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 Betreff des Beitrags: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Elben spiele?
BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2011, 07:02 
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Was sollte ich wissen, wenn ich einen Elben spiele?
(by Tevildo)
(Originalthread noch wenige Tage unter http://community.codemasters.com/forum/rasse-der-elben-712/259237-sollte-ich-wissen-wenn-ich-einen-elben-spiele.html zu finden)


Analog zu Angerthas' vortrefflichen Beitrags "Was sollte ich wissen, wenn ich einen Hobbit spiele?" sollen hier hilfreiche, das Rollenspiel fördernde und interessante Informationen über das Volk der Elben gesammelt werden.

Teil Eins
Die Namen und Sprachen der Elben


1.2. Einleitung:

Jeder Elbenspieler wird bei der Erstellung seines Charakters schon vor eine Wahl gestellt, wähle ich meinen Namen aus dem Bauch heraus, wie ich es gern möchte oder versuche ich den Namen der Elben in den Büchern so nah wie möglich zu kommen ohne blasse Kopien darzustellen?

Da (fast [*1]) jeder Elbenname eine Bedeutung hat, sieht man meiner Meinung nach schon bei der Übersetzung von bestehenden Namen, wie ein Elb in der Welt Tolkiens heißen könnte ohne dass er in den Büchern Erwähnung findet.

1.2. Beispiele:

Namen von Personen:
Elrond - Sindarin: Sternenkuppel (Sindarin: el = Stern; rond = Gewölbe, Kuppel, Höhle)
Celeborn - Sindarin: Silberbaum (Sindarin: celeb = Silber; orn = Baum)
Legolas - Sindarin: Grünblatt (Sindarin: laeg = grün; lass = Blatt)
Thorongil - Sindarin: Adler des Sterns (Sindarin: thoron = Adler; gil = Stern)
Mithrandir (Gandalf) - Sindarin: Grauer Wanderer (mith = grau; randir = Wanderer)
Glorfindel - Sindarin: Goldenhaar (glor = gold; finnel / findel = geflochtenes Haar)
Galadriel - Sindarin: Lichtmaid, poetisch lichtbekränzte Maid (galad = Glanz, Leuchten; iell = Mädchen, Tochter, Maid )
Morgoth - Sindarin: Schwarzer Feind (mor = Dunkel, Finsternis; coth= Feind)
Sauro (Sauron) - Quenya: der Abscheuliche, der Üble (saura = übel, eitrig; -o Quenya-Endung (männlich); -on Sindarin-Endung (männlich))
Feanáro (Feanor) - Quenya: Feuergeist (fea = Geist, Seele; nár = Flamme)


Namen von Regionen:
Gondor - Sindarin: Steinland ( gond = Stein; dor = land)
Dorthonion - Sindarin: Land der Kiefern (dor = Land; thôn = Kiefer)
Arnor - Sindarin: Königliches Land (âr / aran = König; nor = land)
Númenóre - Quenya: Land des Westens (Westernis) (númen= Westen, nóre = Land)
Angmar - Quenya: Eisenheim (anga = Eisen; mar = Heim, Haus, Halle)

1.3. Die Sprachen:

Wie einigen auffallen dürfte, sind einige Namen aus dem Sindarin, andere aus dem Quenya, was hat es mit diesen beiden Sprachen auf sich?

Quenya ist die alte Hochsprache der Noldor-Elben, welche sie aus Valinor nach Mittelerde mitbrachten. Auf dem Weg begingen die Noldor allerdings einige Untaten, von denen ich später noch berichten werde, weswegen sie und ihre Sprache in Mittelerde von vielen Elben abgelehnt wurden und im Königreich Doriath ihre Anwesenheit und Sprache sogar verboten war. Im Laufe der Zeit nahmen auch die meisten Noldor die Sprache der Sindar, das Sindarin, an und auch ihre Namen wurden zum Teil übersetzt. So wurde z.B. Feanáro zu Feanor, Aikanáro zu Aegnor und Altáriel zu Galadriel.

Praktisch überlebte das Quenya über die Jahrtausende vor allem als Gelehrtensprache, da fast alle Elben das Sindarin beherrschen, wobei ältere Noldor untereinander oder bei bedeutungsvollen Aussprüchen von Zeit zu Zeit ins Quenya verfallen, wie Frodo feststellen musste, als er einige Elben belauschte.
Etwas mehr Bedeutung hat Quenya allerdings bei den Menschen, so war Aragorns Rede bei seiner Krönung Quenya:
Zitat:
Herr der Ringe, Die Rückkehr des Königs:
Et Earello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn Ambar-metta!
Aus dem Großen Meer bin ich nach Mittelerde gekommen. An diesem Ort will ich und meine Erben bleiben bis zum Ende der Welt!


Wobei dies eine Rezitation von Elendils Rede bei der Begründung der Königreiche Arnor und Gondor in Mittelerde war, nachdem er die rettenden Schiffe aus Númenor verlassen hatte. Quenya war unter den Menschen auf Valinor lange Zeit gleichberechtigt neben dem Adunaischen aus die Gemeinsprache Westron später hervorging, da viele Menschen im Ersten Zeitalter unter den Noldor gelebt hatten und auch ihre Sprache angenommen hatten, die man auf Númenor sogar in Kontakten mit den Elben Valinors pflegen konnte.

Sindarin ist die den Elben geläufigste und umfangreichste Sprache der Elben, praktisch jeder Elb beherrscht sie, ausgenommen vielleicht einige Nandor-Elben im Düsterwald oder Lothloriens die nie die Sicherheit ihrer Bäume verlassen und auch den Kontakt zu den anderen Elben Lothloriens oder Thranduils nicht so oft suchen.
Ursprünglich war es die Sprache der Sindar, der Grauelben Beleriands, doch nahmen auch die Noldor und die meisten Nandor diese Sprache an, so dass ihre eigentlichen Sprachen Quenya und Nandorin langsam an Bedeutung verloren.

Nandorin erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, da dazu sehr wenige Beispiele existieren. Dies ist die ursprüngliche Sprache der Nandor, bevor sie wieder in Kontakt mit den ihnen sehr eng verwandten Sindar kamen und deren Sprache zum Großteil annahmen.
Einige wenige Nandor bevorzugen jedoch die Isolation, da sie den Noldor und Sindar vorwerfen, durch ihre Tätigkeiten den Feind (Sauron) zu sehr zu provozieren und das Volk der Elben in den Untergang zu führen.

1.4. Die Namen:

Sehr einfach ist die Namensfindung, wenn man von einem Begriff ausgeht und ihn in eine Sindarin übersetzt. Ich behandel hier nur Sindarin, da Quenyanamen aufgrund der Geschichte der Sprache bei Personen eigentlich sehr sehr selten sind.

Ich wähle jetzt mal wahllos den Begriff: Düsterherz
Das Wörterbuch gibt nun folgende Übersetzungen:

Herz (Organ): hûn
Herz (Geist): gûr
Herz (Gedanke): ind

düster: dûr, dem
Düster: maur, gwath

Folglich könnte der Name "Düsterherz" in Sindarin wie folgt heißen:
(hervorgehoben die meiner Meinung nach klangvollsten Ergebnisse)

Hundhur
Hundem
Hunvaur
Hunwath -> Henwath
Gurdhur
Gurdem
Gurvaur
Gurwath
Indhur
Indem
Invaur
Inwath -> Inovath
Durchun
Demchur
Maurchun
Gwathchun -> Gwathun
Durur
Dumur -> Dimur
Maurur
Gwathur
Durind -> Durin (leider schon ein Zwerg)
Deming -> Demin
Mauring -> Maurin
Gwathing -> Gwathin

Auffällig ist hier natürlich, dass der 2. Wortteil nicht immer unverändert von mir übernommen wurde. Das Sindarin hat beim Zusammensetzen von Worten (und Namen) eine grammatikalische Regel, dass das 2. Wort einer weichen (nasalen) Mutation unterliegt (Lenition) [2*], bei der oft der erste Buchstabe verändert wird oder sogar wegfällt, Beispiel wäre der Name Morgoth bei dem coth (Feind) zu -goth leniert wurde. Außerdem habe ich bei Inovath ein o eingeschoben, was aber z.B. Tolkien beim Namen Legolas zwischen laeg und lass ebenfalls tat, das ich das w zu einem v machte, liegt wiederum in der künstlerischen Freiheit den Namen so schön wie möglich zu machen.

1.5. Die Ruf- und Beinamen:

Elben leben bekanntlich sehr lange und bei einigen wurden die Namen wie ich schon erwähnte sogar in andere Sprachen übersetzt. Dass ein Elb seinen Namen ändert, ist eigentlich nichts ungewöhnliches, von den meisten Elben sind uns nur die Rufnamen bekannt, die ihnen irgendwann gegeben wurden. Galadriel ist so ein Beispiel, wo uns viele Namen bekannt sind, die sie trug.

Wie erhalten Elben eigentlich ihre Namen? Nun, schon bei der Geburt erhalten die meisten Elben zwei Namen, die sogenannten essi, einen vom Vater, einem von der Mutter. Galadriels Namen bei ihrer Geburt waren Artanis (von ihrem Vater) und Nerwen (von ihrer Mutter), doch später sind Elben frei einen epesse als Spitz- oder Rufnamen zu wählen, unter dem sie der Allgemeinheit bekannt werden, so wie eben Galadriel, deren Telerin-Epesse auf Valinor Alatáriel war, unter den Noldor mit dem Quenyanamen Altáriel und später bei den Galadhrim als Galadriel berühmt wurde.

Zusätzlich tragen einige Elben auch einen Beinamen, die jedoch keine echten vererbten Nachnamen darstellen. Natürlich denkt man sofort an Lúthien Tinuviel, Idril Celebrindal (Idril Silberfuss), Finrod Felagund oder Beleg Cúthalion (Beleg Langbogen), die zum Teil auch übersetzt überliefert sind. Legolas hat wiederum keinen bekannten Beinamen, da Legolas Grünblatt lediglich die Übersetzung von Legolas darstellt.




[1*] Nicht zu jedem Namen hat Tolkien eine Übersetzung gegeben, zumal nach Tolkiens Äußerung die Sprache der Elben über die Jahrtausende auch eine kontinuierliche Entwicklung durchgemacht hat.
Sindarin und Quenya, aber auch Nandorin, sind sehr unterschiedliche Elbensprachen die in der Welt Tolkiens aber auf eine gemeinsame Ursprache zurückgehen, die meistens Qenya genannt wird. Ernst durch die räumliche Trennung der Elbenvölker entwickelten sich Quenya im Westen auf Valinor, Sindarin in Beleriand und Nandorin im Osten (Nandorin hauptsächlich östlich der Blauen Berge und des Nebelgebirges, während die meisten Elben westlich der Blauen Berge in Beleriand lebten). Einige Namen der ältesten Elben scheinen daher keinerlei Ursprung in den Elbensprachen zu haben.

[2*] Eine gute Zusammenstellung zur Sindarin-Grammatik, in dem Fall zur Lenition: http://www.sindarin.de/grammatik.html#mut_weich


Teil zwei folgt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Elben spiele?
BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2011, 11:19 
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Teil Zwei
Die Völker und Geschichte der Elben


Vom Erwachen der Elben und den Zeitaltern der Bäume von Valinor

Die Geschichte der Elben begann mit dem Erwachen der ersten Elben am See Cuiviénen weit im Osten Mittelerdes, nichts als Dunkelheit lag in dieser Zeit über den Elben, nur die Sterne leuchteten über ihnen, so verwundert es nicht, dass Elben mit der Zeit viele Worte für Sterne gefunden haben, vielleicht nur vergleichbar mit Namen für kleine Sterne, große Sterne, funkelnde Sterne und blinkende Sterne.
Doch war dies in einer Zeit als der mächigste der Valar, aber auch von Gier nach mehr Macht und Herrschaft getriebene Melkor (später auch Morgoth genannt) viele Maiar um sich gesammelt hatte, die man heute als Balrog oder auch Dämonen kennt. Sehnsüchtig hatten die Valar die Ankunft der Elben erwartet und nun standen sie vor der Wahl die Elben allein im Kampf gegen Melkor und sein Heer zu lassen oder ihnen beizustehen. Als Orome, als erster der Valar auf die Elben traf, hatten diese schon Melkors Geschöpfen wenig erfreuliche Kontakte gehabt. Von den Elben, die Melkor in die Hände fielen, hörte nie jemand wieder etwas und es heißt, dass sie durch grausame Folter verdorben und versklavt wurden und dass Melkor so aus Neid und Hohn das Volk der Orks als Nachbildung der Elben erschuf.
Um die Elben vor der Vernichtung durch Melkor zu bewahren zogen die Valar nun in den Krieg gegen Melkor und die Welt erwartete gewaltige Veränderungen, ein Meer zwischen dem Land der Valar und Mittelerde wurde aufgerissen, welches später den Namen Belegaer tragen sollte, doch auch Melkor wurde gefangen, wenngleich viele seiner Diener sich in Mittelerde verbergen konnten.
Aus Sorge um die Elben und aus Sehnsucht nach ihrer Gesellschaft wünschen die Valar, dass die Elben zu ihnen kommen mögen, doch waren die Elben uneins, ein Teil der Elben zog es vor da zu bleiben wo sie waren, dies waren die Avari ("Unwillige"), von ihnen hörte man in späteren Zeiten nie wieder etwas, ein größerer Teil brach zur Reise in das Land der Valar.
Doch waren nicht alle Elben von der gleichen Entschlossenheit erfüllt, so waren die Vanyar ("die Blond-Elben"), die Ersten die sich mit ihrem König Ingwe auf dem Weg machten, dicht gefolgt von den Noldor ("die Weisen"), die von ihrem König Finwe angeführt wurden. Als letztes folgte die grösste und zahlreichste Gruppe, die Teleri ("die Letzten"), die so zahlreich waren, dass sie zwei Anführer hatten, Elwe und Olwe. Einige Teleri hatten es aber nicht sehr eilig und blieben weit zurück, viele bei der Überquerrung des Nebelgebirges, andere vor den Blauen Bergen, diese Elben wurden später als Nandor ("die Zurückbleiber") bekannt.

Von dieser Reise erreichten vor dem Aufgang der Sonne nur die Vanyar, Noldor und die Teleri unter Olwe das Land der Valar, in dem sie Städte errichten und viele Zeitalter unter dem Licht der beiden Bäume von Valinor lebten, weswegen sie auch Calaquendi - "Lichtelben" genannt werden.
Die Teleri Elwes ließen sich dagegen westlich der blauen Berge nieder, errichten an der Küste Werften und Häfen und im Landesinneren ihr Königreich Doriath, wo sie nur noch ein schwacher Schimmer der Bäume von Valinor erreichte, weshalb sie fortan Sindar - "Grauelben" oder auch "Elben des Zwielichts" genannt werden. Die Nandor die hinter den Blauen Bergen geblieben waren und die Avari die weit östlich verblieben waren, sofern sie nicht den Diener Melkors zum Opfer fielen, waren nun die Moriquendi - "Dunkelelben", da sie nie auch nur einen Schimmer des Lichts der Bäume von Valinor sahen.
Nach einigen Zeitaltern, in Sonnenjahre umgerechnet viele tausend Jahre, wurde der auf Valinor gefangene Melkor wieder freigelassen und er hatte nicht vergessen, dass die anderen Valar ihn nur gefangen hatten, um die Elben zu schützen, was natürlich seinen schon bestehenden Hass und Neid den Elben gegenüber noch verstärkte. Doch gelang es ihm, indem er vordergründig dem besten Schmied der Elben, Feanor, dem ersten Sohn Finwes, einige seiner Kenntnisse vermittelte, ihn und damit auch viele seiner Gefolgsleute unterschwellig gegen die Valar aufzubringen. Die Valar waren entsetzt und bestraften Feanor dafür, unwissend dass sie damit Melkors Intrige nur weiter vorantrieben. Dieser nutze die nächste Gelegenheit seine Rache gegen die Valar und Elben zu vollenden, indem er die beiden Bäume auf Valinor zerstörte, Finwe, den König der Noldor ermordete und den größten Edelsteinschatz den je ein Elb gefertigt hatte, die drei Silmarille Feanors zu entwenden und von Valinor nach Mittelerde zu fliehen, wo er von seinen Dienern erwartet wurde.
Nun lag dunkle Nacht über Valinor, die meisten Elben und Valar klagten, doch Feanor und seine Söhne schwuren grausame Rache gegen Melkor, den sie nun Morgoth nannten, und jeden der ihm die Silmarille vorenthalte und die meisten Noldor folgten ihm, selbst wenn sie es nicht aus Überzeugung taten, sdann doch nur aus Liebe dem Sohn ihres ermordeten Königs gegenüber, doch die Vanyar und Teleri vertrauten weiterhin den Valar.
Auf Valinor kam es nun zum ersten, aber nicht einzigen Brudermord der Noldor, da sie die Schiffe der Teleri brauchten, diese jene aber nicht hergeben wollten, kam es zum Mord von Alqualonde, bei der viele Teleri aber auch einige Noldor umkamen. doch reichten auch diese Schiffe nicht aus, so dass die Schiffe zweimal hätten fahren müssen um alle Noldor nach Mittelerde zu bringen, doch Feanor der mit seinen Söhnen zuerst die Schiffe bestieg, lies alle Schiffe bei seiner Ankunft in Mittelerde verbrennen, den restlichen Noldor blieb nur der lange beschwerliche und gefährliche Weg über die Helcaraxe, das Malmeis weit im Norden, wo viele Elben in Gletscherspalten stürzten und für immer verloren waren.

In Mittelerde indes hatte Melkor seine Heere wieder versammelt und griff die Sindar in Beleriand an, die den Angriffen im Westen nicht standhalten konnten und letzlich an der südwestlichen Küste Beleriands belagert wurden. Dies war die Erste Schlacht um Beleriand. Lediglich das Reich Doriath und der Osten Beleriands konnte erfolgreich verteidigt werden, da die Elben hier im regen Kontakt mit den Zwergen vom Berg Dolmed standen und auch einige Nandor inzwischen die Blauen Berge umgangen und den Südosten Beleriands erreicht hatten, wenngleich die Verluste unter unvorbereiteten Elben enorm waren.

Während die Belagerungen noch aufrecht erhalten wurden, landete bereits das Heer von Feanor und seinen Söhnen im Nordwesten und stand damit praktisch im Rücken von Melkors Heer, welchem es jedoch gelang den vor seinen Truppen kämpfenden Feanor einzukreisen und zu erschlagen, das Heer Melkors wurde dennoch zum Rückzug gezwungen, womit die Zweite Schlacht um Beleriand (Dagor-nuin-Giliath - Schlacht unter den Sternen) ihr Ende fand.



Das Erste Zeitalter

Währenddessen wurde auf Valinor aus den letzten verbliebenen Früchten der beiden Bäume Sonne und Mond erschaffen, das Erste Zeitalter hatte begonnen und von nun an gab es über Mittelerde nicht mehr nur das Licht der Sterne, da Sonne und Mond nun abwechselnd Tag und Nacht beschienen.
In Mittelerde blieben die Taten der Noldor auf Valinor nicht lange geheim und der Brudermord an den Teleri in Alqualonde belastete die Beziehungen zwischen Noldor und Sindar schwer, so dass die Noldor getrennt von den Sindar ihre Reiche errichteten um Melkor im Norden in seiner Festung Angband einzuschließen. Feanors Söhne im Nordosten, die anderen Noldor, welche die Helcaraxe überquert hatten im Nordwesten und Westen Beleriands. Während der nun folgenden 450 Jahre wurde die Belagerung Morgoths aufrecht erhalten und die Dritte Schlacht um Beleriand geschlagen, die auch Dagor Aglareb, die Ruhmreiche Schlacht genannt wird. Inzwischen hatten auch die ersten Menschen Beleriand erreicht, die sich nun vor allem in den Reichen der Noldor niederließen, da Doriath sich weiterhin nach außen isolierte und nur mit Verwandten unter den Noldor (Galadriel war zwar eine Noldo, ihre Mutter aber eine Teleri) und den Zwergen Kontakte aufrecht erhielt.

Doch Morgoths Truppen waren nach fast 400 Jahren wieder so zahlreich, dass der Belagerungsring in der Vierten Schlacht um Beleriand (Dagor Bragollach - Schlacht des Jähen Feuers) im Norden und Nordosten zerbrach, allein der Nordwesten hielt stand, doch nach der Niederlage der Elben sprengte der König der Noldor, zweiter Sohn von Finwe und Bruder von Feanor, Fingolfin allein bis Angband durch die Linien des Feindes, kein Diener Morgoths wagte es sich ihm in den Weg zu stellen und selbst Morgoth bekam es mit der Angst als Fingolfin ihn zum Zweikampf herausforderte. Doch obsiegte Melkor diesen Kampf, wenngleich er Morgoth einige Wunden zufügen konnte, die er nie mehr vergaß.

Nocheinmal sammelten sich die Heere der Elben und Menschen in den folgenden nicht ganz 20 Jahren um gegen Morgoth in die Fünfte Schlacht um Beleriand zu ziehen, die auch Nirnaeth Arnoediad, Schlacht der ungezählten Tränen genannt wurde. Bis fast vor die Tore von Morgoths Festung Angband führte dieser Angriff des vereinten Heeres der Elben, Menschen und Zwerge von Beleriand, ausgenommen der Masse des Heeres Doriaths, doch waren es diesmal Teile der Menschen die im Osten kämpften, die heimlich mit Morgoth im Bunde standen und den Heer in den Rücken fiel, bis es praktisch aufgerieben war und nur wenige Teile sich zurückziehen konnten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Elben spiele?
BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2011, 11:21 
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Nach der Schlacht fehlten die verlorenen Truppen um den Nordwesten Beleriands noch zu verteidigen und die Elben und den Elben treuen Menschen dort mussten fliehen oder wurden von den Morgoth dienenden Ostlingen unterworfen und versklavt. Von nun an fiel eine Festung der Elben nach der anderen, doch gab es im Zentrum Beleriands immer noch Doriath, das sich aus den meisten Kriegen gegen Morgoth fast komplett herausgehalten hatte. Dort herrschte der Sindar Thingol, wie sich Elwe nun nannte, mit der Maia Melian als seine Königin, die bei dem Schutz der Grenzen Doriaths ihre Fähigkeiten einsetzte ungebetene Besucher fernzuhalten. Die Hauptstadt Doriaths war Menegroth ("die Tausend Grotten"), eine mit Hilfe von Zwergen errichtete unterirdische Behausung. Zwischen seiner Tochter und dem nach der Dagor Bragollach aus Dorthonion entkommenen Menschen Beren entwickelte sich bald eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Werke Tolkiens, besonders da Thingol seine Tochter nur dann ihm zur Frau geben wollte, wenn dieser ihm einen Silmaril bringen würde, den dieser von den Noldor auf Valinor geraubt hatte. Überraschenderweise gelang Beren dieses Kunststück und einer der drei Silmarille war nun in Doriath, wo er allerdings einiges Unheil anrichten sollte. Thingol kam später unglücklicherweise auf die Idee, den Silmaril von Zwergenschmieden in ein prachtvolles Halsband einzuarbeiten zu lassen, das einst ebenfalls von Zwergen gefertigt wurde. Die Zwergenschmiede begehrten jedoch nun ebenfalls den Silmaril und im Streit um den Preis für ihre Arbeit wurde Thingol von ihnen erschlagen, ebenso wie der Großteil der Zwerge deren Überlebende jedoch nach Rache sannen und Menegroth mit einem Heer überfielen und plünderten. Zwar konnten die Zwerge auf dem Rückweg überrascht und aufgerieben werden, doch war nach Thingols Tod, Melians Abreise, der Verwüstung von Doriaths Hauptstadt Menegroth und dem Zerwürfnis der Sindar von Doriath mit den Zwergen dieses letzte Reich der Elben dem Zusammenbruch sehr nahe, der sich in Gestalt der Söhne Feanors auch vollzog, als diese auf der Suche nach dem Silmaril Doriath endgültig vernichteten. Von nun an gab es nur noch einige wenige kleine Siedlungen an der Küste und in den Wälden im Südosten wo Elben und Menschen in Beleriand eine letzte Zuflucht fanden und Morgoths Heere waren mächtiger den je, sein Sieg und die Vernichtung der Elben und freien Menschen in Mittelerde stand kurz bevor.

Der Silmaril jedoch fand durch die Seefahrt von Earendil und Elwing seinen Weg nach Valinor, wo die Valar den Elben vergaben und sich zum Krieg gegen Morgoth rüsteten. Im nun folgendem Krieg des Zorns kämpften die Valar mit ihrem Heer aus den Vanyar von Valinor und den Menschen aus Beleriand gegen das Heer Morgoths, bis dieser bezwungen, gefangen und endgültig ausgeschaltet werden konnte. Dabei wurde jedoch die Gefüge der Welt erneut stark erschüttert und der Westen Mittelerdes, wo Beleriand einst gelegen hatte, versank in den Fluten des Meeres.



Das Zweite Zeitalter

Nach dem Untergang Beleriands zogen die Elben, die nicht nach Valinor abreisen wollten weiter nach Osten, viele Noldor ließen sich in Lindon nieder, welches einst im Südosten von Beleriand lag, und heute den Westen von Eriador darstellt, einige andere, unter anderem auch Feanors Enkel Celebrimbor zog es weiter nach nach Eriador hinein in die Nähe des Nebelgebirges, wo in direkter Nachtbarscharft zum Zwergenreich von Moria, im Jahr 750 das Elbenreich Eregion mit seiner Hauptstadt Ost-in.Edhil gegründet wurde. Diejenigen Sindar, die schon in Beleriand die Werften und Häfen an der Küste unterhalten hatten, begründeten mit den Noldor in Lindon nun Mithlond, die Grauen Anfurten. Die Überlebenden aus Doriath zog es weiter nach Osten, jenseits des Nebelgebirges, wo sie einige der Nandor antrafen, die sich dort schon vor und während des Ersten Zeitalters niedergelassen hatten, und die Reiche in Lothloren und im Grünwald gründeten.
Viele Geschöpfe Morgoths, wie Orks, Ostlinge, Drachen und auch Dämonen wie der Balrog von Moria waren ihrer Vernichtung im Krieg des Zorns durch Flucht in den Osten entgangen. Einer der mächtigsten Vasallen Morgoths, Sauron, war ebenfalls in Mittelerde geblieben, einst war er auch ein Maia Aules gewesen, bis er sich Morgoth angeschlossen hatte. Im Zweiten Zeitalter machte Sauron nun Mordor zu seinem befestigten Stützpunkt und ließ es befestigen und Barad-dûr errichten. Doch seine Hauptwerk war sich eine angenehme Gestalt zu geben und unter dem Namen Annatar, Herr der Geschenke, das Vertrauen der Elben zu gewinnen. Letztlich gelang ihm das nur bei den Elbenschmieden von Ost-in-Edhil in Eregion, da Gil-galad und Galadriel in Lindon ihm misstrauten und Sauron nicht in ihr Land ließen. In Eregion jedoch weihte er Celebrimbor in einige Geheimnisse der Schmiedekunst ein und half ihm, von 1500 bis 1590 des Zeiten Zeitalters, die Ringe der Macht zu fertigen, vorgeblich um Mittelerde zu einem schöneren Ort zu machen. Doch schon zehn Jahre später erkannten die Elben, dass sie getäuscht wurden, als Sauron den Einen Ring schmiedete, der die anderen Ringe der Macht sich zum Untertan machen sollte und Barad-dûr als seine Festung in Mordor fertiggestellt war.
Nun musste auch Sauron erkennen, dass seine Pläne aufgedeckt waren, da die Ringe der Macht noch immer in Hand der Elben lagen und welche zudem drei mächtigsten Ringe der Elben in Abwesenheit Saurons fertiggestellt waren, so dass seine Verderbtheit nicht in ihnen wirkte.
Seine Antwort bestand nun darin, ab dem Jahr 1695 des Zweiten Zeitalters einen Krieg gegen die Elben zu führen, bei dem Eregion verwüstet und Celebrimbor erschlagen wurde. Die wenigen Überlebenden gründeten unter der Führung von Earendils Sohn Elrond nach dem Untergang Ost-in-Edhils die Zuflucht Imladris (Bruchtal).
Als Folge seines Sieges gelangten zwar die sieben Ringe der Zwerge und die neun der Menschen in Saurons Besitz, die drei Ringe der Elben waren aber weiterhin für ihn verborgen. zudem unterstützten von nun an die Menschen von Númenor die Elben mit einem Heer, das Sauron damit zurückdrängen konnten. Zwar war Eriador nun gegen Sauron gesichert und Númenor errichtete eigene kleine Kolonien in Mittelerde, die Sauron nicht mehr anzugreifen wagte, doch kam es zu der Zeit auch zu einer Abkühlung des Verhältnisses zwischen Elben und Menschen, da nur noch eine Minderheit der Númenorer zu den Elbenfreunden gezählt werden konnte, die den Kontakt mit den Elben aufrecht erhielt. Númenor bezwang Sauron zwar schließlich 3261, doch nutze dieser die Zeit der Gefangenschaft die Bevölkerung Númenors und vor allem ihren König weiter zu verderben und zu einem Krieg gegen die Valar zu bewegen, der letztlich Númenors Untergang im Jahr 3319 des Zweiten Zeitalters bedeutete.
Die Überlebenden Númenorer um Elendil und seine Söhne Isildur und Anarion, gründeten das Jahr darauf die Reiche Arnor und Gondor, doch auch Sauron war nach Mordor zurückgekehrt und griff schon ab dem Jahr 3429 Z.Z. das nahe Gondor an, worauf sich der Letzte Bund formierte. Elben aus allen Reichen von Lindon, Imladris, Lothlorien und dem Grünwald, Zwerge aus Moria und Menschen aus Arnor und Gondor. Ab dem Jahr 3434 griffen die Freien Völker nun Sauron an, der nach monatelangem Kampf auf dem Dargorlad geschlagen und in Barad-dûr bis ins Jahr 3446 belagert wurde. Als Saurons schließlich bezwungen wurde, waren fast alle Könige und Fürsten der Elben und Menschen in diesem Krieg gegen Sauron gefallen und das Zweite Zeitalter fand sein Ende.



Das Dritte Zeitalter

Seit dem Jahr 861 des Dritten Zeitalters war das Nördliche Königreich, Arnor, in fortwährender Auflösung begriffen. Etwa ab 1050 erschien Sauron erneut und lies sich diesmal in Dol Guldur im Süden des Grünwald nieder, der bald nur noch Düsterwald genannt wurde. In Teilen des früheren Arnors übernahmen ab 1350 bösartige Bergmenschen unter der Führung des Hexenkönigs die Macht, die in der Folge auch mehrmals erfolglos Imladris (Bruchtal) belagerten. 1419 konnte Fornost noch einmal mit Hilfe der Elben verteidigt werden. Erst durch weitere Truppen aus Lothlorien und Bruchtal konnte der Vormarsch Angmars vorerst gestoppt werden.
Im Jahr 1974 des Dritten Zeitalters griff Angmar erneut Fornost an und bezwang die Verteidiger die nur durch wenige hundert Bogenschützen aus dem Auenland verstärkt worden waren, von denen kein Einziger zurückkehrte. Im Jahr darauf wird das Heer Angmars vor Fornost zwar vernichtend von einem Heer aus Elben, Menschen aus Gondor und Hobbits aus dem Auenland zerschlagen, das Reich Arnor und seine Teilreiche sind aber seitdem Geschichte.

Etwa in dieser Zeit der Kriege und der Dunkelheit fand die Tragödie um Amroth und Nimrodel ihr Ende. Amroth war, seit dem Tod seines Vaters Amdír auf dem Dagorlad im Jahr 3434 des Zweiten Zeitalters, König von Lórien und seine Geliebte Nimrodel gelangten zur Überzeugung nur im Lang des Westens ihr Glück finden zu können, so dass sie irgendwann in der Zeit zwischen 1945 und 2043 des Dritten Zeitalters [*3] zum Hafen Edhellond zogen, nahe der späteren Stadt Dol Amroth in Gondor, um ein Schiff in den Westen zu besteigen. In der Nacht vor der Abreise nächtige Nimrodel an Land und Amroth bereits auf dem Schiff, doch trennte ein Sturm in der Nacht die Beiden und Amroth ertrank beim Versuch ans Ufer zu schwimmen.

[*3] Das genaue Jahr ist nicht genau bekannt, nur dass es in der Zeit der Herrschaft des vorletzten Königs von Gondor, Earnil II., geschah, der in dieser Zeitspannte regierte.

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Teil Drei
Die Persönlichkeiten und Reiche der Elben


3.1. Lothlórien kurz auch Lórien genannt.

Nachdem König Amdír im Jahr 3434 des Zweiten Zeitalters auf dem Dagorlad erschlagen wurde und sein Sohn und Nachfolger Amroth etwa 2000 Jahre später im Meer ertrank, übernahmen die Noldo Galadriel und der Sinda Celeborn die Regentschaft in Lórien, beide haben eine Tochter, Celebrían. Lothlórien erlebt seit Galadriels Regentschaft eine neue Blütezeit und die Schmerzen der Zeit, welche die Elben plagen scheinen ein wenig Linderung zu erfahren. Als größte Gefahr gilt das nahe Moria und die Pässe über das Nebelgebirge, in welchen es nun von Orks nur so wimmelt. Auch das weiter östlich liegende Dol Guldur wird als ernsthafte Gefahr wahrgenommen.
In Lórien leben vor allen Sindar und Nandor.


3.2. Der Düsterwald, früher auch Großer Grünwald genannt.

Im Düsterwald regiert seit dem Schlacht des Letzten Bundes nun der Sinda Thranduil, nachdem sein Vater und vorheriger König ebenfalls auf dem Dagorlad gefallen war, wie ebenfalls die Könige von Lindon und Lórien. Thranduil gilt als einer der Überlebenden aus Menegroth, der den Zwergen höchstes Misstrauen entgegen bringt, wie Thorin Eichenschild bei seiner Reise zum Erebor feststellen musste. Thranduil hat einen bekannten Sohn, Legolas. Besonders freundschaftliche Beziehungen unterhalten die Elben mit den Menschen von Esgaroth und Thal. Die einst getrübten Beziehungen zu den Zwergen vom Erebor haben sich verbessert. Als größte Gefahr gilt Sauron Festung Dol Guldur im südlichen Düsterwald, seit deren Errichtung der frühere Name Grünwald kaum nioch verwendet wird, da die Gefahren im Wald eindeutig zugenommen haben.
Im Düsterwald leben vor allen Sindar und Nandor.


3.3. Bruchtal, in der Sprache der Elben auch Imladris genannt

In Bruchtal herrscht seit seiner Gründung Elrond, der Gil-galads Herold im Krieg des letzten Bundes war. Seine Freu Celebrían ist die Tochter von Galadriel und Celeborn, die im Jahr 2509 auf der Reise von Imladris nach Lórien im Nebelgebirge von Orks überfallen und entführt wurde. Sie konnte zwar von ihren Söhnen befreit werden, trat aber wegen einer nicht verheilenden vergifteten Wunde den Weg nach Westen mit dem Schiff an. Erlond und Celebrían haben 3 Kinder, Die Söhne Elrohir und Elladan und eine Tochter, Arwen. Bruchtal ist auch das Heim und der Unterschlupf der Nachkommen der Könige von Númenor, dessen aktueller Vertreter Aragorn II. Arathorns Sohn ist. Man pflegt hier zu allen Völkern gute Beziehungen, besonders zu den Waldläufern. Auch Zwerge sind schon oft willkommende Gäste in Bruchtal gewesen. In Bruchtal leben auch viele der noch übrigen Noldor, die nach dem Fall von Eregion diese Zuflucht mit errichteten.


3.4. Lindon oder auch Mithlond und die Grauen Anfurten

Nachdem der letzte Hohe König der Noldor, Gil-galad im Krieg des letzten Bundes von Sauron erschlagen wurde, herrscht nun Círdan über die Elben der Anfurten, die vor allem ihre Schiffe bauen für jene Elben bauen, die ins Land des Westens reisen. Daneben war Lindon auch für viele Jahre Heimat von Galadriel und Celeborn. In Lindon leben wohl noch viele verbliebene Noldor und jene Sindar die schon im Ersten Zeitalter Schiffe bauten.


3.5. Edhellond

Wenig bekannt ist über Edhellond, den Hafen von dem Amroth mit Nimrodel in See stechen wollte um die Lande im Westen zu erreichen. Bekannt ist, dass hier auch Galadriel und Celeborn einige Zeit lebten, bevor sie nach Lórien gingen.

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BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2011, 11:25 
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Teil Vier
Bücher und Quellen


Für nicht wenige Elbenspieler sind die, neben dem "Herr der Ringe" zu diesem Thema besonders relevanten Bücher sicherlich ein Begriff, doch möchte ich sie der Relevanz nach noch kurz auflisten:

Zum Verständnis der Geschichte der Elben:

1. J.R.R. Tolkien - "Das Silmarillion"

Hier wird nahezu die gesamte Geschichte Mittelerdes, von Erschaffung der Welt, über das Erste Zeitalter bis zur Geschichte Numenors im Zweiten und die Erschaffung der Ringe der Macht und der Abreise der letzten Elben von Mittelerde berichtet. Wobei das Erste Zeitalter den größten Umfang einnimmt.

2. J.R.R. Tolkien - "Nachrichten von Mittelerde"

Dieses Buch umfasst erneut alle Zeitalter und die Geschichte der Menschen ist hier im Vordergrund, doch gerade im 2. Teil erfährt man Rande einiges über die Unterstützung welche Númenor den Elben gewährte, zumal auch ein Kapitel und diverse Anhänge zum Zweiten Zeitalter wertvolle Hinweise über die Geschichte der Elben in dieser Zeit geben. Insgesamt ist dieses Werk eine Sammlung von Geschichten die im "Silmarillion" fehlende Details ergänzen.

3. Karen Wynn Fonstad - "Historischer Atlas von Mittelerde"

Eigentlich nur Sekundärliteratur bietet dieses Werk für alle Zeitalter und alle Region Mittelerdes ein hervorragendes Kartenwerk. Wer mit dem Spiel gerade anfängt und als Elb gern wissen möchte wo welche berühmte Region genau liegt, der ist hier gut aufgehoben. Ich gehöre auch zu den Menschen, denen ein Bild mehr sagt als tausend Worte und wenn man die oft komplexen Ereignisse des Silmarillions verfolgen will, fällt dies bedeutend leichter wenn man auf die Hilfe einer passenden Karte zurückgreifen kann. Dieses Werk beantwortet auch so ziemlich jede Frage wo die Orte liegen, die man im Spiel noch nicht aufsuchen kann.


Zur Sprache der Elben (Sindarin & Quenya):

4. Helmut W. Pesch - "Elbisch" und "Elbisch - Lern und Übungsbuch"

Es handelt sich um zwei Bücher, die zum einen einen Wörterbuchanteil haben, das eine "Elbisch (Sindarin / Quenya) - Deutsch" und das andere "Deutsch - "Elbisch (Sindarin / Quenya)", sowie auch reichhaltige Informationen zur Grammatik, Geschichte und den Schriften der Elben bieten.


Lexika:

5. Robert Foster - "Das Große Mittelerde Lexikon"

Kaum jemand kann sich alle Daten im Kopf behalten und Seiten im Internet verbreiten oft und gern stark vereinfachte Informationen. Hilfreich ist hier eine Lexika die nicht nur kurze Informationen gibt, sondern auch die Quellen detailliert angibt. Besonderer Vorteil dieser Lexika: es ist egal ob man die Übersetzung von Carroux oder Krege hat, hier sind beide berücksichtigt.


Englischsprachige Literatur:

6. Christopher Tolkien & J.R.R. Tolkien - "The History Of Middle-Earth" Volume 1 - 13

12 Bände und ein 13. Band als Register umfasst diese Reihe, von der bisher nur die ersten 2 Bände ins Deutsche übersetzt wurden. Es handelt sich hier um beinahe alles was Tolkien über Mittelerde verfasst hat, jedoch sind viele Geschichten unvollendet und in mehreren Fassungen enthalten, so dass dieses Werk vor allem die Entwicklung von einem Mythos für England zum Herr der Ringe aufzeigt. allerdings findet man auch viele interessante und in deutscher Sprache nicht verfügbare Informationen in dieser Reihe. Besonders Lesenswert ist die "Athrabeth Finrod Ah Andreth" in Band 10 "Morgoths Ring" in der es um die unglückliche Liebesgeschichte zwischen dem Elbenfüsten Aegnor und der Menschenfrau Andreth geht und warum Elben und Menschen sich so gern missverstehen und eine Liebesgeschichte zwischen den beiden Völkern fast unmöglich scheint. Allerdings ist diese Geschichte auch zeitlich vor Beren und Lúthien angesiedelt.


Internetseiten:

http://www.sindarin.de/index.html

Sehr gute Seite mit umfassendem Sindarin-Wörterbuch und auch übersichtlicher Grammatik im Netz.

http://www.uib.no/People/hnohf/ (englisch)

In meinen Augen die Referenzseite für alle Sprachen von Tolkien, auch Orkisch oder Rohirrisch sind kurz umrissen.

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BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2011, 11:26 
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Teil Fünf
Das Leben eines Elben


Elben sind bekanntlich unsterblich, natürlich kann ihr Körper getötet werden, doch ihre Seele, fea genannt, ist unsterblich und auf immer mit der Welt verbunden. Nach dem Tod des Körpers versammeln sich die Elben in Mandos Hallen, in einigen Fällen wurde Elben dann auch erneut ein Köper, hrondo oder hroa, gegeben, so dass ein Elb eine Reinkarnation erlebte.
Ein Beispiel für diese Begebenheit ist Glorfindel, der auf der Flucht aus Gondolin von einem Balrog erschlagen wurde, jedoch wieder nach Mittelerde kam und weitere Heldentaten vollbrachte.
Es gab auch einen Fall, in dem sich eine Elbe weigerte, einen neuen Körper anzunehmen und lieber in Mandos Hallen weilte als zu ihrem Mann zurückzukehren. Gemeint ist Míriel, die Mutter von Feanor, die bei der Geburt ihren Sohnes alle Kraft verbrauchte, so dass ihre Seele den Körper dabei verließ und nicht zurückkehrte.
Im Normalfall heiraten Elben ein einziges Mal in ihrem Leben, das sogar recht früh und haben auch nur wenige Kinder. Bekannteste Ausnahme war hier Finwe, der nachdem sich seine Frau der Reinkarnation verweigerte, Indis von den Vanyar zur 2. Frau nahm.

Nach der Geburt wachsen Elbenkinder fast genauso wie Menschenkinder auf nur etwas langsamer und ihre Jugend hält länger an, während sie bei Menschen schnell vorbei ist. Sador, ein Knecht aus dem Haus Hador weiss zu sagen:
Zitat:
Nachrichten von Mittelerde, Teil Eins, Kapitel Zwei, Túrins Kindheit:
"Doch die Elben welken nicht, und sie sterben nicht, außer durch schwere Wunden. Von Verwundungen und Schmerzen, denen Menschen zum Opfer fallen, können sie geheilt werden. Sogar wenn ihre Körper zugrundegegangen sind, können sie eines Tages zurückkehren."

Teil Sechs
Elben und der Ursprung der Orks


Im Silmarillion findet sich der Hinweis, dass Morgoth gefangene Elben folterte und versklavte und so die Rasse der Orks als Nachbildung der Elben erschuf. Allerdings finden sich in der History Of Middle-Earth noch zwei weitere Theorien, die jedem Elbengelehrten der sich über diese Theorien bekannt sein sollten. Ich führe hier alle drei Theorien und einige Pro und Kontrapunkte auf:

1. Orks wurden aus gefangenen verderbten Elben erschaffen
+ Elben wurden in der Tat von Melkor gefangen genommen und gefoltert, später gehörten dann Orks zu seinen Dienern.
- Wenn es verderbte Elben sind, so müssten sie über eine fea besitzen, die dann möglicherweise in Mandos Halle nach dem Ableben des Körpers wandert. Von Orks in Mandos Hallen hat aber noch niemand etwas gehört.

2. Orks wurden aus Schlamm und Hitze erschaffen.
+ Das erinnert an Aules Versuche mit den Zwergen, da Sauron ja ein ehemaliger Schüler Aules und Melkor der mächtigste der Valar war, könnte dies sogar möglich sein.
- Inwieweit sind die Ork dann selbstständig handlungsfähig, da nur Eru den Völkern eigenes Leben erschaffen kann und auch ein Melkor kein neues Leben geben kann.

3. Orks wurden aus gefangenen Menschen erschaffen.
- Menschen erschienen erst nach dem Aufgang der Sonne, damit lange nach dem Auftauchen der ersten Orks.
+ Die Menschen waren wie die Elben schon vorher erschaffen worden, vielleicht war es möglich, dass Melkor schlafende Menschen fand, jene verdarb und Orks daraus erschuf.






Persönliche Anmerkung zu den Guides (von Tevildo und Angerthas):

Niemand verlangt das Wälzen von Literaturwerken oder seitenlangen Threads, jedoch sind diese Guides von Spielern für Spieler durchaus eine große Hilfe, sich einen glaubhaften Hintergrund in Tolkiens Mittelerde zu überlegen. Es ist also nicht verkehrt, sich diese Zeit zu nehmen. Man umgeht mit dem Einlesen ja nicht nur die Gefahr, daß man vollkommen "aus der Rolle" fällt, sondern man erleichtert sich auch das Einbringen in das Rollenspiel und den Hintergrund selbst. Je mehr man weiß, desto mehr Ideen kann man auch selber entwickeln.






Disclaimer:
Da das HdRO-Forum von Codemasters demnächst abgeschaltet wird, hielt ich es für sinnvoll, den tollen Guide von Tevildo hier zu posten. Er ist nicht von mir!

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 Betreff des Beitrags: Re: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Elben spiele?
BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2011, 11:38 
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 Betreff des Beitrags: Re: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Elben spiele?
BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2011, 11:38 
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 Betreff des Beitrags: Re: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Elben spiele?
BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2011, 11:44 
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 Betreff des Beitrags: Re: Was sollte ich wissen, wenn ich einen Elben spiele?
BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2011, 12:35 
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finde ich auch prima - wäre schade, wenn alles in den kommenden Tagen zunichte würde.

Danke schön für die Sicherungsarbeit :)

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