Mysterium zweier herrenloser Stiefel...

Silanwen: 'Nein... wir haben hier aufgeräumt und... da fanden wir zuerst den einen... und ich vorhin den Zweiten.'
Nembain: 'Aber wenn das meine wären wüsste ich das gewiß.'
Sidhril mustert Maethilrians Füße.
Silanwen nickt Maethilrian lächelnd zu.
Sidhril: 'Nein sie trägt auch welche'
Nembain: 'Brennil... wie war gleich der Name?'
Silanwen: 'Ich kann mich auch nicht daran erinnern, das mich jemand um ein paar neue gebeten hätte...'
Maethilrian hält noch ein Stück ihrer Mahlzeit in der Hand, lächelt den dreien freundlich zu und hebt die freie Hand zum Herzen
Maethilrian: 'Mae govannen'
Sidhril erhebt sich und geht etwas herum.
Nembain: 'Mae Govannen.'
Sidhril schaut sich dabei grübelnd um.
Silanwen: 'Le suilon. Ihr habt nicht zufällig Eure Stiefel verloren, Maethilrian?'
Sidhril schaut zu den Büschen.
Jaana eilig heran, ein dickes Bündel nun hinter dem Sattel, und die Satteltasche sichtlich gut gefüllt. Sie sieht ein wenig abgehetzt aus.
Maethilrian: 'Maethilrian, liebe Schwester *zu Nembain* Wir begegneten uns nur flüchtig, nicht wahr?'
Jaana winkt Sidhril zu.
Nembain: 'Ja, das wird wohl so sein. Ich bin Nembain aus Lindon.'
Sidhril winkt Jaana zu.
Jaana läßt sich elegant aus dem Damensattel gleiten.
Nembain winkt Jaana zu.
Nembain: 'Geht es Euch gut, brennil Jaana? Habt Ihr was Ihr benötigt?'
Maethilrian: 'Nein, eigentlich ist meine Ausrüstung komplett. Geht eine Elster im Lager um?'
Nembain: 'Nein, wir haben eher ein paar Stiefel zuviel.'
Maethilrian: 'Ich stamme aus Imladris.'
Silanwen: 'Im Gegenteil... ich fand zu Beginn einen einzelnen Stiefel... und vorhin fand ich den zweiten auch noch.'
Silanwen hält [2 Alte Stiefel] hoch, schmunzelt dabei.
Jaana streicht sich prüfend übers Haar.
Maethilrian betrachtet die beiden Fundstücke skeptisch.
Sidhril schüttelt den Kopf.
Sidhril wirft einen Blick auf ihre Füße.
Silanwen: 'Aber von denen, die loszogen ins Auenland, hatte auch jeder Stiefel...'
Nembain: 'Es ist uns also ein Rätsel.'
Silanwen zuckt ratlos mit den Schultern.
Maethilrian: 'Ich kann mir nicht vorstellen, wer von uns so vergesslich sein sollte... *sie runzelt ihre Stirn*'
Silanwen: 'Eben.'
Nembain: 'Am Ende ist hier gar jemand der uns belauert - belauscht meine ich - und die Stiefel ausgezogen hat damit er besser schleichen kann?'
Nembain: 'Wir sollten vielleicht die Umgebung des Lagers noch einmal durchsuchen.'
Maethilrian verschränkt ihre Arme.
Silanwen: 'Hm... möglich, ja. Obgleich dieses Gebiet hier recht sicher ist.'
Maethilrian: 'Und diese dann hier so offensichtlich herumliegen lässt?'
Silanwen: 'Aber das dachten wir von den Ered Luin auch...'
Nembain presst die Lippen nachdenklich aufeinander.
Silanwen: 'Ich fürchte, wir können dieses Rätsel nicht lösen...'
Silanwen: 'Und ja, sie lagen inmitten des Lagers. Nicht versteckt aber getrennt voneinander.'
Sidhril nickt und winkt ihr mitzukommen.
Jaana: 'Suilad.'
Silanwen: 'Jaana, Du bist zurück. *lächelnd*'
Nembain nimmt den Helm ab und hängt ihn griffbereit an ihren Gürtel.
Nembain: 'Suilad.'
Maethilrian: 'Also eher achtlos... *schmunzelt etwas belustigt und isst das letzte Stück Gebäck nach einem 'Suil'*'
Jaana: 'Ja - und ich habe einfach in aller Eile den Schrank geplündert.'
Silanwen sieht zu Jaanas Stiefeln, schmunzelt dann.
Silanwen: 'Deine sind es auch nicht. Gut, das hätte mich auch gewundert.'
Sidhril: 'Nun wem gehören sie dann?'
Nembain: 'Den Schrank? Wie viele Kleider braucht eine Kriegerin denn?'
Jaana bemerkt den Blick und sieht rasch - und auch besorgt - an sich herunter.
Jaana: '...was ist mit mir ?''
Silanwen: 'Ich kann es nicht sagen, Sidhril.'
Silanwen: 'Ach... ich habe nur beim Herumräumen und Sachen zusammenstellen einen alten Stiefel gefunden. Heute ist ein Paar daraus geworden.'
Jaana: '*zu Nembain* Ich habe nur zwei mitgenommen, und ein Nachthemd. In dem Schrank sind noch allerlei andere Dinge.'
Jaana: 'Oh - nun, meine sind es sicher nicht.'
Sidhril: 'aber wer...? *schaut sich ratlos um*'
Silanwen: 'Das dachte ich mir. Nembain meinte, vielleicht von einem Lauscher... aber... sie lagen reichlich offen da.'
Sidhril stemmt die Hände in die Hüften.
Jaana: 'Können sie nicht einfach mit den übrigen Uniformen miteingepackt worden sein ?''
Silanwen: 'Ich führe Buch über jedes Kleidungsstück.'
Nembain: 'Nun... aber dann hätte doch jemand bemerkt dass sie ihm fehlen, nicht wahr?'
Sidhril geht zur steinernen Bank.
Silanwen: 'Ich bezweifle, das mir ein Paar Stiefel entgangen ist.'
Sidhril hebt dann das Tuch auf was sie zuvor zu Boden geworfen hatte.
Silanwen: 'Und sie sind tatsächlich zuviel.'
Jaana: 'Ist das denn ein Grund zur Sorge ?''
Silanwen lacht und schüttelt den Kopf.
Sidhril: 'Nun entweder läuft gerade jemand barfuß durch die Gegend....'
Nembain: 'Nun ja... in einer Truppe muss alles seine Ordnung haben, nicht wahr Caun Silanwen?'
Silanwen: 'Nein, nicht wirklich. Tragisch wäre es, wenn jemand von uns ohne Stiefel loszieht.'
Sidhril: '...oder aber Caun Silanwen hat sich doch verzählt *schmunzelt dabei*'
Silanwen: 'Gewiss, Nembain. Aber... ich habe keinen ohne Stiefel gesehen.'
Silanwen sieht Sidhril schmunzelnd an.
Nembain: 'Also bleibt es wohl ein Rätsel.'
Jaana: '*lächelt* Aber das bedeutet wohl, daß alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, ja ?''
Nembain schaut zu Silanwen.
Sidhril: 'Hat sich brannon Mikarion die Stiefel vielleicht ausgezogen?''
Silanwen: 'Möchtet Ihr damit etwas bestimmtes sagen, verehrte Sidhril? *grinsend*'
Nembain: 'Nicht dass ich mich entsinne, Sidhril.'
Silanwen: 'Er trug keine Stiefel aus unserem Bestand.'
Silanwen: 'Und ja, Jaana. Es ist soweit alles bereit.'
Sidhril: 'Ach es sind also in der Tat welche von uns... hm... *lässt dann die Schultern hängen*'
Silanwen: 'Nur auf die Pferde muss es noch verladen werden.'
Sidhril: 'Nun dann haben wir ein paar zu viel. Ich glaube das ist verkraftbar'
Silanwen: 'Das will ich aber erst, wenn wir kurz vor dem Aufbruch stehen.'
Jaana: 'Mein Pferd ist bereits soweit.'
Nembain nickt.
Silanwen: 'Ich kann nicht sagen, wann die Trupps zurückkehren.'
Maethilrian: '*lauscht mit gekreuzten Armen den Worten und nickt manchmal*'
Silanwen: 'Dann solltest Du es so weit entlasten wie möglich, Jaana. Es kann noch eine Weile dauern.'
Jaana: 'In Ordnung. *nickt und geht zu ihrem Tier hinüber*'
Sidhril setzt sich wieder auf die Bank.
Silanwen: 'Entlasten sollte ich mich wohl selbst. *nickt zu sich und hängt ihre Waffen aus*'
Jaana führt ihr Pferd zu ihrem Platz im Lager, und tätschelt ihm die Seite.
Silanwen streift Handschuhe und Mantel ab, setzt sich dann, scheint zu grübeln.
Sidhril: 'Was meint ihr werden sie finden?''
Jaana löst erst das Bündel vom Sattel, und nimmt dann die Waffen herunter.
Nembain sieht zu Silanwen hinüber.
Silanwen: 'Darüber habe ich auch nachgedacht...'
Maethilrian wandert einige Schritte umher, den Blick lässt sie über den Versammlungsplatz schweifen.
Silanwen: 'Ich hoffe, sie finden eine Spur der Orks, die den Lhun überquert haben...'
Nembain: 'Verzeiht wenn ich meine Grenzen überschreite indem ich frage, aber - bedrückt Euch etwas, Caun nin?'
Silanwen: 'Damit wir die Verfolgung aufnehmen können.'
Nembain nickt.
Sidhril nickt sachte.
Silanwen: 'Nein, ich habe nur nachgedacht... über eben dies.'
Nembain: 'Ich verstehe.'
Jaana prüft vorsichtig das Gewicht der Satteltasche, löst sie dann, und läßt sie erst einmal auf den Boden sinken.
Silanwen: 'Ich denke, euch allen ist klar, was ein Bündnis zwischen Bilwissen vom Blaufels und den Grimmhands bedeuten könnte.'
Nembain schaudert leicht.
Nembain: 'Ich fürchte ja.'
Jaana schleift die volle Tasche dann kurzerhand zu ihren anderen Sachen, und läßt sie dort liegen.
Maethilrian presst ihre Lippen grüblerisch zusammen.
Silanwen: 'Den getrennten Parteien kann man problemlos Herr werden. Aber zusammen...'
Nembain nickt ernst.
Sidhril: 'Wenn sie sich gen Auenland wenden, könnte das kleine Volk unsere Hilfe gebrauchen.'
Maethilrian: 'Die Grimmhands... einer der hiesigen Zwergenclans?'
Nembain: 'Wenn sie es denn verdienen, Zwerge genannt zu werden.'
Silanwen: 'Hm... nicht direkt, Maethilrian, nein.'
Jaana nimmt zuletzt noch den Mantel ab, faltet ihn geschickt, legt ihn ebenfalls nieder.
Nembain: 'Wo die Langbärte ehrenhaft sind, sind die Grimmhands tückisch und ehrlos.'
Silanwen: 'Sie haben sich schon vor langem von den Langbärten abgesondert.'
Maethilrian nickt sachte.
Jaana: 'Darf ich ?''
Sidhril: 'Es muß ein sehr lange zurück liegender Konflikt gewesen sein.'
Silanwen: 'Leider bin ich in der Geschichte der Zwerge nicht sonderlich bewandert.'
Sidhril rückt etwas und macht Jaana Platz.
Jaana: 'Hannad.'
Maethilrian: 'Die Langbärte waren Durins Volk, richtig? Ich weiß nur bedingt von den Naugrim, angefangen von den Geschichten über Moria'
Sidhril macht es sich bequem.
Jaana nimmt neben Sidhril auf der Bank Platz.
Silanwen: 'Ganz recht. *nickt*'
Nembain: 'Ja. Sehr viel weiß ich auch nicht, nur einige Geschichten.'
Silanwen: 'Warum... und wann sich die Grimmhands abgespaltet haben, kann ich nicht sagen. Ich weiss nur, das sie in erbittertem Streit sind.'
Nembain: 'Elu Thingol wurde von Zwergen erschlagen. Schon damals waren nicht alle Zwerge vertrauenswürdig.'
Nembain: 'Aber Zwerge, und vor allem Durins Volk, haben auch Gutes und Tapferes getan.'
Silanwen: 'Die Zwerge von Thorins Hallen sind natürlich erbost über deren Verhalten. Auch, weil sie mit deren Machenschaften in Verbindung gebracht werden.'
Jaana: 'Man sollte jedoch bedenken, daß damals ein Silmaril im Spiel war - und diese brachten auch Elben dazu, sich gegen die ihren zu wenden.'
Nembain nickt ernst.
Maethilrian: '*hebt zustimmend ihre rechte Hand*'
Silanwen: 'Du hast natürlich recht, Jaana. Wegen derlei Dingen ist viel Blut vergossen worden.'
Sidhril: 'Ein dunkles Kapitel unserer Vergangenheit... *etwas leiser*'
Jaana: '*erheitert* Derlei Dinge.'
Silanwen schmunzelt und nickt.
Silanwen: 'Ja, das war wohl etwas... zu sehr dahingesagt.'
Jaana: ''Derlei Dinge' gab es wohl nur genau drei.'
Nembain: 'Das ist kein Thema über das man mit leichtem Herzen sprechen sollte. *ernst*'
Jaana: 'Verzeihung bitte - ich wollte nicht taktlos sein.'
Nembain: 'Das seid ihr nicht, ihr konntet es ja nicht besser wissen.'
Sidhril nickt verständnisvoll.
Sidhril: 'Es ist sicher etwas einfacher darüber zu sprechen, wenn man es nicht erlebt hat'
Nembain: 'So ist es wohl.'
Jaana: 'Für mich ist es nur eine Geschichte, die ich gelesen und gehört habe - im Grunde wie jede andere auch.'
Silanwen: 'Täuscht Euch nicht, Nembain. Jaana ist bestens mit unserem Volk vertraut. Oder würde sie sonst mit uns ziehen und als ein Teil des Heeres angesehen werden?''
Nembain: 'Verzeiht... ich wollte sie nicht kränken, indem ich sie als unwissend bezeichne.'
Silanwen: 'Aber gewiss ist es für jemanden von mehr Gewicht, der diese Zeiten selbst erlebt hat.'
Jaana: '*lächelt* Das habt ihr nicht - denn gewiss habt ihr Recht. Welches Wissen kann ich mir in ein paar kurzen Jahren schon aneignen...'
Sidhril: 'Sagt Jaana... warum wisst Ihr so viel von unserem Volk?''
Sidhril: 'Versteht die Frage bitte nicht falsch, aber es interessiert mich nun schon längere Zeit und doch habe ich nie die Gelegenheit gehabt Euch zu fragen.'
Maethilrian lässt ihren Blick aufmerksam schweifen und hört zu, gerade jetzt horcht sie auf.
Jaana: 'Nun, seit ich lesen gelernt habe, haben mich die Geschichten der Elben gereizt.'
Maethilrian: 'Eine gute Frage, würde mich dies doch auch interessieren.'
Jaana: 'Und später hat es sich zugetragen, daß ich eine längere Zeit unter ihnen lebte - gleich dort, in Duillond.'
Nembain: 'Wie kam das denn?'
Jaana: 'Dabei habe ich auch die ersten Worte eurer Sprache gelernt.'
Sidhril: 'Es sind gelehrte Elben dort. *nickt*'
Nembain schaut Jaana offen doch unaufdringlich an, bereit ihrer Antwort zuzuhören.
Silanwen nickt wissend, scheint diese Geschichte bereits zu kennen, lächelt jedoch, offenbar gespannt sie erneut zu hören.
Jaana: 'Ich hatte eine Wunde erlitten, und mein Vater entschied mich zu den Elben zu bringen, da sie für ihre Kunst berühmt sind.'
Jaana: 'Es ging mir sehr schlecht, und das für eine lange Zeit...'
Jaana: '...so daß ich Duillond nicht verließ. Die ersten Monde lang nicht einmal mein Lager.'
Nembain: 'Euer Vater liebt Euch wohl sehr? Seht Ihr ihn noch? Verzeiht, das sind wohl viele Fragen auf einmal...'
Jaana: '*lächelt* Nur zwei - und sie sind beide mit nur einem Wort zu beantworten.'
Nembain nickt.
Jaana: 'Er lebt in Schlucht, das ist dicht bei Bree, und dient in der Wache dort.'
Sidhril: 'Ich hoffe doch, daß dieses Wort nicht mit einer schmerhaften Erfahrung verbunden ist'
Jaana: 'Von Wallhöh ist das nicht weit, und ich sehe ihn wenigstens einmal in der Woche.'
Sidhril schaut dann etwas erleichert zu ihr und schenkt ihr ein warmes Lächeln
Silanwen: 'Ich habe ihn sogar schon getroffen. Damals, als Jaana umzog.'
Nembain: 'Ah. *lächelt*'
Jaana: 'Aber nein *lacht* Es ist 'ja'.'
Maethilrian nickt verstehend
Silanwen: 'Ein sehr höflicher und kluger Mann ist er. Besorgt um seine Tochter, wie man es nur sein kann.'
Nembain: 'Wie kam es denn dazu, dass Ihr so schwer verwundet wurdet? Es sei denn Ihr wollt nicht darüber sprechen? *schaut sehr mitfühlend*'
Nembain: 'Waren es Diener des Feindes oder...?'
Jaana: 'Es macht mir nichts weiter aus zu erzählen. Hier bin ich ja unter Freunden.'
Silanwen lächelt und nickt.
Silanwen: 'Natürlich.'
Nembain lächelt, sichtlich geehrt.
Jaana: 'Und ja, es waren Diener des Feindes - nur einer genauer gesagt, ein klobiger häßlicher Ork war es.'
Maethilrian wirft Nembain einen kurzen, amüsierten Blick zu
Nembain: 'Einer ist schon einer zuviel.'
Jaana: '...wie sie auch heute noch zu Dutzenden die einsamen Lande unsicher machen.'
Nembain: 'Widerlich ist ihr Volk.'
Jaana: 'Und für ein junges, törichtes Mädchen umso eher.'
Nembain: 'Das kann ich mir nur zu gut vorstellen.'
Maethilrian nickt deutlicher.
Maethilrian: 'Ihr wolltet ein Abenteuer erleben, hm? Und dann entschließt Ihr euch doch zu der Ausbildung zu einer Schneiderin?'
Jaana: 'Haargenau, ja.'
Maethilrian: 'Viele Menschen bleiben dabei und... hm, werden Abenteurer... oder nicht? *stellt sich mehr selbst die Frage*'
Silanwen: 'Oder finden den Tod.'
Sidhril: 'Ach ich wünscht ich könnte mit Nadel und Faden gescheiht umgehen, jedoch bin ich froh wenn meine Sachen zusammen halten. *lacht leise*'
Jaana: 'Die Schneiderei hatte ich bereits begonnen.'
Jaana: 'Aber mir war nach ein paar Jahren nicht mehr danach...'
Jaana: '...ich wollte etwas erleben, ich dachte ich könnte alles erreichen.'
Nembain nickt.
Silanwen: 'Und nicht nur die Erkenntnis traf Dich tief.'
Jaana: 'Klein angefangen hatte ich, und immer Erfolg gehabt. Ich dachte ich wäre eine unerhört geschickte Kämpferin.'
Jaana: 'So selbstsicher - und so dumm.'
Jaana: 'Mein Vater meint nun er sei an allem Schuld.'
Nembain: 'Dumm ist der, der nichts erkennt und lernt.'
Silanwen nickt zu Nembain.
Maethilrian: '*ihre Arme erneut verschränkend* Nun.. es gibt immer jemanden, von dem man übertroffen werden kann... aber deswegen sollte man nicht aufhören sich auf diesen Kampf vorzubereiten! *als ob sie jemanden zitiert*'
Jaana: '*fröhlich* Dann _war_ ich dumm. Denn gelernt habe ich es erst, als es zu spät war.'
Jaana: 'Ich hätte ebensogut sterben können bei meinem Abenteuer.'
Sidhril nickt zustimmend zu Maethilrians Worten.
Nembain: 'Ich bin einen Sinns mit Euch, brennil Maethilrian, aber ich kann auch brennil Jaana verstehen.'
Sidhril: 'Und doch habt Ihr es überlebt.'
Jaana: 'Ein großes Glück war das wohl, das ich hatte.'
Maethilrian betrachtet Jaana mit mildem Blick, die Worte scheint sie gut zu verstehen.
Jaana sieht nachdenklich in die Bäume.
Nembain: 'Glück?'
Nembain schaut ernst und nachdenklich.
Nembain: 'Warum lebt der eine, während der andere fällt?'
Silanwen: 'Gewiss. Der Ork hatte Jaana ja nicht zur nächsten Siedlung gebracht, nachdem er sie aufspiesste.'
Jaana: '*nickt und sieht dann zu Nembain* Mein Glück war, daß man mich fand, ehe es zu spät war. Die Leute aus Guruth stießen auf mich, und halfen mir.'
Nembain: 'Das hätte ich auch nicht vermutet. *trocken, zu Silanwen*'
Jaana: 'Es war nur ein Fehltritt glaube ich, auch wenn die Erinnerung verschwommen ist.'
Nembain: 'Was ich meine ist - ich masse mir nicht an, es zu wissen, aber vielleicht steht Euch noch ein Schicksal bevor, brennil Jaana, für das wir alle Euch lebend benötigen.'
Maethilrian: 'Das war dennoch ein mutiges Abenteuer und ich kann jetzt sehen, dass das Herz eines Berglöwen doch in eurer zarten Brust liegt, Fräulein Jaana.'
Sidhril nickt zu Nembains Worten.
Nembain lächelt.
Jaana: 'Das würde ich daraus nicht ablesen. Mir war einfach nicht gewahr in welche Gefahr ich mich begebe.'
Maethilrian schüttelt den Kopf und bleibt bei ihrer Meinung.
Sidhril: 'Das ist die Gefahr in der wir uns alle begeben.'
Nembain nickt.
Jaana: 'Aber es ist etwas anderes nun, als es für mich damals war.'
Nembain: 'Ja.'
Jaana: 'Ich bin nur von zu Hause fort um mir die Welt anzusehen, um etwas aufregendes zu tun, das was ich dachte daß das richtige sei.'
Jaana: 'Ich hatte weder Plan noch Ziel noch eine Aufgabe.'
Silanwen: 'Der blossen Aufregung Willen, ziehen wir nicht aus.'
Nembain: 'Junge Menschen vielleicht doch... *lächelt*'
Nembain: 'Es scheint manchmal, als sei es ihnen nicht gegeben, zu verstehen wie kurz ihr Leben ist.'
Sidhril: 'Wir mögen uns sicher ausmalen, wie wir vorzugehen haben, berücksichtigen dabei unser Können, unsere Erfahrung und unser Wissen und achten dabei auf alle möglichen Gefahren.'
Sidhril: 'Der Feind jedoch muss auf nichts achten. Wir können zwar ein Nest ausheben doch schon entstehen weitere. Wie eine nicht enden wollende Flut.'
Nembain nickt ernst.
Sidhril: 'Dies macht uns anfällig.'
Nembain: 'Ausbildung kann nicht auf alles vorbereiten, das ist wahr.'
Silanwen: 'Und... wir wissen, wann es besser ist, uns vorerst zurückzuziehen.'
Jaana: 'Das wußte ich auch!'
Sidhril: 'Das wiederum Caun ist unsere Stärke.'
Nembain: 'Aber, brennil Jaana, ich muss mich wohl wegen der Bemerkung entschuldigen, die mir eben entflohen ist. Ich sollte nicht über die Menschen sprechen, als sei nicht einer von ihnen anwesend.'
Silanwen: 'Nicht jedes Land kann verteidigt werden. Nicht jeder gerettet.'
Nembain nickt ernst.
Nembain: 'Und nicht jeder Elb, oder Mensch.'
Jaana: '*zu Nembain* Ich empfand eure Worte nicht als herablassend.'
Nembain nickt Jaana freundlich zu.
Silanwen: 'Und doch versuchen wir es manchmal. Ich erinnere mich, als wir im Nebelgebirge Spuren zweier Elben fanden.'
Jaana senkt gleich den Blick.
Silanwen: 'Die hinab ins Dorf der Bilwisse führten...'
Nembain schaut ernst.
Silanwen: 'Von der Zwergenfeste Hrimbarg zogen wir aus, wanderten viele Stunden über den Schnee, ehe wir den Eingang fanden.'
Maethilrian lauscht auf.
Sidhril fröstelt bei dem Gedanken.
Nembain lauscht ernst.
Silanwen: 'Es war so kalt, dass den Wachen die Teetassen festfroren, als sie sie kurz auf die Zinnen stellten.'
Silanwen: 'Der Sturm tobte und die Warge heulten mit ihm.'
Silanwen: 'Und doch haben wir es gewagt.'
Nembain nickt.
Nembain: 'So wie meine älteren Verwandten, auf meines Vaters Seite, über das grausame Eis zogen um nach Mittelerde zu gelangen.'
Silanwen: 'Wir fanden einen verborgenen Pfad, der kaum bewacht war und nutzen die Überraschung zu unserem Vorteil.'
Nembain lauscht.
Silanwen: 'Keinen einzigen Pfeil hatte ich mehr in meinem Köcher, als wir uns schliesslich bis in die Sklavenpferche gekämpft hatten.'
Jaana hört sorgenvoll zu, ist ganz still, und scheint kaum zu wagen sich zu regen.
Silanwen: 'Dort fanden wir die beiden. Nicht unverletzt. Aber die Hoffnung in ihren Augen spornte uns an.'
Sidhril hört gebannt zu.
Nembains Augen weiten sich, sie wagt kaum zu atmen, als würde das Berichtete gerade jetzt geschehen.
Silanwen: 'Der Aufstieg zum Ausgang war lang und weit schwerer als der Abstieg, denn man hatte uns bemerkt. Die Trommeln donnerten um uns herum...'
Sidhril: 'Ohje..'
Silanwen: 'Von überall schienen sie zu kommen. Aus jedem Gang hörten wir sie. Doch der Tîrn fand einen Weg hinauf. Nicht wenige warteten dort auf uns.'
Maethilrian: '*mit gepacktem Blick lauscht sie der Erzählung*'
Nembain lauscht mitfiebernd.
Jaana tastet zu einem geflochtenen Lederband um ihren Hals, an dem etwas unter ihrer Rüstung wohl hängt. Sie streicht leicht darüber, und läßt die Hand schon wieder sinken.
Silanwen: 'Doch wir hatten einen starken Verbündeten an unserer Seite. Die Hoffnung. Sie liess uns die Klingen weiter in den Händen halten und nicht verzweifeln.'
Silanwen: 'Also... brachen wir durch ihre Reihen und liefen um unser Leben. Zusammen mit den beiden vermissten Elben, die wir trugen.'
Sidhril: 'Estel i vedui gwannad'
Sidhril haucht die Worte nochmal leiser -
Sidhril: 'Die Hoffnung wird als letztes sterben.'
Silanwen: 'Es war... wie eine Erlösung, als wir den schmalen Lichtspalt des Ausgangs erkennen konnten und auch er trieb uns an.'
Nembain lauscht, einen tiefen Atemzug nehmend.
Silanwen: 'Die, die noch einigermassen bei Kräften waren, legten Feuer um unseren Rückzug zu decken.'
Silanwen: 'Und alle erreichten Hrimbarg und schliesslich auch Bruchtal wieder. Mit dem Leben. Und mit der Erfahrung eines beinahe aussichtslosen Kampfes im Gepäck.'
Nembain schaut Silanwen anerkennend an.
Silanwen lächelt, nicht ganz ohne Stolz.
Nembain: 'Gestattet Ihr, dass ich mich setze?'
Silanwen: 'Gewiss.'
Nembain setzt sich zu Silanwen.
Maethilrian entlässt ihren Atem und nickt anerkennend und langsam.
Jaana hat den Blick noch immer gesenkt, und scheint auf das zu horchen, was um sie gesprochen wird.
Silanwen: 'An diesem Tag machten wir unserem Namen alle Ehre. Die Speerspitze der Hoffnung - Thela Estel. Denn wir brachten die Hoffnung in die Tiefen.'
Silanwen: 'Es war wagemutig. Mancher würde gewiss töricht sagen.'
Nembain: 'Ich hoffe... das auch ich eines Tages würdig sein kann, an Eurer Seite solche Taten zu vollbringen.'
Nembain: 'Nicht für Ruhm, sondern weil sie getan werden müssen.'
Sidhril: 'Auch wenn die Schar der Feinde schier endlos zu sein scheint, so glaube ich dennoch daran, daß auch sie irgendwann der Mut verlassen wird.'
Maethilrian: 'Wohl gesprochen, Nembain *sie nickt mit einem Lächeln*'
Silanwen: 'Eben, Nembain. Nicht für Ruhm. Sondern, weil es nötig ist.'
Sidhril: 'Solche Taten wie Ihr sie gerade geschildert habt sind vielleicht nur ein kleiner Stich doch viele solche Stiche schmerzen irgendwann.'
Silanwen: 'Und weil wir es konnten. Denn wir standen treu zusammen. Und das ist der Geist, des Hauses Celebriaen. Denen Hoffnung geben, die keine Hoffnung mehr haben. Die zu schützen, die schutzlos sind.'
Nembain schaut Silanwen ernst an, und nickt zustimmend.
Jaana: '*hebt den Blick wieder, und spricht erst sehr leise* Mir scheint... Mir scheint die Späher geben uns hier noch etwas Zeit.'
Sidhril schaut zu Jaana, dann zu Silanwen, Nembain und dann zu Maethilrian.
Silanwen: 'Ich weiss nicht, ob sie es überhaupt verstehen, Sidhril. Ob sie einen Zusammenhang sehen, zwischen diesen Nadelstichen.'
Jaana: 'Wichtig ist doch, nicht tatenlos zu bleiben.'
Silanwen: 'Darum sind wir hier.'
Sidhril schaut zu Jaana und nickt dann ernst.
Nembain nickt ebenfalls zustimmend.
Silanwen: 'Jeder einzelne von uns.'
Jaana: 'Aber jetzt gerade gibt es wohl nichts weiter zu tun, und ich werde schon wieder müde...'
Silanwen nickt.
Jaana: 'Es wird am besten sein ich versuche noch zu schlafen, ehe wir aufbrechen müssen.'
Sidhril: 'Dann ruht Euch aus. Es war ein langer Tag der uns alle etwas aufgewühlt hat'
Silanwen: 'Gewiss. Es ist spät.'
Jaana: 'Wenn die Späher kommen...'
Jaana: '...es könnte zu jeder Stunde sein, und wir würden sogleich aufbrechen ?''
Silanwen: 'Wir wecken Dich. Niemand bleibt zurück, Jaana.'
Jaana: 'Oder werden wir noch ein wenig Zeit dann haben ?''
Sidhril: 'Zur Not weiß ich ja, wo Euer Pferd steht... ein Seil findet sich schnell *zwinkert ihr zu*'
Silanwen: 'Man wird sich wohl noch beraten über den weiteren Weg.'
Maethilrian: '*lacht heiter*'
Silanwen: 'Ein wenig Zeit bleibt mit Sicherheit.'
Jaana: '*lächelt etwas* Na gut, dann muß ich nicht versuchen in der Rüstung Ruhe zu finden.'
Silanwen: 'Für eine Tasse Tee.'
Nembain: 'Wohl nicht, oder? *blickt zu Silanwen*'
Nembain: 'Aber Ihr solltet die Rüstung in greifbarer Nähe haben.'
Jaana erhebt sich von der Bank, und streckt sich.
Silanwen: 'Nein, schlaft, so bequem ihr wollt. Wir haben Wachen, nicht nur hier am Lager.'
Jaana: 'Gewiss, ja - es liegt alles bereit bei meinem Lager.'
Silanwen: 'Innerhalb einer Stunde, gibt es nichts was uns gefährlich werden könnte.'
Jaana: 'Ich hoffe meine Erzählung war nicht zu durcheinander...'
Nembain: 'Nein, nicht im geringsten.'
Silanwen: 'Ich kannte sie ja bereits. *lächelnd*'
Sidhril: 'Ich hoffe doch es war nicht zu indiskret von mir'
Jaana: 'Nicht ? Das erleichtert mich. Ich wollte nur auf die Fragen eingehen, und so war es nicht eben... leicht zu verfolgen, vermute ich zumindest.'
Jaana: 'Nicht doch, keineswegs.'
Maethilrian: 'Es war sehr freundlich euch uns zu erklären. *lächelt und nickt kurz*'
Jaana: 'Ich würde es auch von vorne erzählen, wenn es jemand hören möchte, und die Zeit dazu ist.'
Sidhril: 'Nun so werde ich mir wohl meine Decken suchen müssen...'
Sidhril schaut sich um.
Nembain: 'Wenn einmal Zeit ist, gewiss, aber nun will ich Euch nicht von der nötigen Ruhe abhalten.'
Sidhril: 'Habe ich sie etwa schon verpackt? *grübelt*'
Silanwen steht auf und hängt ihre Waffen ein.
Nembain steht ebenfalls auf.
Sidhril läuft ein wenig ratlos durch die Gegend.
Maethilrian lächelt kurz und verneigt sich vor den Anwesenden.
Jaana: '*lächelt* Ja, nun ist es besser ich finde noch etwas Schlaf - und hoffentlich kommen die Späher nicht ehe die Sonne aufgeht zurück.'
Nembain: 'Caun nin? Ist es mir ebenfalls gestattet zu Ruhen, oder benötigt Ihr mich als Wache oder für andere Aufgaben?'
Maethilrian: 'Namárie'
Silanwen: 'Ruht euch aus. ich werde mich noch umsehen.'
Nembain nickt.
Jaana: 'Ich wünsche eine ruhige Nacht. Dartho vae. (Ruht wohl.)'
Nembain: 'Danke sehr.'
Silanwen: 'Schlaft gut.'
Maethilrian geht nach schlichter Verabschiedung in Richtung des Kriegerlagers.
Silanwen streift die Handschuhe über und legt ihren Mantel um.
Nembain sucht sich einen stillen Platz.
Jaana geht zu ihrem Lager, und rollt die Decke ordentlich aus.
Sidhril: 'So nun mein Schlafgemach ist noch nicht verpackt *schmunzelt etwas*'
Silanwen: 'Gut. Dann legt Euch hin.'
Jaana setzt sich dann darauf, und zieht erst die Schuhe aus.
Nembain legt ihre Waffen ab, doch so dass sie griffbereit sind.
Sidhril: 'Ich werde wohl nur leicht schlafen können'
Silanwen: 'Wie die meisten.'
Sidhril: 'so sorgt Euch nicht darum mich wecken zu müssen'
Silanwen: 'Gewiss.'
Nembain legt sich hin und deckt sich mit ihrem Mantel zu, ihren Arm als Kopfkissen benutzend.
Silanwen zieht die Kapuze ins Gesicht und verlässt das Lager, nach einem kurzen Blick zu Jaanas Platz.
Jaana öffnet dann die Rüstung, und zieht sie aus. Schließlich entledigt sie sich auch der Hose, und streckt sich in ihrem Untergewand aus.
Sidhril rückt ihre Decken etwas zurecht und legt sich dann darauf und deckt sich mit einer zu.
Jaana deckt sich zu, und regt sich dann noch eine ganze Weile, versuchend in der gepolsterten Kleidung eine gemütliche Lage zu finden, ehe sie schließlich ruhig liegt.
Ithilveril aus Lindon
Norliriel, nun heimisch in Imladris
Gilorniel aus dem Düsterwald, der einst der Große Grünwald hieß
Himdir aus Lórien
Nembain aus Lindon
Löwenmäulchen (Loewenmaeulchen), Hobbit
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