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 Betreff des Beitrags: Beispiel eines Bewerbungsgespräches -"Muster"-
BeitragVerfasst: Mi 4. Feb 2009, 19:15 
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Túr
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Registriert: Mo 26. Jan 2009, 14:59
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Mae Govannen......
*langsam aber mit neugierigen blicken schaut er sich um. Als er keine Gefahr in der nähe spürt, fährt er fort*

Wie ich hörte suchte eine Gemeinschaft von Elben Unterstüztung gegen den Schatten, der sich ausbreitet, hier, am Ende dieses Zeitalters....

Nenuil Thanglîn, Wächter von Imladris, so nennt man mich......
*verbeugt sich*
Groß ist mein Bedürfnis, neben meinesgleichen in die Schlacht gegen den drohenden Schatten zu ziehen. Selten wandern noch Eldar unter den anderen Völkern, so bin ich froh jemanden aufzutreffen der noch außerhalb unserer Zufluchtsstätten zu treffen.
*macht eine Pause um seine worte wirken zu lassen*




Litreth befindet sich rein zufällig am Tor der Elbenzuflucht und sieht den Wanderer mit dem Wächter sprechen. Er übernimmt das Gespräch und betrachtet den Elben eingehend.

Mae govannen gwador nan i Imladris. Im Litreth, caun gwend in celebriän. Er nickt dem fremden Elben zu Euer Name ist Nenuil gwador? Es freut mich einen der Unseren zu uns gefunden zu haben. Sagt, wie kamt ihr hierher? War eure Reise angenehm? Kommt doch erstmal einmal mit in unser Gasthaus "Zum Flinken Fuß" Litreth weist dem Elben mit einer Handbewegung den Weg um ihm zu folgen




*schaut Lithreth in die Augen und tritt vor ihm in das Gasthaus. Hinter sich hört er die leisen schritte des Elben, der ihn am Tor freundlich begrüßte. Schnell erhaschen seine Augen einen Stuhl aus Elbenfertigung, der in einer Ecke des großen Raumes neben einen Tisch und weiteren Stühlen steht. Seinen Schild, den er am Rücken trug, legte er vertikal an den Stuhl angelehnt, immer bereit ihn zu schnappen. Allerdings, dachte er, wird das hier kaum nötig sein. Mit einen ernsten Gesichtsausdruck betrachtet er sein gegenüber. Seine langen, schwarzen Haare hingen ihn an seiner polierten Elbenrüstung herunter, er ließ eine Strähne, die ihm ins Gesicht hing, nach hinten gleiten. Die Panzerhandschuhe legte er mit flinken, aber dennoch sicheren Bewegungen auf seinen Schild. Dann begann er zu berichten*

"Ich danke euch für die Gegrüßung, mellon Litreth.
Ich reiste fern der Heimat, auf dem wege den Edain von den Nordhöhen beizustehen, als ich einen Brief in Schragen lies. Da die Angriffe weiterer Daugs ausblieben, nahm ich mir ein wenig Zeit um über dem Land der Halblinge her zu reisen. So passierte ich das Land ohne große Vorfälle.........."

*mit neugierigen Blicke schaut er sein Gegenüber an*




Litreth scheint selten überrascht, als er sah, mit welcher Höflichkeit und kriegerischer Anmut sein Gegenüber sich im Gasthaus einen Platz nahm.
Seine Worte vernahm er mit einem lächelndem Abnicken und sprach

Mae mellon nín, eure Worte scheinen gute Kunde zu bringen, auch wenn Schragen ein Punkt des Krieges darstellen soll in diesen dunklen Zeiten, so ist diese Grenzbastion der Menschen noch in Takt. Scheint kurz nachzudenken und schweift dabei mit seinem Blick durch das Gasthaus Ich würde gerne mehr von euch erfahren Nenuil, ihr wirkt einem Elb aus früheren Zeitaltern sehr ähnlich und eure Wachsamkeit, selbst in unsrem Hause, erlaubt mir die Annahme, dass ihr schon viel erlebtet und dulden musstet auf euren Reisen. Er hält nochmals kurz inne Nehmt euch ein Glas Wein mellon... Litreth scheint einem Wirt zu winken und gibt ihm ein paar Handzeichen ...und erzählt mir von euren Wanderungen aus alter und neuer Zeit.

Als Litreth auf die Worte Nenuils zu warten schien, gab er auch einer Wache ein paar Handzeichen, als die Wache diese Zeichen vernahm ging sie fort und ging mit den Worten "Ich werde die Tûr informieren, Caun nín Litreth"




*schaut zu wie der Wirt die Karaffe weißen Weines aus Celondim bringt und nippt an seinen Glas. Schließlich schaut er aus dem Fenster und versucht die alten Erinnerungen aus dem Gedächtnis hervor zu rufen. Kurz bevor er sich zum erzählen wenden wollte, fällt ihm ein, dass ein Angehöriger eines anderen Volkes ihn schon sicher aus seinen Gedanken wecken würde. Anders so ein Eldar....*

"Ihr denkt wohl ich wäre etwas älter nicht wahr? Doch ich wurde erst im Jahre 1965 des Dritten Zeitalters geboren. Mein Vater war Galawayn von Bruchtal. Das wenige dass ich von ihm weiss, ist dass er ein Verteidiger Bruchtals war und zu der Zeit in der Eregion überrant wurde, er mit Elrond nach Bruchtal gegangen ist. Er war einer der Noldor, meine Mutter aber eine der Nandor, Lywindia von Mithlond.
In den Jahren nach meiner Geburt gab es vieles zu tun in Imladris. Die Schmieden stellten Rüstungen und Waffen her, denn Angmar war erstarkt. Ich beneidete meinen Vater immer seiner Position wegen und so wollte ich ihm es gleich tun, mit Schild und Schwert den Glanz der Elbenländer und der Freien Völker verteidigen, so wie es seit den Tagen von Morgoth bauglir war. Im Jahre 1974 marschierte das Heer von Glorfindel und Eärnûr von Gondor Richtung Fornost, um den Dunedain letzten beistand zu leisten. Die Erinnerung ist nicht sehr stark an diesem Tage, doch erinnerten die schimmernden Rüstungen und prachtvollen Banner an die Gedichte von Beleriand, an die Nirnaeth Aroediad und weitere glorreiche Schlachten und furchtlose Siege, die mir meine Mutter sang.........
Nachdem ich nichts mehr von Vater hörte, verfiel meine Mutter in Trauer. Bald ging sie zurück nach Mithlond, um der Trauer und Düsternis Mittelerdes zu entfliehen und den geraden Weg zu segeln. Ich blieb, und ich wurde in die Kunst der elbischen Verteidigung in Imladris ausgebildet. Nachdem viele Menschenleben vergangen sind, reiste ich rum, um mir die Ruinen von Arnor anzuschauen und diejenigen zu schützen, die noch an den Glanz der Vergangenheit glauben und die Hoffnung nicht aufgaben. Viele Jahre widmete ich mich dem Ziel, die Reste von Angmar zu vernichten. Manche von den übrigen Dunedain folgten, doch nie waren es mehr als 10.
Meine Reise lehrte mich wie vergänglich das Leben der Kinder der Sonne doch ist.......
Nachdem wir uns nach Osten bahnten, auf dem Berg Gundabad, fanden wir weitere Menschen, die im Reiten sehr erfahren waren. Ich ging alleine los, und erfuhr, dass dieses Pferdevolk die letzten Orks aus den Bergen erschlug.
Lange blieb ich in den Wäldern Düsterwalds und Lothloriens, doch nie länger als ein paar Jahre. So vergingen viele Kämpfe, viel Leid und Schmerz, Und dennoch glaube ich nicht daran, dass unsere Zeit vorrüber ist.
Lang ist die Pracht Gondolins, Nargothronds und Doriaths vergangen, keinen Könige oder Adelige haben wir mehr, dennoch sind wir die Erstgeborenen.
Ich entschied mich zu bleiben, um die Feinde zu bekämpfen.
Viel lernte ich auch von den wenigen restlichen Noldor in Lorien.
Doch ihre Schmiedekunst übertraf das, was ich mir alles selbst erlernen konnte. So Schmiede ich mir doch gerne meine eigenen Rüstungen."

*Seufzte kaum hörbar. Er ließ seine Geschichte auf seinen Gegenüber wirken. Hatte er zu viel erzählt? Oder doch zu wenig? Selten sprach er von der Vergangenheit, doch das liegt daran, dass er nicht jeden vertraute. Zu oft, dachte er, wurde ich hintergangen. Die Intrigen und Lügen, die Morgoth Bauglir in die Welt setzte, drückten auf sein Gemüt, deswegen schwieg er manchmal lieber...
Er trank einen Schluck des Weins..... köstlich.....
Nachdem er seine Lippen befeuchtete, versuchte er die jüngsten Ereignisse wiederzugeben.
Mit einer Hand am Knauf seines Schwertes und der anderen locker das Glas haltend machte er weiter*

"Nun ich war an den verschneiten Pässen der Ered Luin unterwegs, als ich etwas von einen Aufruhr unter den Anfangrim, der Langbärte, und der Falathlirm, der Küstenelben Lindons hörte. So begann ich ein weiteres Vorgehen. Ich spürte dass etwas die Welt, so wie wir sie kennen, versucht zu erschüttern, das Gleichgewicht zu kippen. So kam ich während meiner Reise nach Imladris.
Wisst ihr, mellon Litreth, Ich fand in den Ruinen von Nan Mirobel alte Fragmente eines Schildes. Ich bewahrte diese auf in Imladris, als Erinnerungsstücke. Nachdem ich den Fund polierte, und nach Hause aufbrach, sagten mir die Wachen, dass die Fragmente des Schildes in meiner Hand glänzten. Bald darauf erhielt ich den Namen Thanglîn, Glanzschild. Nun ist es Zeit, einen Schild der Noldor zu tragen.............."

*die rechte Hand mit dem Glas erhob sich und er nippte ein wenig an seinen Glas. Stille kehrte in das Gasthaus ein. Man hörte nur noch den Gesang der Nachtigallen vor den Toren*




In der Zwischenzeit war eine der Wachen bei Aerendir eingetroffen und hatte ihm Bericht erstattet. Nicht ohne Neugier machte er sich also auf den Weg, um denjenigen zu begegnen, den Litreth mit ihm zusammen näher im Gespräch betrachten wollte.

Er war einfach gekleidet, nur ein einfaches Wams und einen Dolch an seiner Seite. Nichts, dass ihn besonders hervorheben würde. So betrat er den Flinken Fuß nach kurzer Zeit und gesellte sich zu Litreth und dem fremden Elben, einige wenige Worte sprechend bevor er dann am Tisch Platz nahm und dem Wirt kurz zunickte.

"Mae govannen, mellyn. Im Aerendir Lyondreth, tûr en celebriaen. Glass nîn."




*blickt auf zu dem erschienen Elben. Er erhebt und verbeugt sich. Beim verbeugen stellt er die rechte Hand leicht auf sein Herz und sagt:*

Suilad Mennen Aerendir Lyondreth, nin pada mae. Ar le?

*setzt sich wieder hin*




Mae govannen Tûr Er scheint recht demütig diese Worte zu sprechen Das ist Nenuil, ein Elb der unsere Hallen aufsuchte, seine Geschichten und Berichte sind interessante Kunde und ich dachte ich lasse ihn euch vorstellen Er verbeugt sich abermals und setzt sich wieder auf seinen Platz

An Nenuil gewandt

Ihr erzählt eine lange und ereignisreiche Lebensgeschichte mellon. Ich dachte tatsächlich ihr wäret einem früherem Zeitalter geboren und Mittelerde geschenkt. Ich trete euch entgegen mit Respekt auf Grund einer derartigen Würdigung der Schmiedekünste der alten Noldor, wenige sind geblieben von ihnen Er scheint wieder über seine nächsten Worte nachzudenken Ich bin erstaunt was ihr über Thanglîn erzählt, ein Schild der Noldor soll euch Schutz bieten bis ans Ende der Gezeiten und dem Hissen der Weissen Segel.

OOC : Ich würde mich freuen wenn wir Ingame Kontakt aufnehmen um Fragen zu klären und uns besser einander kennenzulernen.




Der Wirt hatte in der Zwischenzeit etwas zu trinken gebracht und sich wieder verabschiedet, so dass Aerendir einige Worte an den Elben richten konnte: "Hannon, mellon nîn." Danach schwieg er wieder und hörte den beiden aufmerksam zu, um sie nicht ihrem Gespräch zu unterbrechen und sich selbst in der Stille ein Bild von dem Elben machen zu können.




Der obige Text stellt einen möglichen Gesprächsverlauf zur Bewerbung in der Sippe nach und will andeuten, dass es in unseren Augen durchaus gern gesehen ist, wenn sich Bewerber auch entsprechend ein wenig Mühe bei der Verfassung ihrer Bewerbung und Aufnahme in unsere Sippe geben. Einen herzlichen Dank dafür und bestes Gelingen bei eurer Bewerbung.

_________________
Aerendir ech vae vaegannen matha, aith heleg nín i orch gostatha; Nin cíniel na nguruthos. Hon ess nín istatha: Beriadan


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