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 Betreff des Beitrags: "Farad Na Gwahaedir" - Nachfolgekampagne
BeitragVerfasst: Sa 12. Jun 2010, 10:40 
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Prolog "Farad Na Gwahaedir"

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Erster Abschnitt ~ Amon Sûl:

Der morgendliche Nebel zog die Hänge der Wetterspitze empor und das Zwielicht wich allmählich den ersten Strahlen der Sonne, die unter der Obhut Arien ihren Weg von Osten nach Westen begann.

In Candaith’s Lager erhoben sich die beiden Elben nach einer unruhigen Nacht und blickten sich überrascht an. Vom Gipfel der Wetterspitze drang dunkler Rauch. Seit vielen Monaten durchstreiften sie die Umgebung des Amon Sûl und nutzten den Gipfel als Spähposten.

Nichts wirklich Auffälliges war seit dem Rückmarsch der Thela Estel geschehen, doch die letzten beiden Tage waren anders gewesen. Vor drei Tagen hatte sich ein größerer Trupp Orks, vielleicht 50-60 dieser abscheulichen Wesen, von Südosten der Wetterspitze genähert. Während die beiden Elben unerkannt für Augen und Ohren der Orks blieben, erkundeten sie das Lager ihrer Feinde in aller Ruhe und suchten nach dem Grund des Aufmarsches.

Wenig konnten sie in Erfahrung bringen, also zogen sie sich ein wenig zurück und beobachteten das Treiben aus der Ferne. Mehrfach marschierte eine kleinere Gruppe zum Gipfel des Amon Sûl, verfolgt von den beiden Kundschaftern. Die Orks durchsuchten die alten Ruinen auf der Wetterspitze, gruben den Boden um, verrückten Steine. Doch scheinbar konnten sie nicht das Gesuchte entdecken, denn ein ums andere Mal zogen sie fluchend zu ihrem Lager zurück.

Am gestrigen Nachmittag dann war ein Schwarm Crebain herangeeilt und hatte sich in der Mitte des Lagers niedergelassen. Ein Ork, düsterer als alle anderen, war zu den Crebain getreten, doch die Elben waren zu weit entfernt, als dass sie etwas hätten hören können. Eine Stunde später hatte sich der Schwarm wieder in die Luft erhoben und eilte zügig gegen den Wind davon. Nichts geschah dann mehr. Noch in der Nacht brach der Trupp Orks unter lautem Gelärm nach Südosten auf. Die Elben hatten sie noch eine Weile verfolgt, waren dann aber zu ihrem Lager am Amon Sûl zurückgekehrt und sahen nun Rauch über dem Gipfel aufsteigen.

Was hatte das zu bedeuten?



(Originalbild Marc Taro Holmes - http://marctaroholmes.wordpress.com/mid ... th-online/ (All images copyright Turbine Entertainment, 2002-2004))

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 Betreff des Beitrags: Re: "Farad na Gwahaedir" - Nachfolgekampagne
BeitragVerfasst: Sa 19. Jun 2010, 20:43 
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Zweiter Abschnitt ~ Evendim:

Der hohe Bergrücken oberhalb der Men Erain im Süden Evendims bot den Kundschaftern der Thela Estel, die nach dem Rückzug aus dem Gebiet zurückgeblieben waren, sehr viele versteckte Beobachtungsposten über die Ruinen von Annuminas und die Hauptverkehrswege.

Während die ersten Monate nach den Schlachten um die Feste Forod und die Ruinen von Annuminas ohne irgendwelche Vorkommnisse ins Land zogen, zeigten sich vereinzelte kleine Trupps von Angmarins und Bilwissen recht bald danach. Die Kundschafter stellten den Feinden über viele Wochen nach, schickten kurze Botschaften zum Haus Celebriaen in den Ered Luin und warteten beobachtend ab, was weiter geschehen würde.

Mehrere Angmarin-Trupps hatten in den letzten Tagen kleinere Lager an verschiedenen Stelle in den Ruinen von Annumias aufgebaut. Ab und an sahen die Kundschafter nun auch Gruppen von Angmarin und Bilwissen, die hin und wieder verschiedene Grabmäler in den Men Erain aufbrachen und für viele Stunden, manchmal auch Tage darin verschwanden. Etwas schienen sie zu suchen, kehrten jedoch später, scheinbar erfolglos, in ihre Lager zurück. Die Elben konnten sich darauf keinen Reim bilden und schickten auch dieses Mal wieder Boten in die Ered Luin, um das Haus Celebriaen über die Neuigkeiten in Kenntnis zu setzen. In der Zwischenzeit würden die Kundschafter nach weiteren Hinweisen suchen und den Feinden auf den Fersen bleiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: "Farad na Gwahaedir" - Nachfolgekampagne
BeitragVerfasst: Mo 28. Jun 2010, 22:45 
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Prolog: Unerwartete Geschehnisse ~ unterstützt von Falkenruh's Wacht & Schwerter Gondors

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Erzähler: An diesem Morgen trafen einige Elben und Zufluchtsuchenden im Garten des Flinken Fußes zusammen, um gemeinsam ein Frühstück nach den entbehrungsreichen, vorangegangenen Monaten einzunehmen. Für Beobachter von außerhalb mag dieser Anblick seltsam angemutet haben, doch war es nichts Ungewöhnliches, denn die Zufluchtsuchenden standen unter dem Schutz des Elbenhauses und der Umgang untereinander war freundlich und stets entgegenkommend. Schliesslich stießen noch Calvaros, der Gesandte von Falkenruh's Wacht, Serenaya, Gesandte von den Schwertern Gondors und Jaana, eine geschätzte Freundin des Hauses und freie Schneidermeisterin im Kontor zu Amboss & Feder, hinzu. Während die kräftigen Sonnenstrahlen alle im Garten mit Wärme erfüllten, die Gespräche heiter und ausgelassen waren, traf in aller Eile und vollkommen außer Atem ein Bote am Garten ein, der den Tûr zu sprechen wünschte und ihn aus dem geselligen und friedlichen Trudel riss.

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Amnen: 'Tûr nín!'
Tûr: 'Amnen, mellon nîn, solltet ihr nicht in Evendim auf eurem Posten sein?'
Amnen fällt und kniet vor dem Tûr nieder. Er kann sich nur noch mit Mühe auf die Beine halten.
Amnen: 'Ich...'
Tûr: 'Kommt erstmal zu Atem, Amnen.'
Amnen: 'Ich...bin von den Kundschaftern...geschickt worden, um Euch folgendes zu berichten.'
Amnen holt noch einmal tief Luft bevor er weiterspricht. Der Tûr nickt ihm zu fortzufahren.
Amnen: 'Tûr nín, wir suchten lange und hielten uns verborgen um die Gestade von Annúminas...'
Amnen bricht ab, atmet noch einmal tief durch.
Tûr: 'Henion, Amnen. Doch was für Neuigkeiten bringt ihr ?'
Der Tûr wirft einen kurzen Blick zu Lamoriel, der auf einmal wachsam über den Horizont blickt.
Amnen: 'Wir haben gesehen, dass vermehrt feindliche Truppen sich sammeln in Annúminas.'
Amnen lächelt etwas ermüdet, doch der Tûr blickt stirnrunzelnd gen Amnen.
Amnen: 'Doch horcht, Tûr nín, sie pflegen des öfteren in die alten Gräber einzugehen, um dann tagelang nicht mehr von denen hervorzukommen.'
Tûr: 'Wie kann das sein? Annuminas war befreit seit der letzten Schlacht und die Waldläufer sollten die Ruinen sichern. Euch liessen wir als wachsame Kundschafter zurück, doch so eine Nachricht zu vernehmen, überrascht mich etwas.'
Amnen: 'Es schien uns so, als ob sie auf der Suche nach...etwas ganz bestimmtem wären.'
Der Tûr reißt für einen Moment die Augen überrascht auf als diese Worte fallen, hat sich aber sogleich wieder unter Kontrolle.
Amnen: 'Dies dachten wir uns auch, Ñgolodh hîr.'
Tûr: 'Wie stark sind die Feindtruppen? Haben sie gefunden, was sie suchten?'
Amnen: 'Wir wissen es nicht. Doch sie scheinen immer noch zu suchen. Und sie werden von Tag zu Tag mehr.'
Tûr: 'So haben sie noch nichts gefunden? Doch was könnten sie dort suchen?'
Amnen hebt fragend die Arme und der Tûr blickt nachdenklich zu den Anwesenden.
Amnen: 'Uns Kundschaftern schien es, dass diese Suche etwas Bedeutsames an sich haben könnte, wegen ihrer Beharrlichkeit und Seltsamkeit. Es waren keine gewöhnlichen Plünderungen. Die Bilwisse und wilden Menschen gingen äusserst diszipliniert vor und suchten sehr, sehr aufmerksam und genau. Es gab mehrere Hauptmänner...doch weiter konnten wir nichts feststellen.'

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Tûr: 'Ich las gestern abend noch eine Notiz von den Kundschaftern am Amon Sûl. Jedoch überflog ich sie nur kurz aufgrund der fortgeschrittenen Zeit. Ich mass der Botschaft vom Amon Sûl noch keine große Bedeutung bei, doch scheint etwas in Gange zu sein. Auch dort gab es in der letzten Woche eine ähnliche, wenn auch nur kurze Begebenheit. Scheinbar suchten auch dort Orks nach etwas Bestimmten. Doch fanden sie laut unseren Kundschaftern nichts und zogen nach einigen Tagen unverrichteter Dinge ab.'
Lamoriel, die Sehne auf den Bogen spannend, blickt schweigend weiter in die Ferne als würde er den Horizont absuchen.
Amnen: 'Wir vermuten, dass es sich um etwas ganz bestimmtes handeln müsste, womöglich etwas Kleines.'
Der Tûr murmelt die Worte "Amon Sûl" und "Annuminas" nachdenklich vor sich hin.
Lhaingaladh wirft ein: 'Der Feind scheint die Ruinen der alten Menschengeschlechter systematisch abzusuchen.'
Colgael fügt hinzu: 'Es gab etwas ...in diesen Türmen der Menschen...doch wie kann das sein?'
Tûr: 'Einst stand auf dem Amon Sûl ein Bollwerk, doch wurde es vor langer Zeit geschleift. Doch welchen Zusammenhang sollten diese beiden Orte weiter haben?'
Amnen blickt fragend von Colgael zu Aerendir.
Colgael senkt die Stimme: 'Ich könnte mir vorstellen was es sein mag ... doch das kann nicht sein. Sie sind lange fort.'
Tûr: 'Gibt es noch mehr von Annuminas zu berichten, Amnen?'
Der Tûr mustert den Elben aufmerksam, der immer noch kurzatmig vor ihm steht.
Amnen: 'Nein, dies ist alles, Tûr. Dies Euch zu überbringen wurde ich beauftragt.'
Tûr: 'Hannon le, Amnen. Ruht euch zunächst aus. Ich werde euch später noch einmal zu mir rufen. Aber lauft noch schnell zum Arbeitszimmer des Heermeisters und bittet ihn zu mir.'
Amnen: 'Be íest lín, Tûr ~ Wie Ihr wünscht.'
Amnen kniet vor dem Tûr nieder ehe er zum Arbeitszimmer des Heermeisters eilt.

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Calvaros wirft nun nachdenklich ein: 'War der Amon Sûl nicht zwischen den drei Königreichen ein Streitpunkt? Manche meiner Freunde und Verwandten könnten etwas wissen. Und unsere menschlichen Verbündeten stammen immerhin aus einem der Königreiche des Nordens, wenn es auch schon lange zerfallen ist. Vielleicht hat sich solches Wissen dort gehalten.'
Tûr: 'Es mangelt uns an genaueren Informationen über diese Suche...wir brauchen diese jedoch...die Bibliotheken der Ferne könnten uns Aufschluss liefern.'
Jaana zögert erst und spricht dann leise: 'Beides gehört zu dem Königreich Arnor...Es ist das Nördliche Reich, daß die Elbenfreunde die dem Untergang Numenors entkamen gründeten.'
Aerendir horcht aufmerksam Jaana's Worten.
Viele Worte und Überlegungen fallen in diesen Momenten zwischen den Anwesenden, doch der Tûr nickt nachdenklich und wartet auf die Ankunft des Heermeisters bevor er einen Entscheidung trifft.
Der Heermeister trifft nach kurzem bereits ein und mit wenigen Worten erklärt der Tûr die Geschehnisse der letzten Augenblicke. Schliesslich schliesst er mit den Worten: 'Nun gut, wir brauchen weitere Informationen und daher ist es auch besonders von Vorteil, dass wir nun einen weiteren Verbündeten an unserer Seite haben.'
Calvaros: 'Vielleicht gibt es Möglichkeiten, Informationen aus dem Süden zu erhalten. Schneller als ein Botenreiter... *nachdenklich* Doch kann ich nicht sagen, aus welchen Quellen ein solches Wissen dann stammen mag. Bevor ich in die Ered Luin aufbrach bestand ein unregelmäßiger Austausch von Nachrichten in die Lände Gondors und Rohans.'
Der Tûr nickt Calvaros zustimmend zu: 'Falkenruh's Wacht hat bereits früher als wir dachten die Möglichkeit ihren Wert unter Beweis zu stellen.'
Der Heermeister äußert sich: 'Nun, was gedenkt Ihr zu tun, Tûr? Da Ihr mich rieft...gedenkt Ihr erneut die Thela Estel auf die Reihen des Feindes zu richten?'
Tûr: 'Die Thela Estel wäre zu auffällig und auch zu schwerfällig in ihrer Größe, denn noch wissen wir nicht, wonach der Feind sucht und an welchem Ort er sein Ziel erreicht. Daher werden wir auf die Falken unserer Verbündeten zurückgreifen.'
Der Heermeister ist erfreut und spricht leise zu sich selbst: Falken. 'Sehr schön!'
Tûr: 'Calvaros, wird es möglich sein, Falkenboten nach Gondor und Rohan zu schicken, um dorthin Nachricht zu entsenden, dass man Informationen an uns über die beiden Orte übermittelt?'
Calvaros überlegt kurz und nickt dann langsam: 'Es ist möglich, wenn auch nur noch wenige Falken diese Wege finden. Ich muss Euch allerdings warnen, dass ich die Quellen nicht einzuschätzen vermag.'
Der Tûr nickt verstehend: 'Das müssen wir in Kauf nehmen, gwador Calvaros. Jeder noch so kleine Hinweis kann nützlich sein auf dieser Jagd.
Calvaros nickt dem Tûr zu: 'Dann werde ich eine entsprechende Nachricht an die Wacht übermitteln. Nur ihre Falken fliegen noch zu den Menschenstädten.'
Der Tûr wendet sich an den Heermeister: 'Tîrn, da der Feind in den Ruinen von Annuminas immer noch im Dunklen tappt, solltet ihr einen Jagd- und Kundschaftertrupp aufstellen, der die Kundschafter vor Ort unterstützt. Außerdem sollte ein weiterer Jagd- und Kundschaftertrupp zum Amon Sûl aufbrechen, um dort die Spuren der Orks zu suchen und mit den Kundschaftern Verbindung aufnehmen. Möglicherweise findet sich vor Ort noch etwas. Weiterhin sollte der Feind verfolgt werden, denn vielleicht sucht dieser Orktrupp nun an einem anderen Ort weiter. Wir dürfen sie daher nicht unbeobachtet lassen.'
Der Tûr fährt an Calvaros gewandt fort: 'Calvaros, ist es euch möglich diesen beiden Trupps Falkner zur Verfügung zu stellen? So wäre es möglich, schnellstens über neue Informationen unterrichtet zu werden und die Jagd nach dem Feind wendiger zu gestalten.'
Calvaros: 'Der Amon Sûl liegt in der näheren Umgebung wo auch die Wacht patrouilliert. Dort könnten ihre Falkner Euch geleiten. Ich bin mir sicher, dass der Hauptmann es auch so sehen wird. Er hat wohl genug Orks und Bilwisse in seiner Nähe gehabt. Talieneth dagegen hat das Erbe ihrer Mutter, mit Tieren und vor allem Vögeln umzugehen.' Ein Schatten huscht kurz über sein Gesicht: 'Sie musste sich nie im Kampf erweisen, das ist wahr... doch hat sie einiges gelernt sich zu verteidigen oder dem Ärger auszuweichen.'
Lugaidh spricht leise: 'Seid unbesorgt. Sollten einige der Maethyr der Thela Estel dabeisein, würde für genügend Schutz gesorgt.'
Calvaros nickt Lugaidh dankend zu.
Tûr: 'Tîrn, stellt bitte diese Trupps zusammen und benennt ihre Führer. Ich nehme an, dass ihr bis wir genauere Informationen haben an meiner Seite hier bleiben werdet. Denn vielleicht wird es nötig sein, geschwind die Thela Estel auf den Marsch und in die Schlacht zu schicken...'
Lugaidh nickt: 'Be íest lín, Tûr.'
Der Tûr nickt und wendet sich an Silanwen: 'Quartiermeisterin, begebt euch in die Rüstkammer und sucht passende Ausrüstung zusammen für die Trupps. Sobald die Trupps eingeteilt sind, sollen sich die Krieger bei euch zur Einkleidung melden.'
Silanwen nickt kurz: 'Wie ihr wünscht.'
Tûr: 'Colgael, Saelarieth...ihr kümmert euch bitte um den Proviant. Stellt genug an Proviant für die Trupps zusammen, auf dass sie für jedwede Situation gewappnet sind.'
Colgael: 'Gewiss, Tûr.'
Saelarieth nickt ernst und sucht alles Nötige an Zutaten zusammen.
Lugaidh kniet vor dem Tûr nieder: 'Nun denn, ich mache mich auf den Weg, um die Vorbereitungen zu treffen. Die Halle des Kampfes soll wieder zu neuem Leben erwachen!'
Tûr: 'Alle anderen...bereitet euch vor. Schärft eure Waffen, sammelt eure Pfeile ein. Ausrüstung und Proviant gibt es sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind.

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Erzähler: So begannen, aufgrund der unvorhergesehenen Geschehnisse, die Vorbereitungen für den Aufbruch mehrerer Jagd- und Kundschaftertrupps. In wenigen Tagen sollten sie abgeschlossen sein und die Jagd konnte beginnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Farad na Gwahaedir" - Nachfolgekampagne
BeitragVerfasst: Mo 28. Jun 2010, 22:59 
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In der Zwischenzeit... ~ verfasst von Calvaros, Falkenruh's Wacht (verlinkt)

"Ered Luin, Hallen der Celebriaen Elanesse und angrenzende Siedlungen; Calvaros, Verbündeter der Wacht zu Falkenruh:

Noch lag morgentliche Stille über der Elbensiedlung, noch war die Nacht nicht ganz dem heranbrechenden Tag gewichen, der sich in den ersten verstohlenen Strahlen der majestätisch über den Ered Luin aufgehenden Sonne ankündigte. Weit entfernt schienen die Schatten des Dunklen, vor dem Licht Anors geflohen wie in den ersten Augenblicken ihres Erscheinens.
Leise Stimmen mischten sich mit denen der erwachenden und den neuen Tag begrüßenden Vögel. Frohe Stimmen, die scherzten und lachten, nicht nur der Eldar, waren doch hier verschiedene Völker willkommen und vereint zu einem gemeinsamen Mahl.

Und doch nahte auch hier das Unheil, als neide es dem Moment sein - wenn auch nur vorübergehendes - Glück. Langsam, aber stetig, getragen von den schwerer werdenden Schritten eines ermüdenden Boten, dem nur die Nähe zu den Hallen seiner Gemeinschaft die Kraft gab, auch noch die letzte Entfernung mit der gleichen Schnelligkeit zu überwinden wie den Rest seines weiten Weges.
Die Nachricht an seinen Tûr kündete von seltsamen Vorkommnissen an lange verfallenen Stätten der alten Menschengeschlechter, und er war nicht der einzige, der solches zu berichten hatte, noch war es der einzige Ort, auf den die Aufmerksamkeit der Feinde sich richtete. Annúminas und Amon Sûl! Stadt der Könige im Norden und Wachturm im Grenzgebiet der drei Nördlichen Königreichen! Doch welche Verbindung mag zwischen ihnen bestehen? Oder sind es nur einige der Orte, an denen der Feind tätig wird und die uns nun durch günstige Fügung des Schicksals bekannt geworden sind?

Mögen Zweck und Ziel der Suche des Feindes noch nicht offenbar sein, so doch die Stärke des Verlangens. Wieviel Zeit mag bleiben, bis gefunden wird, was dort gesucht? Und welche Auswirkungen mag es haben? Schnelligkeit scheint das Gebot der Stunde - und die Dringlichkeit zu wissen, worauf das Auge des Feinde zu fallen sucht.

Doch sind die großen Menschengeschlechter der Elbenfreunde schon lange dahingegangen, ihre Nachkommen wenige, über alle Lande verteilt und sich ihres Erbes zu oft nicht einmal bewusst, ihre alten Stätten vielfach geschleift, zu Staub zerfallen, nur noch mahnende, geplünderte Ruinen. Kurz ist das Leben der Menschen im Vergleich zu den Eldar, so kurz, um zu lernen, um ihr Wissen niederzuschreiben - und viel ihres Wissen ist verloren gegangen, in den Wirren der Kriege, gewonnene wie verlorene - oder begraben vom Staub der Zeit. Nur Einzelnes mag überdauert haben, verstreut und vergessen.

Was also mag dem Zerfall der Zeit getrotzt haben, dass der Feind heute noch glaubt, es finden zu können?

In alter Zeit hätte ich gewusst, wen ich fragen würde, denn einige der Eldar sind bewandert in den Pfaden der anderen Völker. Doch nicht mehr viele sind geblieben, ihre Schriften nicht immer klar verständlich oder auch verloren. Und niemand nahe genug für eine schnelle Antwort auf die dringenden Fragen.

Vielleicht können unsere menschlichen Verbündeten etwas Licht in diese Angelegenheit bringen. Schließlich lag ihre jetzt verlorene Heimat - Falkenruh - im einstigen Herrschaftsbereich von Arthedain, wenn ich mich der Grenzziehung der Menschen richtig erinnere. Die meisten meiner Erinnerungen an den Ort stammen aus der Zeit, wo die Herrschaft eines Königs im Norden schon nur noch Geschichte war.

Neben den Stätten der Eldar gilt auch Gondor als Hort des Wissens. Vor allem, da es einst mit dem Nördlichen Königreich Arnor verbunden war, mag dort etwas fortbestanden haben, das Klarheit zu bringen vermag. Und auch in Rohan, in den Geschichten der Herren der Pferde mögen Erinnerungen lebendig geblieben sein! Versperrt jedoch ist der Weg in diese Länder, durch die Anwesenheit eines weiteren Feindes, mit dem niemand hatte rechnen können...

"Komm zu mir, mein Freund. Hier, trage diese Botschaft zu unseren Verbündeten im Breeland, auf dass sie ihre Falken gen Süden schicken. Fliegt geschwind! Doch seht Euch vor, denn Ihr werdet nicht die einzigen Jäger am Himmel und am Boden sein!"

Calvaros befestigte das Röhrchen mit der eben fertig gestellten, engbeschriebene Nachricht sorgsam am Bein des geduldig wartenden Falken. Seicht strich er dem Tier über das Gefieder und sah ihm in die hellen Augen, während er leise zu ihm sprach. Dann öffnete er das Fenster und entließ den Falken auf seine Reise.

Einen Moment sah er dem schnell kleiner werdenden hellen Punkt am Himmel nach. Dann wandte er sich ab, es gab noch einiges vorzubereiten und es mochte ihm helfen, seine Sorgen einstweilen mit Geschäftigkeit im Zaum zu halten...

....

Einen Falkenflug später im Breeland, eine namenlose kleine Siedlung in den Wäldern entlang der Großen Oststraße, neue Heimat derer aus Falkenruh; Jomek Garon, Hauptmann der Wacht:

Jomek las die Nachricht ihrer Verbündeten, die sein Schreiber ihm gebracht hatte, zum wiederholten Male.

Die Beobachtungen der Elben am Amon Sûl deckten sich mit den Anzeichen und Spuren, die ihm von ihren eigenen Patrouillen berichtet worden waren. Die Gruppe Orks unbehelligt ziehen zu lassen, widerstrebte ihm im Innersten, doch ohne eine ausreichende Anzahl an eigenen Kämpfern war ihnen nichts anderes übrig geblieben. Er hätte vermutet, dass sie die verstreuten Ork- und Bilwisslager in der Region verstärken würden, doch das war nicht geschehen. Stattdessen waren sie wieder abgezogen. Und er wartete noch immer auf Nachrichten von dem Späher, der ihnen weiter gefolgt war...

Er grübelte, was so wichtig für die Orks gewesen sein mochte, dass sie sogar die eine oder andere Gelegenheit zu plündern ausgelassen hatten. Was es auch war, es würde ihm wahrscheinlich ganz und gar nicht gefallen.

Tyrome war bereits angewiesen worden, ihre alten Aufzeichnungen nach Zusammenhängen zwischen den beiden Orten durchzusehen. Als letzter Hüter ihrer Chroniken war er am besten dafür geeignet, vor allem, nachdem soviele der alten Niederschriften seit ihrer Flucht aus dem Norden verloren waren und einiges nur noch in der Erinnerung erhalten sein mochte.

Jomek griff zur Feder und begann zu schreiben. Seltener waren die Nachrichten geworden, die sie mit dem Süden ausgetauscht hatten. Und unerfreulicher der Inhalt. Mit einer gewissen Vorsicht in der Wortwahl formulierte er ihre Bitte. Immerhin kannte er ihre Vertrauensperson in Gondor noch persönlich. Anders sah es mit Rohan aus. Seltsames schien in dem Land vorzugehen, wenn er den Informationen trauen konnte, die vor allem seitens der fahrenden Händler weitergetragen wurden. Aber immerhin war der Kontakt dorthin noch nicht ganz abgebrochen. Er konnte nur hoffen, dass auch diese Falken sicher an ihr Ziel und zurück kommen würden.

Als er fertig war, übergab er sie Tyrome, der sich um alles Weitere kümmern würde.

Die Bitte nach geeigneten Falknern war schnell zu entscheiden und bald machte sich derjenige auf den Weg, um zu dem genannten möglichen Treffpunkte aufzubrechen..."


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 Betreff des Beitrags: Re: "Farad na Gwahaedir" - Nachfolgekampagne
BeitragVerfasst: So 4. Jul 2010, 12:41 
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Erzähler: Die Sonne verschwand langsam am Horizont und der Abend brach an. In Erwartung des Aufbruchs sammelten sich alle erneut im Garten vor dem "Flinken Fuss". Die Vorbereitungen für den Aufbruch der Jagd- und Kundschaftertrupps waren beinahe abgeschlossen. Noch wenige Handgriffe waren nötig, dann würde der Heermeister die Trupps einteilen und in Marsch setzen können.
Die Ausrüstung wurde derweil von der Quartiermeisterin ausgegeben, Waffen und Proviant verstaut. Auch die Falknerin war bereits anwesend und wartete auf den Aufbruch der gemischten Trupps. Das erste Wegstück bis zum Treffpunkt mit dem zweiten Falkner würden die Jäger gemeinsam zurücklegen.


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Erzähler: Alle Vorbereitungen waren nun abgeschlossen und inzwischen hatte der Heermeister die Torwachen informiert, dass sogleich die beiden Jagdtrupps aufbrechen würden. Danach war er zum Arbeitszimmer des Tûr aufgebrochen, wissend, dass Ranathalion alles weitere zu seiner vollster Zufriedenheit ausführen würde. Es war soweit. Die letzten Befehle wurden erteilt.

Ranathalion: 'Lasto ~ Horcht auf!'
Jaana nähert sich zaghaft.
Diarmaid schnallt sich Bündel, Waffen und seine Axt fest um seinen Rücken und tritt dann zu der abmarschbereiten Schar hinzu
Ranathalion: 'Wir brechen nun auf.'
Virindil jubelt Ranathalion zu.
Silanwen nickt Ranathalion zu.
Ranathalion: 'Im Schutze der Dunkelheit werden wir nun die Grenze zum Auenland überschreiten.'
Virindil spricht mehr zu sich selbst.
Virindil: 'Endlich geht es wieder gegen den Feind.'
Arandielle: 'Möge Eru uns wohlgesonnen sein.'
Ranathalion: 'Die Vorhut wird vorauseilen, die Nachhut folgt in etwa 50 Schritt Abstand.'
Silanwen: 'Natürlich.'
Lhaingaladh macht sich bereit: 'In Marschordnung oder lockere Formation zur besseren Tarnung?'
Ranathalion: 'Natürlich nicht in Marschordnung, Lhaingaladh. Damit sollten wir in der Lage sein uns auf mögliche Feindkontakte besser einzustellen, außerdem ist so die Tarnung unseres Marsches einfacher zu gewährleisten.'
Silanwen prüft ihre Gruppe mit Blicken, nickt zufrieden.
Diarmaid hält seine Freude zunächst zurück
Lhaingaladh nickt mit einem verschmitzten Lächeln.
Silanwen flüstert zu Virindil.
Ranathalion: 'Sobald wir die Tore hinter uns haben, werden wir eine lockere Marschformation einnehmen. Nutzt alle Möglichkeiten ungesehen und geräuschlos voranzukommen, doch haltet stets Kontakt'
Virindil schaut zu Silanwen.
Virindil: 'Mae, caun.'
Jaana wirkt verunsicherter und verunsicherter.
Ranathalion: 'Sobald wir an etwaige Hindernisse, Straßen, Brücken, offenes Gelände kommen, wird die Vorhut zunächst das Hindernis überqueren und sichern'
Lhaingaladh: 'So soll es geschehen'
Virindil deutet Silanwen mit knappen Gesten an, dass er hinten bleiben wird.
Silanwen: 'Tu einfach das, was die anderen tun, Jaana.'
Ranathalion: 'Auf den Ruf einer Eule wird die Nachhut eilig nachfolgen, denn dann können wir sicher sein, dass niemand uns bemerkt'
Jaana: '*flüstert* Ich werd'es versuchen.'
Arandielle: '*leise zu Jaana* Keine Sorge, wir wandern gut abgesichert.'
Silanwen: 'Wir sind hier nicht in bedrohtem Gebiet. *leise*'
Ranathalion: 'Seid unbesorgt, aber auch wachsam...noch sollten wir nicht auf Feinde treffen und wir ziehen auch noch nicht in eine Schlacht.'
Ranathalion: 'Denkt daran, wir versuchen mehr über das Ziel des Feindes und seiner Suche herauszufinden.'
Ranathalion: 'Ein weiterer Falkner, der sich der Nachhut anschliessen wird, wartet auf uns am Treffpunkt. Dies wird auch der Ort sein, an dem sich die Wege unserer beiden Trupps trennen werden. Doch dazu später mehr, wenn wir den ersten Halt erreicht haben'
Fuinriell: 'Wenn uns ein Späher entdecken sollte, töten wir ihn, oder versuchen wir ihn gefangen zu nehmen?'
Arandielle knabbert kurz an einem Brocken Cram
Ranathalion: 'Späher dürfen auf keinen Fall entkommen, sie gefangen zu nehmen würde uns nur für den Moment zu sehr belasten und ich bezweifle, dass Späher im Auenland etwas über die Suche wissen'
Silanwen nickt zufrieden.
Fuinriell nickt knapp
Ranathalion: 'Daher gilt für den Augenblick, keine Gefangenen und niemand darf von uns erfahren'
Virindil: 'Sehr gut.'
Ranathalion: 'Gut, noch Fragen?'
Silanwen: 'Wo ist dieser Treffpunkt?'
Arandielle leise zu Virindil: 'Ich vermisse Herrn Dageruir mit Nachrichten aus Gondor.'
Virindil nickt Arandielle zustimmend zu.
Ranathalion: 'Ein kleiner Tümpel weit im Osten des Auenlandes, Silanwen. Er ist unweit des Ufers des Baraduin und unweit des Steinbruchs'
Silanwen: 'Mae. Nur für den Fall das sich jemand verläuft.'
Silanwen blickt kurz zu Diarmaid, schmunzelt dann.
Arandielle: '*leise* Ich hoffe, ihm ist nichts unerwartetes zugestoßen.'
Ranathalion: 'Weitere Fragen?'
Virindil sieht Ranathalion an und schüttelt den Kopf.
Fuinriell schüttelt leicht den Kopf
Ranathalion schaut durch die Reihen
Virindil nickt Arandielle zustimmend zu.
Yantarai verneint
Lhaingaladh verneint
Arandielle: 'Ja, caun. Gibt es Nachrichten aus Gondor bezüglich der Ziele unsere Feinde?'
Talieneth schüttelt fast unmerklich den Kopf
Baromin schüttelt den Kopf
Ranathalion schüttelt den Kopf
Arandielle blickt nachdenklich zu Boden
Diarmaid schrickt auf bei der Nennung Gondors
Ranathalion: 'Bislang noch keine, doch bedenkt der Weg ist weit, selbst für einen Falken. Ich rechne erst im Verlaufe unserer Jagd mit Neuigkeiten'
Arandielle: 'Mae'
Ranathalion: 'Aus diesem Grunde begleiten uns auch dankbarer Weise die Falkner.'
Silanwen lächelt Talieneth dankbar zu.
Ranathalion: 'So werden wir schnell Informationen an den Tûr übermitteln können, aber auch selbst welche erhalten können'
Silanwen: 'Sehr gut.'
Fuinriell nickt leicht
Arandielle stopft sich eine letzte Pfeife
Virindil schaut zu Arandielle.
Virindil: 'Das ist nicht gesund, Arandielle.'
Ranathalion: 'Gut, damit sollten alle Fragen geklärt sein. Lasst uns aufbrechen. Die Vorhut folgt mir, die Nachhut hält den Abstand und folgt uns unter eurer Führung Silanwen.'
Virindil: 'Es verwirrt den Geist und macht den Körper müde.'
Lhaingaladh nickt Ranathalion zu
Fuinriell salutiert vor Ranathalion.
Talieneth den einen Falken zu sich auf die Schulter
Silanwen: 'Denkt ihr, das ist Arandielle nicht bewusst, Virindil? Ich vermute, sie ist durchaus in der Lage das selbst zu beurteilen. *schmunzelnd*'
Diarmaid betrachtet staunend den Falken auf der Schulter der Elbin
Arandielle: '*leise zu Virindil* Mellon Bonreoc brachte mir Pfeifenkraut aus Rohan mit...'
Virindil: 'Das hoffe ich.'
Fuinriell schaut kurz zurück
Ranathalion: 'Aphado nîn, mellyn. ~ Folgt mir.'
Talieneth schaut über die Gruppe und lässt dann einen sehr leisen Pfiff ertönten. Ein kleiner dunkelgefiederter Falke stößt sich von einem der Äste der großen Eiche herab und fliegt voraus, ein undeutlicher Schatten.

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Silanwen sieht sich mit leisem Seufzen in der Siedlung um.
Ranathalion wirft noch einen letzten Blick auf die Gärten und Hallen
Diarmaid beschleunigt seinen Schritt, um die Vorhut einzuholen
Lhaingaladh schaut gedankenverloren zum Pavillon
Talieneth schaut sich nervös um, als wisse sie nicht, ob sie es je wiedersehen werde.

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Ranathalion nickt den Torwachen kurz zu und verabschiedet sich
Arandielle blickt ein letztes Mal gedankenverloren zurück
Ranathalion: 'No tiriel ~Seid wachsam, wenn wir die Grenze überschritten haben'
Lhaingaladh: '*leise* sehr wohl'

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Erzähler: Die Vorhut hatte sich in Marsch gesetzt. In einigem Abstand würden die anderen folgen. Schon überschritten sie auf dem Ostweg die Grenze zum Auenland und zogen ungehört und ungesehen an den Stallungen vorbei. Kurz hinter der Brücke verliess die Vorhut den Ostweg und schlich am Ufer entlang weiter nach Südosten. Sie gedachten so den vielen neugierigen Augen aus dem Örtchen Nadelhohl zu umgehen und hinter sich zu lassen.

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Fortsetzung folgt...

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 Betreff des Beitrags: Re: "Farad na Gwahaedir" - Nachfolgekampagne
BeitragVerfasst: Di 6. Jul 2010, 09:11 
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Zur selben Zeit... ~ verfasst von Calvaros, Falkenruh's Wacht (verlinkt)

"Auenland, Wälder und Wiesen um Balgfurt, südlich des Steinbruchs von Schären; Jovan Garon, Kundschafter und Falkner im Dienste der Wacht zu Falkenruh:

'Dies ist also das Auenland.'

Saftige Wiesen, guttragende Felder, das Vieh auf den Weiden wohlgenährt. Hier schien die Welt zumindest auf den ersten Blick noch in Ordnung, Krieg und Verderben weit entfernt. Und die einzige Sorge seiner Bewohner mochte sich wirklich nur um die nächste Mahlzeit drehen, wenn ihn seine Ohren nicht getrogen hatten, als die kleine Gruppe auf der Straße vorbeireisender Hobbits seinen versteckten Rastplatz passiert hatte.

Er hatte vor seinem Aufbruch nur wenige Informationen über den Weg, den er nehmen musste, einholen können. Das meiste stammte von dem reisenden Händler, der oft auf den Wegen zwischen Bree und Michelbinge sowie den einzelnen Ortschaften im Auenland unterwegs war, sowie von der redseligen Bäuerin und Köchin, die ab und zu die Küche des Flinken Falken belieferte. Er selbst war auf seinen Reisen von Norden aus nur bis Hafergut gekommen, nicht jedoch weiter südlich und hatte insgesamt nur wenig Erfahrung mit dem kleinen Volk sammeln können. Anrarhere hatte von Ärger mit Räubern und Bilwissen gesprochen, die selbst diesen friedlichen Landstrich heimzusuchen schienen. Doch waren Jovan auf seinem Weg bisher weder die einen noch die anderen begegnet. Damals im Norden war es anders gewesen...

Jovan schüttelte innerlich den Kopf über die Hobbits, verstand er doch schon die Breeländer manches Mal nicht mehr in ihrem Gleichmut gegenüber gewissen Gefahren direkt vor ihrer Haustür. Selbst wenn einige inzwischen aufgewacht waren...

Und doch, wenn er ehrlich sich selbst gegenüber war... war es gar nicht so lange her, dass auch für ihn die Welt noch heil gewesen war.
Jung und naiv! Ja, Gaerrits nicht gerade freundlich gemeinte Beschreibung hatte sehr gut gepasst.
Es war naiv gewesen zu glauben, dass alles so bleiben würde, wie es einmal gewesen. Dass es immer einen unveränderlichen Ort geben würde, zu dem man zurückkehren konnte...
Und doch war es vielen in Falkenruh wie ihm gegangen, wie sein Vater mit bitterem Unterton in der Stimme von den langen Diskussionen über die Aufgabe ihrer Heimat berichtet hatte.
Familie, Freunde, bekannte Gesichter... so vieles jetzt nicht mehr als Asche, vom strengen Wind, der die nördlichen Höhen so oft peitschte, in alle Himmelsrichtungen verweht... oder vermodernde Überreste in namenlosen Gräbern am Wegesrand, mit der Zeit völlig von Unkraut und Gestrüpp überwuchert...
Ein Teil von Jovan beneidete die Hobbits um ihre Unbekümmertheit, mochte sie aus Unwissenheit oder auch aus Unwilligkeit, der greifbaren Wahrheit ins Gesicht zu sehen, erwachsen...

Die Dämmerung brach langsam herein, und die Dunkelheit senkte sich über grasbewachsene Hügel und Felsen.
Jovan vertrieb die düsteren Gedanken mit den letzten Handgriffen vor seinem Aufbruch, packte seine Ausrüstung zusammen, verwischte die letzten Spuren und rief die beiden Falken herbei, die im Geäst eines der größeren Bäume geruht hatten.
Flinkfeder kam schnell heran und hüpfte alsbald von Jovans Handschuh auf den gewohnten Platz auf seiner Schulter. Frostschimmer hingegen stieg empor und schwebte einem stillen Wächter gleich über ihnen. Das Falkenweibchen würde kommen, wenn er sie tatsächlich zu sich rief, aber ansonsten hatte sie wie so oft den Flug dem getragen werden vorgezogen.
Jovan hatte die Falken mit Bedacht gewählt. Der eine war ein schneller Flieger, gelehrig beim Erkunden und zuverlässig im Überbringen von Nachrichten an verschiedene Orte. Er mochte den beiden Falken von Talieneth ebenbürtig sein, ach wenn Jovan sich bewusst war, dass er ihre Verbundenheit mit den Tieren wohl nie erreichen würde.
Das silbriggefiederte Falkenweibchen war darüber hinaus immer noch ein Jäger, wie damals in ihrer Heimat an den Hängen des Nebelgebirges, und groß und kräftig genug, um es mit dem einen oder anderen am Himmel wie auch am Boden aufzunehmen. Eine extrem neugierige Krähe in der Nähe eines seiner Rastplätze hatte dies zu spät gemerkt. Er hatte den Kadaver kurz untersucht, aber nichts Auffälliges entdecken können, und dann verscharrt. So sehr Jovan sich generell mit Vögeln verbunden fühlte, machte er nach dem einen oder anderen Zusammenstoß mit Crebain eine Ausnahme bei gewissen.

Zügig eilte er durch die Wiesen, die Deckung von Strauch- und Buschwerk sowie den Baumgruppen nutzend, wo es möglich war. Vorgewarnt, wie Hobbits auf Fremde reagieren mochten und um mögliches Aufsehen zu vermeiden, hatte er die Straße und die Hobbitansiedlung an der Furt so gut umgangen wie es ging, und seinen eigenen Weg querfeldein gesucht - mit einem großen Bogen um alles, was erkennbar Eigentum von jemandem sein mochte. Das hatte auch einige vorzüglich aussehende Pilzansammlungen mit eingeschlossen, bei denen er mit einem leichten Grinsen an der Köchin Warnung denken musste, diese ja in Frieden zu lassen, wolle er keinen Zorn heraufbeschwören. Anrarheres grobe Karte über die Wege und Ortschaften war nützlich gewesen, und so hatte er nicht allzuviel Zeit verloren.

Jetzt tauchten immer wieder verstreut vereinzelte Ruinen im hohen Gras auf und auch die Felsen häuften sich. Er nahm an, dass der erwähnte Steinbruch nicht mehr allzu weit sein sollte - und damit der vereinbarte Treffpunkt. Der eine oder andere Wildwechsel im Gras und eine Vielzahl von Tierspuren schienen zu dem kleinen Gewässer zu führen.
Die länger werdenden Schatten der teilweise hohen Felsbrocken boten einigermaßen Schutz gegen neugierige Blicke, und Jovan beschloss, den Treffpunkt zuerst weitläufig in Augenschein zu nehmen. Frostschimmer flog noch immer still über ihm, und er war sich sicher, dass ihrem scharfen Blick auch in der Dämmerung wenig entgehen würde.
Ohne besondere Vorkommnisse schloss er den Kreis. Ein kräftiger Baum wuchs dort am Ufer. Und er konnte eine alte Feuerstelle ausmachen. Doch keine Anzeichen für irgendwelchen Ärger - oder von anderen Reisenden. Für einen Moment überlegte er, dann beschloss er, dass er den Treffpunkt als Erster erreicht haben musste. Die Elben hätten ihn kaum so nahe an sich heran kommen lassen.

Er schaute sich gerade suchend um, wo ein noch geschützterer Lagerplatz sein mochte, als ohne Vorwarnung etwas undeutlich silbern im aufgehenden Mond schimmerndes Etwas herabschoß, die Krallen im Sturzflug um etwas Dunkles, das lautlos drüben beim Wasser schwebte, schlug und mit der Beute am Wasser den Boden erreichte.
Mit einem letzten Blick in die Runde eilte Jovan zu seinem Falken. Frostschimmer ließ das leblose Etwas los und flog auf seine Hand, die er ihr reflexartig hingestreckt hatte. Nachdenklich betrachtete Jovan die tote Fledermaus. Sie weckte unschöne Erinnerungen. Er sah die nahen Felswände hoch. Dort würde es mit Sicherheit einiges an Höhlen und Ritzen geben, genügend Verstecke. Wahrscheinlich gab es hier viele Fledermäuse. Harmlose Insektenjäger, von denen es hier auch mehr als genug gab. Und doch... Manche von ihnen waren ganz und gar nicht harmlos... Doch mehr als sich vorzusehen und die Augen nach Spähern offen zu halten, würde ihm im Augenblick nicht übrigbleiben.

Etwas später hatte er schließlich einen ihm zusagenden Lagerplatz gefunden. Gut zu verteidigen und vor allem außer Sicht. Er war sich nicht sicher, um wieviel er den Elben zuvorgekommen war und richtete sich auf eine längere Zeit des Wartens ein..."

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 Betreff des Beitrags: Re: "Farad na Gwahaedir" - Nachfolgekampagne
BeitragVerfasst: Do 8. Jul 2010, 13:24 
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Fortsetzung...

Erzähler: In der Ferne erkannten die Kundschafter eine große Silhuette auf dem zentralen Hügel im Sumpfgebiet und umgingen in einiger Entfernung die Stelle.


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Erzähler: Schliesslich hielten sie nahe des Ostweges zwischen den Bäumen und suchten nach ewaigen Reisenden oder auch neugierigen Augen, die sie entdecken könnten.

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Virindil klopft eine Mücke vom Wams.
Arandielle blickt in die Ferne
Silanwen s Stiefel geben leise, schmatzende Laute von sich, als sie den Sumpf durchquert.
Ranathalion gibt ein Zeichen zu halten
Lhaingaladh bemerkt allerlei Getier zu seinen Füßen
Ranathalion leise: Seht ihr Reisende oder Späher?
Arandielle kichert leise
Fuinriell bleibt stehen und schaut in alle Richtungen
Diarmaid 's linker Fuß fällt plötzlich in ein Loch, der Schlamm gibt nach. Mit Mühe zieht er den Fuß wieder heraus
Silanwen schmunzelt und marschiert noch wenige Schritte weiter.
Fuinriell flüstert leise: nur Tiere!
Baromin nickt gen Silanwen

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Yantarai spricht leise: 'Es scheint alles ruhig zu sein und frei.'
Talieneth horcht auf das leise Platschen im Wasser.
Virindil überblickt das Gelände.
Ranathalion: 'Talieneth, könnt ihr den Falken kurz ausschicken, ob er etwas sieht?'
Virindil schaut in die Ferne.
Silanwen: 'Ich bin froh, wenn wir dieses schlammige Loch hinter uns haben.'
Arandielle: '*leise* Mae'
Jaana rückt ihren Waffenrock zurecht.
Silanwen: 'Das ist immer der schlimmste Teil des Aufbruchs.'
Virindil: 'Diese Sümpfe schützen unsere Zuflucht.'
Talieneth flüstert kurz zu dem zweiten Falken und wirft ihn in die Luft
Lhaingaladh kratzt sich an den Mückenstichen
Ranathalion verschmilzt in der Zwischenzeit mit der Umgebung und wartet auf den Falken
Jaana: '...und wir sind doch gerade erst mitten drin.'
Talieneth's Falke gewinnt schnell an Höhe und gleitet lautlos im großen Bogen voraus.
Lhaingaladh beginnt sich verlegen zu kratzen.
Silanwen: 'Er soll auch die Haut reiner machen, wenn man sich jeden Abend die Wangen einschmiert.'
Fuinriell drückt sich eng an einen Baum.
Virindil: 'Ach ...'
Arandielle: 'Na ich weiß nicht...'
Jaana runzelt die Stirn und sieht zu Silanwen.
Silanwen lacht leise.
Talieneth schaut mit halbgeschlossenen Augen in die Richtung des Falken
Virindil: 'Caun Silanwen ist gut gelaunt.'
Virindil schmunzelt ein wenig.

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Erzähler: Der Falke des Kundschafters wurde ausgeschickt, um etwaige Reisende und Späher im Sumpfgebiet zu entdecken. Erst nach dessen Rückkehr würden sie weiter vorrücken.

Diarmaid lehnt sich an einen Baum, kratzt sich am Hals
Ranathalion nickt unmerklich
Silanwen grinst etwas, bleibt jedoch wachsam.
Virindil: 'Kommt Baromin, verbergt euch hier im Busch, der sollte groß genug sein.'
Lhaingaladh: '*zu Ranathalion* Das Auenland scheint noch tief zu schlafen und wenig Reisende sind unterwegs'
Arandielle bückt sich, hebt ein Stück Rinde auf und säubert sich ihre Fingernägel
Silanwen: 'Ungeschütztes Gelände liegt vor uns. Es könnte sein, das wir ein wenig laufen müssen.'
Ranathalion: 'Das denke ich auch, aber wer weiß welche Späher im Schutz der Dunkelheit ebenfalls Ausschau halten...'
Arandielle runzelt nachdenklich ihre Stirn
Fuinriell: '*leise* ,dann laufen wir *lakonisch*'
Virindil nickt.
Lhaingaladh bemerkt eine fette Kröte und widersteht dem Versuch diese aufzuspießen
Silanwen: 'Die Falknerin hat wohl ihren Vogel ausgesandt.'
Baromin fühlt sich sichtlich unwohl in dem Gebüsch
Diarmaid blickt sich unbehaglich um
Jaana: 'Besonders gut gedeckt sind wir hier nicht, finde ich...'
Silanwen zwinkert dem Zwerg zu, raschelt etwas.
Ranathalion horcht auf die Hufe eines vorbeireitenden Pferdes
Arandielle nimmt einen Schluck Wasser aus ihrer Feldflasche
Arandielle trinkt.
Ranathalion sucht mit den Augen den Himmel nach dem Falken ab
Virindil: 'Immerhin, den Zwerg verbirgt das Gebüsch perfekt.'
Diarmaid dreht sich um und erblickt einen geisterhaften Mond. Das scheint ihn nicht besser zu stimmen.
Virindil trinkt.
Silanwen: 'Na perfekt wird es nie gehen.'
Virindil: 'Das Land ist seltsam leer ...'
Silanwen: 'Wer will schon gerne hier sein?'
Jaana sieht den anderen zu, und entschließt sich ebenfalls die Gelegenheit für einen Schluck Wasser zu nützen.
Jaana: 'Kröten...'
Silanwen: 'Ausser den Kröten... ja.'
Virindil nickt Jaana zustimmend zu.
Baromin: 'Hmpf Elben'
Arandielle: 'und eklige Schnecken...'
Talieneth flüstert leise Worte
Arandielle: 'Aber mir scheint, einige Abenteurer merzen die Kröten hier aus...'
Silanwen gluckst ganz leise, schiebt Baromin einen Ast in den Bart.
Ranathalion blickt abwartend zu der Falknerin
Fuinriell steht völlig reglos da
Talieneth ein leiser Falkenruf ertönt und Talieneth öffnet die Augen und nickt ihnen zu.
Silanwen: 'Haltet euch bereit.'
Jaana ist unruhig und fühlt sich sichtlich nicht wohl.
Ranathalion: 'Der Morgen dämmert, wir sollten uns beeilen an den Wald zu gelangen'
Talieneth: 'Der Weg ist frei!'
Ranathalion: 'Auf, lasst uns eilig weiter vorrücken.'
Arandielle versucht, Jaana etwas aufzumuntern
Virindil zieht an dem Ast um ihn aus Baromin's Bart zu befreien.

Erzähler: Schnell eilten sie über den Weg, tiefer in den Sumpf und gelangten etwas später an den Rand des Sumpfes.


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Erzähler: Der Schiefertonwald lag nun vor ihnen. Aufmerksam beobachteten sie die freie Ebene zwischen dem Sumpf und dem Wald, doch waren keine Späher zu entdecken und so überwanden sie eiligst das kurze Stück und schlüpften in den Schatten der Bäume. Dort warteten sie auf den nachfolgenden Trupp, das Sumpfgelände weitläufig im Blick behaltend. Als sie den Trupp nahen sahen, erklang ein kurzer Eulenruf, der signalisierte, dass das Gelände frei sei und sie es überwinden konnten. Die Vorhut brach nun erneut auf, um das Gelände und den Marschweg zu sichten und sichern. Der nachfolgende Trupp hielt Abstand, doch konnten sie die Vorhut immer noch schwach erkennen und ihnen auf dem Fuß folgen.
Vor ihnen lag eine Straße und einige Minuten horchten sie und warteten versteckt, ob sie stark bereist wäre oder beobachtet würde.

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Ranathalion: '*leise* Haltet Ausschau und horcht...'
Silanwen: 'Bleibt etwas in Deckung.'
Arandielle kniet nieder.
Jaana versteckt sich an dem Baum - oder vielleicht lehnt sie sich auch nur zum Ausruhen und Atem holen daran.
Lhaingaladh: '*leise* auf der Straße ist alles ruhig'
Ranathalion blickt die Straße entlang und verharrt einen Augenblick
Yantarai blickt sich vorsichtig um
Ranathalion nickt kurz
Talieneth lauscht angestrengt

Erzähler: Ein kurzes Zeichen, dann überwand sie die Vorhut im Sprung, zog erneut unter und wartete erneut einige Minuten.

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Erzähler: Im weiteren Verlauf des Weges gelangten die Trupps an den kleinen Waldfluss und überwanden ihn so gut es ging trockenen Fusses. Weit und breit war kein Gefahr zu erkennen und eiligst wurde der Marsch fortgesetzt.


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Ranathalion: 'Wartet...'
Ranathalion deutet auf den einzelnen Späher
Ranathalion: 'Dort..Bilwisse...'
Lhaingaladh: 'weiter links noch einer'
Talieneth: 'Mehr als einer'
Fuinriell: '*leise* soll ich sie töten?'
Ranathalion: 'Wir umgehen sie soweit wir können...'
Lhaingaladh: 'wir sollten sie umgehen'
Fuinriell nickt
Lhaingaladh: 'Gebt eine Warnung an Silanwens Trupp'
Silanwen sieht anerkennend zu Jaana.

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Erzähler: Der Ruf der Eule erklang nun zweifach kurz hintereinander und der nachfolgende Trupp war gewarnt, dass eine Gefahr erkannt worden war, die zu umgehen war, so es möglich wäre.


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Lhaingaladh: '*leise* dort sind auch Bilwisse'
Talieneth: '*leise* rechts von uns'
Ranathalion nickt
Talieneth: 'Doch er hat nicht herübergesehen'
Jaana versucht einfach dicht Silanwen zu folgen.
Virindil schaut in die Ferne.
Diarmaid: '*flüstert* Bilwisse? Lasst uns sie jagen!'
Fuinriell: 'er ist allein'
Talieneth: '*leise* nahe'
Silanwen zeigt auf etwas.
Ranathalion: '*leise* Fuinriell folgt mir, der Rest wartet hier'
Jaana sieht hinüber wohin die Anderen deuten.
Ranathalion deutet kurz nach rechts, und sich selbst nach links bewegend
Ranathalion: '*leise noch ein Zweiter'
Fuinriell nickt
Ranathalion: '*leise* du übernimmst den'
Ranathalion: 'ich töte den Zweiten'
Fuinriell nickt erneut
Fuinriell nimmt ihren Speer
Ranathalion: 'auf ein Schnalzen wirfst du'
Ranathalion schleicht sich an den Zweiten
Ranathalion wirft kurz einen Blick zurück und läßt einen Schnalzer ertönen
Talieneth sieht zu den anderen herüber
Silanwen legt eilig einen Pfeil auf und schiesst.
Fuinriell: 'er ist tot*leiser*'
Diarmaid brummt etwas Unverständliches in sich hinein
Ranathalion nickt und winkt den anderen zu
Ranathalion: 'Wir ziehen nach rechts weiter, links sind noch weitere Späher'

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Erzähler: Die anderen Späher hatten die beiden Jagdtrupps nicht bemerkt und auch noch nicht den Verlust ihrer zwei, nun toten Kundschafter. Schnell umgingen die Jagdtrupps daher die übrigen erkannten Späher und zogen weiter.


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Erzähler: Nach einem weiteren Wegstück und dem Umweg begann sich der Wald zu lichten. Immer offener wurde das Gelände und die Jagdtrupps nutzen die wenigen Deckungsmöglichkeiten aus, um zu ihrem Treffpunkt zu gelangen.

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Erzähler: Alsbald zeigte sich eine Straße vor den Jagdtrupps, die es ungesehen zu überwinden galt. Erneut beobachteten sie einige Minuten den Weg und warteten versteckt ab, ehe die Vorhut loslief und sich in den Schutz der Steine zurückzog.


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Erzähler: Der kleine, nicht gerade tiefe See lag vor ihnen und sie konnten das niedergebrannte Lagerfeuer am anderen Ufer entdecken. Ein größerer heller Punkt schwebt kurz über den Felsen, hoch, aber die scharfen Augen der Elben können weiße Schwingen ausmachen. Dies war der Treffpunkt. Aufmerksam hielten sie Ausschau und näherten sich der Stelle.

Ranathalion blickt zum anderen Ufer
Jaana lehnt sich an den Felsen und verschnauft.
Ranathalion: 'Holt die anderen heran Fuinriell. Dort drüben ist ein Lagerfeuer. Sie sollen den See umkreisen und dorthin kommen'
Virindil hält die Straße nach Norden im Blick.
Fuinriell nickt

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Jovan mustert den Elben kurz.
Ranathalion: 'Seid gegrüßt, Fremder... *blickt kurz nach oben, als er einen Schrei hört*'
Ranathalion: 'Ist dies euer Gefährte?'
Ranathalion deutet zu dem Falken am Himmel
Jovan hebt den Falknerhandschuh und der weiße Falke gleitet herab.
Jovan: 'Das ist sie'
Silanwen: 'Le suilon, mein Herr.
Talieneth winkt Jovan zu.
Ranathalion nickt und ein Lächeln zeigt sich auf seinem Gesicht.
Jaana lässt sich auf der Wurzel nieder.
Ranathalion: 'Ihr kennt euch, nehme ich an, Talieneth.'
Talieneth nickt.
Jovan grüßt Talieneth.
Ranathalion wendet sich einen kurzen Augenblick an Silanwen: 'Silanwen, wir rasten den Tag über hier und werden zur nächsten Nacht hin aufbrechen.'
Arandielle setzt sich und nimmt einen tiefen Schluck aus ihrer Feldflasche
Silanwen: 'Mae. Ich gebe es weiter. Teilen wir Wachen ein?'
Ranathalion nickt abermals.
Ranathalion: 'Lasst Wachen aufstellen, damit wir unentdeckt bleiben. Wenn die Nacht vorüber ist, werden sich unsere Wege trennen'
Jovan: 'Jovan Garon ist mein Name. Kundschafter und Falkner im Dienste der Wacht zu Falkenruh.'
Ranathalion wendet sich wieder an den Falkner: Jovan Garon, Ranathalion nennt man mich und wir freuen uns, dass ihr uns unterstützt...

Erzähler: Eine geraume Weile unterhielten sie sich noch, ehe alle langsam zur Ruhe kamen und sich für den späteren Weitermarsch rüsteten. Der zweite Falkner, namens Jovan Garon, würde einen der beiden Jagdtrupps begleiten. Talieneth, den anderen. So würde auch weiterhin, trotz des getrennten, weiteren Marschweges, der Kontakt zwischen den Jagdtrupps und dem Haus Celebriaen in den Ered Luin erhalten bleiben...


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BeitragVerfasst: Di 13. Jul 2010, 14:10 
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An einem anderen Ort... ~ verfasst von Calvaros, Falkenruh's Wacht (verlinkt)

"Einsame Lande, Sümpfe südöstlich der Feste Guruth, Daronart Vestardt, Kundschafter der Wacht zu Falkenruh"

'Warum habe ich mich eigentlich freiwillig hierfür gemeldet? Dieser Sumpf raubt mir den letzten Nerv. Insekten, wohin das Auge nur sieht, die nur auf einen Leckerbissen gewartet haben, und dann diese schleimigen Würmer...'

Er schüttelte sich, als er sich beinahe auf eines der armdicken Viecher setzte, das eiligst davonschlängelte, und fragte sich gleichzeitig, ob sie vielleicht doch essbar sein mochten. Irgendwann würde er es ausprobieren müssen, wenn die Orks in der Geschwindigkeit über eine längere Strecke weiter zogen.

Vor ein paar Tagen hatte sich die große Gruppe, der die Wacht gefolgt war, nach einer längeren hitzigen Diskussion und einem kurzen Aufenthalt in der von Orks übernommenen Feste Cyrn aufgetrennt. Ein Teil war gen Süden abgebogen, hinein in die südlichen Sümpfe von Harlog, ein anderer gen Norden, während die Hauptgruppe weiter auf ihrer etwa parallel zur Straße verlaufenden Route gen Osten voranschritt.

Das hatte ihre Verfolger gezwungen, sich aufzuteilen.
Marwek war der Haupttruppe gefolgt. Er konnte mit seinen Falken am Besten den Kontakt über weitere Strecken aufrecht erhalten. Tarnogk war gen Norden gegangen. Der Rest der Patrouille würde sich erst einmal nahe der Straße gen Osten halten.

Daronart hatte den Sumpf gewählt, auch wenn er unliebsame Erinnerungen mit diesem Ort verband. Das lag zu einem guten Teil an den wandelnden Toten, die ihrem feuchten Grab entstiegen waren. Er hoffte inständig, dass nicht alle Körper in diesem Gebiet zu einer derartigen Existenz zurückkehrten... Doch auch die sonstigen Sumpfbewohner gehörten kaum zur angenehmen Sorte von Gesellschaft.
'Hoffentlich suchen sie nicht die Trolle auf.'
Die letzte Erinnerung an die Begegnung mit denen war schmerzhaft genug gewesen.

Daronart fragte sich ernsthaft, was das Ziel dieser Kerle sein mochte. Erst ließen sie einige der Eglain laufen, dann schienen sie es sich doch anders zu überlegen, nutzten aber nicht die Stärke ihrer gesamten Gruppe, um über sie herzufallen, sondern schickten kleinere heimliche Kundschaftertruppen los...

Ein schriller Falkenschrei weit über ihm riß ihn aus seinen Gedanken hoch, und während er sich noch für seine vorübergehende Unaufmerksamkeit verfluchte, suchte er bereits die drohende Gefahr...
Platschend näherkommende Schritte, lauter werdende Stimmen in dieser verfluchten Sprache, von der er nur ein paar Brocken verstand... noch war er außer Sicht hinter Steinen und Ruinen, hohem Schilf und niedrigem Buschwerk, welches die kleine Insel, auf der er kurz gerastet hatte, überwucherte. Jedoch war die Deckung an Land zu gering, um mehr als nur einem flüchtigen Blick stand zu halten, und so ließ er sich so schnell und gleichzeitig so leise und vorsichtig wie möglich ins Sumpfwasser gleiten, bemüht, das Wasser nur wenig aufzuwühlen. Dass die Stelle tief genug war, hatte er bei einem Fehltritt zuvor bereits zu seinem Leidwesen festgestellt.
Fast vollständig verdeckt von Schlamm und Schilfrohr verharrte er, während die Orks näherkamen. Offenbar waren sie auf der Suche nach etwas Essbarem, nachdem sie zuvor ebenfalls Rast auf einer der kleinen Inseln gemacht hatten. Manche Worte hatte er in den letzten Jahren sehr schnell gelernt. Er zwang sich zur Ruhe, doch spannte sich sein Körper unwillkürlich. Essbar bei einem Ork hatte vielerlei Bedeutungen...

Mittlerweile waren sie nahe genug, dass er sie schnüffeln hören konnte. Wie noch nie zuvor in seinem Leben wünschte er sich, genauso faulig und übelriechend wie die gesamte Umgebung, wie die Orks selbst, zu sein. 'Dürfte nach dem unfreiwilligen Bad vorhin eigentlich kein Problem darstellen!'

Seine überreizten Nerven vibrierten, als die Orks nur wenige Schritte von ihm entfernt vorbei staksten, und sich plötzlich mit einem freudig klingenden Aufschrei auf etwas zu stürzen schienen. Lautes Platschen, brackiges Wasser, das in alle Richtungen spritzte, freudig klingende Ausrufe, die mit einem Mal in lautstarken Streit übergingen.

Daronart konnte nicht sehen, was ihre Beute gewesen war, doch er bedauerte sie zutiefst. Ob sie es wenigstens vorher töten würden?

Als der Streit anhielt, bemühte er sich angestrengt, die Worte auszumachen. Offenbar war der Kampf ums Essen zweitrangig und bestenfalls Auslöser gewesen, sie schienen offenbar über die Richtung uneins, die sie einschlagen sollten. "Feste" war eines der Wörte, die er erkannte hatte, und etwas über 'einen Ruinenwühler' und 'Macht über den Stein' oder war es 'einen Stein' gewesen?
Er rätselte noch über den Sinne der Worte - und seine mit Sicherheit nicht vollkommene Übersetzung, als sich die Orks nach einer gefühlten Ewigkeit und etwas, das sich wie eine schlagkräftige Argumentation angehört hatte, endlich in westlicher Richtung entfernten und er sich aus seiner zunehmend unerfreulicher werdenden Position im morastigen Wasser wieder befreien konnte.

Waren nicht im Süden des Sumpfes größere Ruinen gewesen? Aber woher stammten sie und wer mochte dort jetzt wohnen? Vielleicht waren es die Eglain. Dann sollte er sie besser warnen. Vielleicht waren es auch nur die Toten, dann konnte er darauf hoffen, dass sie sich der lebendigen Orks schnell entledigen würden. Allerdings gäbe es dann keine Antworten auf den Grund ihrer Anwesenheit hier. Er wünschte, er könnte sich besser erinnern, aber seine Zeit bei den Eglain und 'ihren' Ruinenstätten war nur kurz gewesen und lag schon einige Zeit zurück. Seitdem war zuviel passiert.

Er kritzelte hastig eine Nachricht zusammen. Vielleicht konnten andere sich einen Reim daraus machen, während er den Orks weiter folgen würde. Als er den Falken, der seine Verbindung zur Patrouille darstellte, zu sich rief, landete der Vogel erst nach mehrmaligem Locken mit deutlichem Widerwillen auf dem schlammbedeckten Handschuh und starrte ihn schier vorwurfsvoll an. Daronart war sich sicher, dass er sich selbst wohl kaum unter der Schlammkruste erkennen würde. Schnell verstaute er die Nachricht und warf den Vogel wieder in die Luft, worauf dieser sich schnell entfernte.

Dann machte er sich auf, die Verfolgung der Orks wieder aufzunehmen..."

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BeitragVerfasst: Di 13. Jul 2010, 23:37 
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Der Weg zum Amon Sûl ~ paralleler Handlungsstrang 1

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Erzähler: Nach der kurzen Rast die Nacht hindurch, trafen die Jagdtrupps nun die letzten Vorbereitungen für den weiteren Marsch. Die Wachen hatten eine Elbin näher treten lassen, die sich scheinbar auf einer einsamen Reise gen Imladris befand. Sie unterhielten sich eine Weile und luden die Elbin ein, sie zu begleiten. Diese nahm das Angebot gerne an und lächelte ob der unerwarteten Gesellschaft. Nun dämmerte der Morgen. Die beiden Jagdtrupps zerstreuten die letzten Spuren ihres Lagers am See und brachen dann in Begleitung der beiden Falkner zu ihren jeweiligen Zielen auf. Wann würden sie erneut zusammenfinden? Wer würde zuerst Informationen über die Suche des Feindes erhalten? Es gab viele offene Fragen und noch keine Antworten. Dennoch verzogen sie keine Miene und eilten, sich von einander verabschiedend, in unterschiedliche Richtungen davon. Die Falkner liessen ihre stolzen Tiere ein Stück vorausfliegen, um den Weg auszuspähen.

Ranathalion sucht den Himmel immer wieder aufmerksam ab: 'Achtet auf Späher des Feindes.'
Adavariel: 'Herr Ranathalion...ist es vermessen zu fragen was das Ziel eurer Reise ist?'
Ranathalion lächelt kurz
Lhaingaladh: 'Hier scheint alles friedlich.'
Ranathalion: 'Das genaue Ziel unsere Reise kennen wir selbst noch nicht, doch ist der Amon Sûl nun unser nächstes Ziel'
Lamoriel kniet zum sichern ab.
Talieneth schaut sich aufmerksam um
Ranathalion sieht sich um und geht zwischen den Steinen etwas in die Hocke
Lhaingaladh sagt: 'Hier gibt es keine Furt, wir müssen wohl schwimmen um rüberzukommen oder?'
Ranathalion: 'Achtet auf die Ausrüstung, wir müssen den Fluss hier überqueren. Er ist nicht sehr wild, aber doch tief...'
Adavariel nickt sacht bei der Antwort des Elben, der Blick nachdenklich. Als sie am Ufer des Flusses angelangen verharrt sie
Ranathalion nickt kurz und gleitet als erster ins Wasser und schwimmt zur anderen Seite.
Lhaingaladh verstaut Waffen und Pfeile in wasserabweisende Tücher.

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Erzähler: Der zweite Spähtrupp war am Ufer des Baraduin angelangt. Als sich nichts regte und auch der Falke, der ausgesandt war, keinen Schrei von sich gab, glitten sie langsam zwischen den Steinen ins Wasser und schwammen ans andere Ufer.

Talieneth packt die Ausrüstung so gut es geht zusammen und lässt sich vorsichtig ins Wasser gleiten
Adavariel verstaut ihre Pfeile in einem Wachstuch und tritt dann vorsichtig in das Wasser
Sathriel folgt den anderen, nachdem sie den Sitz ihrer Ausrüstung kontrolliert hat.
Ranathalion kauert sich in den Busch und wartet auf die anderen
Talieneth wringt das Wasser aus den Sachen so gut es geht und leert die Stiefel aus.
Adavariel schüttelt sich kurz, so dass einige silbrige Tropfen umherfliegen, das Haar wringt sie sie aus.
Sathriel streift ihre nassen Haare aus dem Gesicht und folgt dem Rest schnell.
Lhaingaladh schüttelt das Wasser aus der Kleidung und prüft seine Ausrüstung.

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Ranathalion: 'Weiter nach Osten, tiefer in den Wald. Es findet sich bald eine Möglichkeit die Sachen zu trocknen.'
Adavariel atmet tief die würzige Waldluft ein.
Lhaingaladh: '*leise* Ein schöner Wald, fast wie in meiner Heimat'
Sathriel nickt leicht, scheint in Gedanken jedoch nicht wirklich hier zu sein.
Adavariel 's Augen huschen umher auf der Suche nach eventuellen Gefahren.
Ranathalion: 'Es sieht alles sehr friedlich bislang aus...'

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Erzähler: Rasch zogen sie in den Schutz einer alten Ruine, nicht sehr weit vom Ufer entfernt, und überprüften die nasse Ausrüstung. Dort schichteten sie ein Feuer und trockneten sie ein wenig bevor der Weg fortgesetzt wurde.

Ranathalion: 'Eine gute Stelle...lasst uns hier ein kleines Feuer entfachen und die Ausrüstung trocknen'
Talieneth sucht Holz zusammen und macht ein kleines Feuer.
Adavariel zieht den Bogen vom Rücken und fährt prüfend über das Holz
Sathriel scheint erleichtert und legt schnell ihren Köcher mit dem kleinen Bogen zu Boden.
Ranathalion legt kurz die Ausrüstung ab und begutachtet sie aufmerksam.
Lhaingaladh breitet seine nassen Sachen am Feuer zum Trocknen aus
Ranathalion: 'Achtet darauf, dass nichts Feuer fängt'
Ranathalion: 'Talieneth, hannon le. ~ Habt Dank. Vielleicht kann euer Falke ein wenig die Umgebung im Auge behalten?'
Lhaingaladh: 'Ahh.. vielen Dank Talieneth'
Talieneth versucht die Sachen so gut es geht zu trocknen
Ranathalion setzt sich einen Augenblick
Adavariel tritt näher an die Flammen heran, nickt Talieneth dankend zu und setzt sich ans Feuer.
Lhaingaladh reibt die Hände über dem Feuer
Talieneth nickt, leicht besorgt über den Rauch
Sathriel legt den Köcher näher ans Feuer und setzt sich daneben auf den Waldboden. Sorgsam überprüft sie ihre Vorräte in ihrem Bündel.
Lamoriel: 'Grubenfeuer wären besser gewesen.'
Ranathalion lächelt zustimmend
Lamoriel: 'das nächste Mal etwas ausschachten, dann sieht der Feind den Rauch nicht mehr so schnell.'
Adavariel legt den Bogen auf ihren Schoß und löst dann ein Fläschchen von ihrem Gürtel, das sie rasch entkorkt. Aus einer andren Tasche zieht sie ein Tuch, das sie mit dem Inhalt des Fläschchens befeuchtet
Lhaingaladh leise zu Sathriel: Trocknet doch Eure nassen Kleider am Feuer'
Ranathalion: 'Weniger Rauch und weniger Feuer, doch sollten wir uns nicht zu viel Zeit lassen...'
Adavariel reibt vorsichtig mit dem Tuch über das feuchte Holz ihres Bogens, der daraufhin einen öligen Glanz bekommt
Lhaingaladh trocknet auch die nassgewordenen Vorräte und sortiert Verdorbenes aus
Sathriel schüttelt entschieden den Kopf und legt nur einige Verbände ans Feuer zum Trocknen.
Talieneth prüft Pfeile und Vorräte sorgfältig
Lamoriel wartet bis die Stiefel halbwegs trocken sind und steht dann wieder auf
Lhaingaladh prüft Waffen und Pfeile, aber alles ist trockengeblieben, den Tüchern sei dank.

Erzähler: Es verging eine knappe Stunde in der Ruine, die Ausrüstung roch nach dem Feuer und schien soweit wieder ausreichend getrocknet. Der Jagdtrupp setzte sich alsbald wieder in Bewegung.

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Erzähler: Der Weg durch den Wald nach Osten führte sie entlang von verschiedenen Ruinen aus alter Zeit. Überbleibsel alter Königreiche, doch nicht viel mehr als Erinnerungsstücke. Kurz hielten sie an und überprüften die Ruinen auf mögliche Besonderheiten, doch fanden sie nur Hinweise auf die ehemaligen Herren.

Ranathalion sucht aufmerksam die Ruine ab
Lhaingaladh leise: Was das hier wohl für Ruinen sein mögen?'
Talieneth sieht misstrauisch zu den Ruinen hinüber
Ranathalion: 'Nur Mauerreste wie es scheint, doch vermag ich keine Zeichen ihrer einstigen Herren zu erkennen, ihr?'

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Adavariel hebt eine Hand beschattend über ihre Augen und hebt den Blick an der Ruine empor
Lhaingaladh: 'Nein, es scheinen aber keine elbischen Bauwerke gewesen zu sein'
Talieneth zeigt auf den Stern an der Mauer.
Talieneth: 'Bedeutet er etwas?'
Lamoriel schmunzelt: 'ja, Numenor.'
Ranathalion folgt dem Fingerzeig und nickt Lamoriel zustimmend zu: 'Das steht fest...Doch finden werden wir hier nichts. Also weiter. Ein langer Weg liegt noch vor uns'

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Erzähler: Schliesslich lichtete sich der Wald und gab einen 20 Mann breiten Bergpfad frei, der weiter nach Osten führte. Schon nach den ersten Metern bog ein kleiner Pfad steil nach rechts ab und erneut erreichte der Trupp eine dieses Mal besser erhaltene Ruine. Manchen wäre sie vielleicht als Feste Barandor bekannt, doch der Jagdtrupp wußte nichts darüber und untersuchte auch hier zügig die Überbleibsel nach etwaige Hinweisen und Besonderheiten.

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Erzähler: Außer einer hervorragenden Aussicht und Bären konnten sie jedoch nichts entdecken. So zog der Jagdtrupp weiter. Einige Bären sahen sie noch auf ihrem Weg, doch schienen diese ohne Interesse an dem durchziehenden Trupp.

Talieneth schaut sich aufmerksam um
Ranathalion: 'Seid vorsichtig, seht euch kurz um'
Lhaingaladh: 'Aber außer wilden Tieren bisher nichts'
Adavariel streift lautlos den dicht bewachsenen Boden
Ranathalion deutet auf das zerbrochene Symbol an der Wand.
Ranathalion: 'Eine Fackel wie es scheint und viele Sterne...'
Lhaingaladh schaut hinauf zu den Bruchstücken
Ranathalion: 'Dies mag einst eine große Halle gewesen zu sein'
Lhaingaladh: 'Ja, die Sterne sind hier als Motiv überall auf den Ruinen'
Adavariel folgt dem Deut und betrachtet interessiert die Fresken
Ranathalion ruft erstaunt aus: Welch ein Ausblick!'
Lamoriel schaut in die Ferne.
Sathriel bleibt etwas vom Abgrund entfernt.
Adavariel weitet ihre Augen kurz bei der wunderbaren Aussicht
Lhaingaladh: 'JA, fürwahr ein guter Standort für eine Befestigungsanlage'
Talieneth hält nach dem Falken Ausschau
Ranathalion nickt kurz angebunden
Sathriel weicht zurück und schaut sich in der einstigen Halle um.
Ranathalion: 'Doch nichts an Hinweisen...'
Sathriel schaut sich die Blätter des Strauches an und zupft einige ab, um sie in ihre Tasche zu stecken.
Lhaingaladh zu Sathriel: habt Ihr etwas gefunden?'
Ranathalion: 'Längst verlassen sind diese einstigen Hallen, längst vergessen und erobert von der Zeit'
Sathriel nickt.
Ranathalion bedeutet allen die Suche einzustellen, die Ruinen sind längst verlassen und Hinweise würde es hier keine mehr geben
Lhaingaladh nickt bewundernd über Sathriel´s Fachkunde
Adavariel: 'Der Wald hat das Land zurückerobert. *leise, mehr zu sich selber*'
Ranathalion: '...reisen wir weiter.'

Erzähler: Der Weg führte nun weiter bergab bis zum Fluss, an dem seltsamerweise zwei Boote befestigt ankerten.

Ranathalion deutet auf die beiden Boote am Ufer
Lhaingaladh: 'Das andere Ufer sieht steil aus'
Ranathalion: 'Seht da.'
Lhaingaladh versucht was zu erkennen
Ranathalion: 'Habt ihr bei der Überquerung des Baraduin, die Anlegestellen gesehen? Möglicherweise gehören diese Boote dazu'
Adavariel späht hinunter zum Fluss
Lhaingaladh: 'Ahh, möglicherweise...'
Talieneth sieht hinunter
Ranathalion: 'Warten wir ein wenig und beobachten, ob sich jemand zeigt...die Boote sind sicherlich nicht alleine hierhin gekommen'
Adavariel: 'Dann werden die Bootsführer sicher irgendwo hier in der Nähe sein.'

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Erzähler: Aufmerksam blickten sie umher, konnten jedoch nach einigen Minuten niemanden entdecken und setzten mit den Booten das kurze Stück über. Bootsstege hatten sie vor einiger Zeit flussabwärts entdeckt, doch auch dort niemanden bemerkt.

Nachdem sie übergesetzt hatten, stießen sie die Boote leicht ins Wasser und ließen sie mit der Strömung davon gleiten, so dass niemand auf die Idee kommen könnte, dass sie benutzt worden wären, sondern sie vom anderen Ufer gelöst hätten.


Ranathalion: 'Lasst sie uns ins Wasser stoßen und der Strömung übergeben... Sie waren nicht sonderlich befestigt am anderen Ufer und könnten sich gelöst haben. Niemand würde unser Übersetzen bemerken'
Lhaingaladh: 'Die Strömung trägt die Boote sicher flussabwärts in die Nähe der Anlegestellen'
Lhaingaladh schaut den davon treibenden Booten nach und hofft, dass ihre Besitzer nicht so schnell auftauchen werden
Ranathalion blickt den Booten kurz hinterher: 'Weiter nun...weg vom Ufer'

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Erzähler: Der Weg führte sie über die spärlich bewaldeten Hügel weiter nach Nordosten. Erneut entdeckten sie eine Ruine derselben Bauart wie die bisherigen, doch war außer einigen Säulen nichts mehr zu erkennen und sie zogen weiter.

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Erzähler: Der Jagdtrupp näherte sich nun der Ebene des Breelandes und hielt an einer der letzten Hügelkuppen. Ein weithin offener Blick in das unter ihnen daliegende Breeland bot sich den Jägern.

Adavariel pflückt im Vorübergehen einige Beeren und isst sie genüsslich
Lhaingaladh: 'Da hinten, weit im Süden liegt Bree...'
Ranathalion deutet nach Osten: 'Schickt bitte euren Falken gen Osten Talieneth'
Sathriel nickt leicht und ein Schatten huscht kurz über ihr Gesicht.
Talieneth streicht kurz dem einen Falken über das Gefieder und wirft ihn dann in die Luft. Schnell entfernt sich das Tier in die gewünschte Richtung
Lhaingaladh schaut in die Richtung
Ranathalion: 'Dort führt ein Weg hinauf...und wir haben eine weite Ebene vor uns'
Talieneth verharrt still und in sich versunken, ihre Lippen bewegen sich, doch die Worte bleiben unhörbar
Lhaingaladh schaut dem Falken nach
Adavariel sieht schweigend zu Ranathalion
Ranathalion: 'Ein wunderbarer Ausblick von hier...alles scheint friedlich'

Erzähler: Der Falke flog nun ein Stück weiter nach Osten und erkundete die vor ihnen liegenden Ebene, die es zu überqueren galt. In der Zwischenzeit suchten die Jäger nach einer Möglichkeit in die Ebene zu gelangen.

Unweit der Kuppe war eine recht gute Stelle, um in einen durch Bäume sichtgeschützten Bereich abzuseilen.


Ranathalion: 'Suchen wir uns einen Weg nach unten...'
Talieneth öffnet die Augen wieder
Lhaingaladh: 'Hier können wir nicht absteigen'
Ranathalion deutet das kurze Stück den Hang hinab
Sathriel bleibt wieder entfernt stehen, als sie den Abhang sieht.
Ranathalion: 'Holt ein Seil aus dem Rucksack. Es ist nicht so hoch, wie es aussieht.'

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Sathriel rutscht am Hang ab, krallt sich am Seil fest und landet unsanft am Boden.
Sathriel schreit kurz und hält sich den rechten Arm.
Talieneth: 'Alles in Ordnung? *schaut besorgt*'
Sathriel beißt die Zähne zusammen und blinzelt.
Ranathalion eilt schnell am Seil nach unten und beäugt Sathriel
Lamoriel kniet ab zum Sichern
Lhaingaladh: '*leise* alles gutgegangen oder seid Ihr verletzt?'
Sathriel nickt mit zusammengebissenen Zähnen.
Adavariel mustert Sathriel besorgt
Sathriel: 'Weiter *gepresst*'
Lhaingaladh: 'Naja eher nicht so, zeigt mal Euren Arm'
Ranathalion mustert ihren Arm nachdenklich
Sathriel schüttelt energisch den Kopf.
Ranathalion: 'Könnt ihr ihn bewegen Sathriel?'
Sathriel bewegt den Arm ein klein wenig. Kein Laut dringt über ihre Lippen, aber eine Träne rollt herab.
Lhaingaladh wundert sich etwas über Sathriel‘s Weigerung, Hilfe anzunehmen
Sathriel beißt die Zähne noch mehr zusammen und schaut Ranathalion ernst an.
Ranathalion: 'Keine unnatürliche Armstellung, kein offener Bruch...vermutlich eine schmerzhafte Prellung, wenn ihr ihn bewegen könnt'
Lhaingaladh: 'Na da stimmt doch was nicht Sathriel, Wir brauchen Euch mit all Euren Kräften, also lasst Euch doch helfen'
Sathriel: 'Wir müssen weiter. Ich kümmere mich nachher darum.'
Ranathalion: 'Wir führen Athelassalben mit uns.'
Sathriel schüttelt den Kopf.
Adavariel lächelt Sathriel kurz zu...aufmunternd und anerkennend
Lhaingaladh schaut etwas besorgt zu Sathriel aber angesichts ihrer Entschlossenheit zuckt er nur die Schultern
Ranathalion: 'Lhaingaladh, helft ihr kurz und reibt den Arm damit ein'
Ranathalion sucht in seinem Gepäck die Salbe heraus und öffnet das versiegelte Töpfchen, gen Lhaingaladh haltend
Lhaingaladh nimmt etwas Athelassalbe entgegen
Sathriel seufzt und schiebt den Ärmel hoch. Leise stöhnt sie, aber unterdrückt das sofort.
Lhaingaladh: '*leise und beruhigend zu Sathriel* Lasst mich das hier kurz auf Euren Arm auftragen, das hilft sehr schnell'
Sathriel nickt widerstrebend und lässt Lhaingaladh gewähren.
Lhaingaladh trägt vorsichtig die Salbe auf den geröteten Arm
Sathriel: 'Das war mein letzter Abgrund. *grummelt leise*'
Talieneth schaut sich aufmerksam um
Lhaingaladh Lächelt
Sathriel beißt die Zähne zusammen und zieht den Ärmel dann wieder herunter.
Ranathalion verschließt das Töpfchen wieder und verstaut es
Lhaingaladh: 'So, das war es schon'
Sathriel: 'Danke. *leise*'
Ranathalion: 'Ihr habt euch gut gehalten für das erste Mal, Sathriel. Es wird schnell verheilen.'
Sathriel schaut etwas wütend zu Ranathalion, besinnt sich jedoch und schaut schnell zu Boden.
Ranathalion: 'Doch nun müssen wir weiter...kommt. Dort vorne kreuzt die Straße'
Sathriel: 'Wie ihr meint.'
Lhaingaladh: 'Im Lager können wir uns das nochmal genauer anschauen, aber fürs Erste seid Ihr gut versorgt, denke ich'
Ranathalion nickt kurz
Lhaingaladh lächelt Sathriel aufmunternd zu
Talieneth sieht sich ab und an nach Sathriel um
Sathriel bewegt den Arm ab und zu etwas, lässt es jedoch schnell wieder sein.

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Erzähler: Dank der Mulden und Bäume, die bis an die breite Straße reichten, konnte der Spähtrupp ungesehen diese überwinden und sich entlang des schmaleren Weges nach Osten bergauf fortbewegen. Der direkte Weg nach Osten war zu offen und der Jagdtrupp würde schnell auffallen in der baumlosen Ebene zwischen dem Gehöft und den Reitstätten, die etwas weiter im Südosten lagen. Daher mußte ein Umweg in Kauf genommen werden. Im Norden lag Schragen, doch ihr Weg führte aus Sicht des Gehöfts weiter nach Nordosten. Die wenigen Bäume und großen Felsbrocken in der Ebene ausnutzend, die ihnen Schutz vor fremden Augen boten.

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Erzähler: Eine weitere Ruine lag weit vor ihnen, doch etwas war anders. Orkfahnen wehten davor und vereinzelte Patroullien und Späher konnten erkannt werden. Eine Weile beobachteten sie die Ruine. Letztendlich schien es jedoch nur ein kleines Orklager, wenngleich es beunruhigend war.

Eine Weile verlief der Marsch des Jagdtrupps ohne besondere Vorkommnisse. Sie gelangten entlang der östlichen Breefelder immer weiter in Richtung des Chetwaldes. Ab und an sahen sie einige Ruinen und auch Orks, jedoch waren dies auch kleinere Lager.


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Erzähler: In der Dämmerung trafen sie schließlich nahe des Chetwaldes auf eine einzelne Kundschafterin, die die Orks beobachtete und ihnen nachstellte. Der Jagdtrupp gedachte näheres in Erfahrung zu bringen.

Lhaingaladh schaut sich sichernd um
Ranathalion: 'Der Wald ist nicht mehr weit'
Sathriel lehnt sich an den Felsen.
Ranathalion lauscht kurz
Ranathalion: 'Schritte! No tiriel!'
Cwengifu tritt aus dem Schatten des Felsens heraus, die Hände am Schwertgriff
Talieneth sieht zu den Ruinen
Lhaingaladh: 'da kommt jemand'
Ranathalion mustert die Frau
Lamoriel hält die Waffen bereit.
Cwengifu blinzelt gegen die untergehende Sonne
Adavariel folgt dem Deut und mustert die Frau wachsam
Sathriel bleibt in ihrer Deckung zurück.
Lhaingaladh mustert die Menschenfrau
Ranathalion lässt die Waffen stecken und blickt zu der Frau abwartend
Ranathalion: 'Seid gegrüßt, welch einsame Wanderer treibt es in diese Gegend? Wir sahen Orks nicht unweit.'
Ranathalion mustert die Frau wachsam
Talieneth schaut zu der Menschenfrau
Cwengifu: 'Ich denke, ich bin in diesen Landen zu Haus, Herr Elb.'
Ranathalion zeigt ein leichtes Schmunzeln
Cwengifu: 'Doch habt ihr Recht, die Orks führte mich hierher.'
Ranathalion: 'Dann verfolgt ihr sie?'
Lhaingaladh: '*leise zu den anderen* Ihr hat es wohl die Sprache verschlagen, hier auf so viele Elben zu treffen *grinst*'
Cwengifu: 'Sie bedrohen unsere Lande, so ist es an uns wachsam zu sein und jeden ihrer Schritte zu beobachten'
Ranathalion winkt die anderen näher heran
Adavariel lacht leise bei Lhaingaladhs Worten
Talieneth: 'Wer ist sie? *leise*'
Ranathalion: 'Nicht nur eure Lande sind bedroht, Jägerin.'
Ranathalion wendet sich kurz an die Elben
Sathriel stellt sich neben Talieneth und betrachtet die Fremde misstrauisch.
Ranathalion: 'Eine Jägerin, die die Orks verfolgt und beobachtet...'
Cwengifu: 'Doch vor allem die meinen, was kümmert mich die Fremde!'
Ranathalion: '*leise* Vielleicht erfahren wir mehr'
Ranathalion: 'Sagt, könnt ihr uns mehr über die Orks erzählen?'
Sathriel: '*sehr leise* Die meinen, als gehöre ihr das Land hier.'
Ranathalion: 'Sind sie nur in diesen Lagern oder gibt es noch mehr im Osten von ihnen?'
Cwengifu: 'Orks und Bilwisse findet ihr überall im Breeland.'
Cwengifu: 'Sie breiten sich aus'
Cwengifu: 'Nach Norden...'
Cwengifu: 'bis nach Schragen'
Lhaingaladh lauscht gespannt
Cwengifu: 'und in den Osten bis weit über die Grenzen des Breelandes hinaus'
Adavariel lässt den Blick wachsam umher huschen, ihre Ohren zucken als sie den Antworten der Frau lauscht
Lamoriel geht kurz etwas nachschauen
Cwengifu: 'Man sagt, selbst hinter der Wetterspitze seien noch Lager der Orks zu finden'
Ranathalion nickt ernst und wirft einen Blick zu Talieneth, ob der Falke Feinde entdeckt habe
Cwengifu: 'Doch in diesen Gebieten kenne ich mich nicht aus'
Lhaingaladh: '*Leise* es scheint, wir kommen langsam in gefährlicheres Gebiet, wenn der Feind so präsent ist'
Talieneth hat ihre Aufmerksamkeit nur halb bei dem Gespräch, sie scheint zu lauschen mit halb geschlossenen Augen

Erzähler: Das Gespräch dauerte noch eine Weile an, doch brachten sie letztendlich nicht mehr in Erfahrung und zogen eiligst weiter. Wohl war ihnen nicht bei dem Gedanken, dass diese Frau dem Jagdtrupp begegnet war und sie sie inmitten der Orklager zurücklassen mussten.

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Erzähler: Der Jagdtrupp tauchte soeben in den Chetwald ein. Nur die Tiere des Waldes begegneten ihnen auf ihrem weiteren Weg. Kein Späher, noch Feind war weit und breit zu sehen. Stille legte sich über den Jagdtrupp wie ein Schleier, der jedes Geräusch zu unterdrücken schien. Es war zu still und etwas weiter erkannte der Jagdtrupp auch den Grund hierfür. Crebain-Spione suchten den Chetwald ab. Plötzlich schoss ein Schatten von oben herab und griff sich einen der nächsten Crebain. Ein kurzer Laut, dann kehrte wieder Stille ein und der Falke stieß wenig später einen lauten Schrei aus.


Lhaingaladh: 'Späher zweifelsohne...'
Adavariel flüstert: 'Ein Späher!

Erzähler: Ein großer See lag vor ihnen und ein Weg führte ganz offensichtlich in beiden Seiten um den See herum. Sie folgten dem Weg nach links weiter nach Osten und erreichten schließlich die Grenzen des Chetwaldes.

Ranathalion: 'der Wald endet hier vorne...'
Talieneth zuckt zurück
Ranathalion: 'Ruinen...'
Ranathalion deutet zwischen den Bäumen hindurch auf die Mauern in der Ferne
Ranathalion: 'Seid achtsam...'
Talieneth sieht misstrauisch zu den Ruinen hinüber
Ranathalion späht durch die Büsche hindurch zu den Ruinen und flüstert leise: Yrch
Lhaingaladh: 'Seht ein Ork dort drüben'
Ranathalion nickt wenig überrascht
Lhaingaladh: 'Das scheinen Wachposten oder Späher zu sein'
Talieneth: 'Er sieht stark aus *unsicher*'
Talieneth: 'Die Falken meiden diesen Ort'
Ranathalion nickt abermals
Lhaingaladh: 'Ja, er wird schwer zu besiegen sein'
Talieneth: 'Sie wagen es nicht ihn zu überfliegen'
Ranathalion: 'Schwer gepanzert sehen sie aus und stark bewaffnet'
Lhaingaladh: 'Da ist noch ein zweiter. Einen könnten wir schaffen aber keine zwei...'
Ranathalion: 'Wir werden das Lager etwas tiefer im Wald beziehen und einen Weg an ihnen vorbei zum Amon Sul auskundschaften'
Lhaingaladh: 'Ja, das scheint die bessere Strategie'
Talieneth nickt erleichtert, versucht es sich aber nicht anmerken zu lassen
Ranathalion: 'Ich bin mir sicher, dass der Tûr nichts von diesen Orks hier weiß und ein Falke sollte in die Ered Luin eilen, um dies mitzuteilen'
Talieneth nickt
Lhaingaladh: 'Nun, so starke Verbündete des Feindes hier anzutreffen ist in der Tat Überraschend'
Talieneth: 'Die letzten Informationen, die mir bekannt sind, sagten nur etwas von Lagern direkt im Schatten des Berges'
Ranathalion: 'Mae, Talieneth.'
Ranathalion: 'Es muss in der Zwischenzeit mehr passiert sein...'
Lhaingaladh: 'Vermutlich sind in den Ruinen noch mehr von denen, lasst uns wieder tiefer in den Wald gehen'
Talieneth: 'Vielleicht sollte die Nachricht an die Wacht gehe und sie schicken eine weitere an den Tûr?'
Ranathalion: 'Bedeutet das eine Verzögerung?'
Talieneth schüttelt kurz den Kopf
Lhaingaladh: 'Ja, diese Neuigkeit sollte auf jeden Fall rasch allen unsern Verbündeten kundgetan werden'
Talieneth: 'Kaum, die Strecke ist kürzer und dann sind sie gewarnt'
Ranathalion: 'Dann lasst uns das Lager aufschlagen und ich setze eine Notiz für alle auf'
Lhaingaladh: 'Ja, hier im Schutz der Bäume haben wir den Feind gut im Auge'
Ranathalion: 'Kein Feuer derweil und nur achtet auf Geräusche. Des Nachts sind sie meilenweit zu hören.'
Ranathalion: 'Jedes noch so kleine Knacken...'
Talieneth nickt nervös
Lhaingaladh: '*leise* Mae, Ranathalion'
Lhaingaladh schaut Ranathalion beim Verfassen der Nachricht zu
Talieneth schaut ins Geäst des großen Baumes hoch und stößt einen leisen Ruf aus, der von einer Eule beantwortet wird.

Erzähler: Ruinen lagen vor ihnen und in der Ferne war eine große Festung zu erkennen. Einige seltsame Stimmen waren in der Nähe zu vernehmen und der Jagdtrupp hielt sich am Waldrand versteckt, um mehr in Erfahrung zu bringen. Orks schienen die Ruinen abzusuchen, wenige, aber stark bewaffnet. Andere hielten Wache. Darum zog sich der Jagdtrupp ein wenig in den Schatten der Bäume zurück und sorgte sich um die Weitergabe dieser Neuigkeiten.

Talieneth: '<nandorin>Wache auch Du über uns, Freundin der Nacht *leise*'
Lhaingaladh macht sich ein Nachtlager bereit um zu ruhen und neue Kräfte für die weitere Suche zu sammeln
Ranathalion überreicht die kurze Nachricht an Talieneth
Talieneth ruft den Falken leise zu sich
Ranathalion legt seine Waffen etwas neben sich ins Gras und zieht sich nahe den Büschen zurück, so dass er fast unsichtbar wirkt
Talieneth rollt die Nachricht so klein wie möglich und schiebt sie in ein zierliches Röhrchen. Dann bindet sie es vorsichtig um des Falken Bein und spricht leise zu ihm. Anschließend schickt sie ihn nach Südwesten
Ranathalion ruht ein wenig aus
Ranathalion: '*leise* Hannon le Talieneth. ~ Habt Dank.'
Talieneth prüft das Dickicht und sucht sich einen guten Platz, von dem aus sie wachen kann.
Talieneth: '*ebenso leise, fast unhörbar* Gerne'
Talieneth verharrt schier reglos im Schatten des Stammes, ihre Sinne eins mit der Tierwelt um sich herum.

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 Betreff des Beitrags: Re: "Farad na Gwahaedir" - Nachfolgekampagne
BeitragVerfasst: Di 13. Jul 2010, 23:52 
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Wissenstufe: 65
Sippe: Celebriaen Elanesse
Hauptakt: Getrennte Wege ~ gemeinsam mit Falkenruh's Wacht

Der Weg nach Evendim ~ paralleler Handlungsstrang 2

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Erzähler: Die Zeit war gekommen. Die beiden Jagdtrupps zerstreuten die letzten Spuren ihres Lagers am See und brachen dann in Begleitung der beiden Falkner zu ihren jeweiligen Zielen auf. Wann würden sie erneut zusammenfinden? Wer würde zuerst Informationen über die Suche des Feindes erhalten? Es gab viele offene Fragen und noch keine Antworten.


Silanwen: 'Virindil? Habt ihr einen kurzen Moment?'
Virindil nickt Silanwen zustimmend zu.
Virindil sagt: 'Caun?'
Ranathalion blickt noch einmal durch die Reihen und mustert seine Gefährten, die mit ihm nach Osten ziehen
Lhaingaladh nickt Sathriel zwinkernd zu
Jaana rückt leicht nervös den Waffengurt zurecht.
Jovan sagt: 'Tali, die Falken und ich, wir haben uns ein wenig der Fledermäuse angenommen, ich hoffe, die verbliebenen halten jetzt weiten Abstand'
Lhaingaladh winkt Sathriel zu.
Silanwen: 'Würdet ihr heute den Trupp als Späher führen? Ich werde den Abschluss bilden.'
Virindil sagt: 'Aber dann werde ich nicht auf die Frau achten können ...'
Silanwen: 'Das werde ich selbst übernehmen.'
Virindil sagt: 'Mae.'
Sathriel nickt Lhaingaladh zu.
Virindil sagt: 'Den Weg kenne ich soweit.'
Jaana spitzt die Ohren, als von einer 'Frau' gesprochen wird.
Silanwen: 'Sehr gut. Dann kann ich mich darauf konzentrieren, den Trupp zu decken.'
Virindil sagt: 'Von mir aus können wir aufbrechen dann.'
Silanwen: 'Natürlich. Der Trupp in Richtung Norden ist abmarschbereit.'

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Erzähler: Dennoch verzogen sie keine Miene und eilten, sich von einander verabschiedend, in unterschiedliche Richtungen davon. Die Falkner liessen ihre stolzen Tiere ein Stück vorausfliegen, um den Weg auszuspähen.

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Ranathalion nickt erneut und gibt das Zeichen
Jaana sagt: '*leise* Ich hatte ja sogar Gelegenheit zum Waschen, dank dieses hübschen Sees.'
Ranathalion sagt: 'Wir brechen auf!'
Talieneth ruft ihre Falken herbei und spricht leise zu ihnen
Silanwen nickt jedem der anderen Gruppe noch einmal zu und wendet sich dann um.
Virindil winkt zum Abschied.
Ranathalion sagt: 'Silanwen, ihr eilt voraus. Wir folgen und wenden uns nach Osten'
Adavariel hebt kurz ihre Hand als Zeichen des Abschieds gen Silanwens Gruppe
Ranathalion verabschiedet sich kurz, doch lächelnd
Lhaingaladh sagt: 'Wir folgen Euch, Ranathalion'
Silanwen: 'Wir brechen auf. Baromin, Jaana, Arandielle, Jovan. Wir folgen Virindil. Ich bilde den Abschluss.'
Jovan winkt zum Abschied.
Ranathalion sagt: 'Lend vaer a no beriannen, mellyn nîn. ~Sichere Wege und habt keine Furcht.'
Sathriel nickt der anderen Gruppe zum Abschied zu. Unsicherheit in ihrem Blick.
Jaana sieht sich suchend um.
Lhaingaladh winkt allen zu.
Silanwen winkt Jovan heran.
Talieneth winkt der aufbrechenden Gruppe besorgt zu
Lamoriel nickt kurz und legt dann seine Augenbinde an.
Arandielle sagt: 'Garo lend vaer ~ Habt eine gute Reise'
Jaana sagt: '*flüstert* ist er das ?'
Silanwen zeigt auf Virindil.
Lhaingaladh schaut den anderen hinterher und hofft alle wohlbehalten wiederzusehen
Silanwen: 'Das ist er.'
Jaana nickt schnell.
Ranathalion blickt dem Jagdtrupp hinterher
Jaana steigt vorsichtig den Hang hinunter.
Virindil schaut in die Ferne.
Silanwen summt leise vor sich hin, blickt sich immer wieder wachsam um.
Talieneth streicht kurz dem einen Falken über das Gefieder und wirft ihn dann in die Luft. Schnell entfernt sich das Tier in die gewünschte Richtung.

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Erzähler: Der Jagdtrupp schritt auf seinem Weg nach Norden zügig aus. Der Falke warnte sie stets vor Spähern und Patroullien des Feindes, so dass sie erkannte Feinde umgehen oder schnell auszuschalten vermochten und keine Spuren hinterliessen. Den Wald nutzten sie immer wieder als Deckung, jetzt da die Patroullien scheinbar stärker wurden und ein Lager der Bilwisse umgehen mussten.


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Erzähler: 'Nach einiger Zeit sahen sie etwas Rauch zwischen den Bäumen am Ufer aufsteigen und näherten sich vorsichtig der Stelle. Es war eine recht ahnungslose und unvorsichtige Jägerin namens Galthoniel, die sich dort ihren Wachtposten eingerichtet hatte und den Weg nach Norden und Süden überwachte. Sie war der Annahme, dass sich kein Feind in der Nähe befinden würde. Nach kurzem Hinweis auf das Feindlager in ihrem Rücken und möglicher Verstärkungen, die aus dem Norden kamen, wurde sie recht bleich und löschte schleunigst das Feuer rauchlos. Sie bedankte sich kreidebleich und in der Zwischenzeit dachte der Anführer des Jagdtrupps mit Blick in das vor ihm liegende Gelände, kurz über den weiteren Weg nach. Ein weiteres Kreischen des Falken erklang aus dem Westen. Scheinbar hielt sich dort ebenfalls der Feind auf und das schmale offene Gelände bot wenig Schutz.

Arandielle beißt von einem Stück Lembas ab
Jovan ruft den Falken herbei und lässt ihn auf seiner Hand landen
Arandielle schaut in die Ferne.
Jovan gibt dem Falken eine Belohnung
Jaana erhebt sich wieder.
Jovan lässt den Falken auf seine Schulter hüpfen
Arandielle beißt nochmal kurz ab, dann verstaut sie ihre Wegzehrung wieder
Arandielle isst ein wenig.
Virindil schaut kurz zu Jaana.
Virindil reicht Jaana einen Tee.
Jaana nimmt den Tee mit beiden Händen entgegen und trinkt ihn in großen Schlucken.
Jaana läßt sich noch einmal sinken, solange es noch geht.
Silanwen: 'Nichts zu sehen.'
Arandielle sagt: 'Herr Virindil läßt mitteilen, daß wir weiterziehen, Caun'
Silanwen: 'Gut.'
Virindil reicht Jaana ein in Blättern eingewickeltes Paket.
Silanwen: 'Keine Verfolger.'
Virindil sagt: 'Wie ihr meint, Jovan.'
Jaana sagt: 'Oh danke.'
Arandielle schüttelt den Kopf
Arandielle sagt: 'Ich habe nichts bemerkt'

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Erzähler: Der Jagdtrupp setzte seinen Weg daraufhin entlang der Dünen fort und lenkte dann hinter dem Hügelkamm nach Nordwesten ein, so dass sie außerhalb der Sicht jeglicher Späher den Weg fortsetzen konnten. Der Jagdtrupp setzte seinen Weg daraufhin entlang der Dünen fort und lenkte dann hinter dem Hügelkamm nach Nordwesten ein, so dass sie außerhalb der Sicht jeglicher Späher den Weg fortsetzen konnten.

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Erzähler: Der Weg nach Men Erain über den Gebirgspfad war versperrt und sie mussten, um ihre Anwesenheit geheim zu halten, weiter nach Norden vorstoßen. Abermals hielten sie sich entlang der Bergkette und nutzen den Schutz der Bäume. Immer weiter bergauf führte sie ihr Weg, so dass sie einen recht guten und freien Überblick über das Gelände erhielten. Die große Königsstatue der Kreuzung der Könige kam in Sicht ... und langsam erkannten sie auch die Silhouetten von suchenden Gestalten. Scheinbar Räuber oder Späher, doch vereinzelt stellten diese keine Gefahr dar.

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Erzähler: Als sie die Kuppe erreichten bot sich ihnen ein sagenhafter Anblick. Die Ruinen von Annuminas lagen im Nenuial unter ihnen und für einen Augenblick genossen sie den Anblick dieser, wenn auch schon seit langem untergegangenen Stätte.

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Jaana sieht versonnen auf den Nenuial hinunter.
Silanwen: 'Na das ist ein Augenöffner...'
Arandielle sagt: 'Nach wie vor ein beeindruckender Anblick'
Jovan schaut über den See und die stolzen Ruinen
Jaana sagt: 'Ich würde gerne wissen, wie es hier aussah, als die Stadt noch bewohnt wurde...'
Jovan nickt
Arandielle sagt: 'Prächtig, anders kann man es nicht beschreiben'
Virindil sagt: 'Nicht viel anders als jetzt, doch die Fahnen wehten stolz von den Türmen'
Arandielle kniet nieder.
Jaana sagt: 'Und gewiss waren viele Boote im Hafen.'
Virindil sagt: 'Dort kämpften wir einst ...'
Jovan sagt: 'Ihr müsst Calvaros einmal danach fragen'
Arandielle nickt
Jaana sagt: '...Leute auf den Straßen... Farben und Leben.'
Virindil sagt: 'Mag er vielleicht auf dem nächsten Abend der Erzählungen davon berichten?'
Jovan sagt: 'Er sagte so etwas, dass er hier war'
Jaana sieht sich trotz des Anblicks einmal um.
Arandielle sagt: 'Einst herrschte hier ein florierender Handel...'
Jaana sagt: 'Es war die Hauptstadt Arnors.'
Jovan sagt: 'Seltsam, wenn jemand die eigenen Vorfahren gekannt hat *leise*'
Virindil sagt: 'Viele starben hier, doch auch Angmar konnte nicht gewinnen.'
Virindil schaut sich um.
Virindil sagt: 'Caun?'
Jovan sagt: '*nickt* ich glaube es wurde aufgegeben, weil es zu groß war'
Silanwen: 'Ja, Virindil?'
Virindil sagt: 'Eine Krankheit raffte damals viele dahin und es gab zu wenig, die Mauern zu besetzen.'
Arandielle sagt: 'Nun, nachdem Annuminas verwüstet wurde, ward die Hauptstadt Arnors nach Fornost verlegt.'

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Erzähler: Der Jagdtrupp zog nun an geeigneter Stelle im Wald unter und die ersten Kundschafter wurden entsandt, um den Wald um das vorläufige Lager zu sichern und zu erkunden. Nach einiger Zeit kehrten diese zurück und meldeten die Anwesenheit von vielerlei Gestalten in den Wäldern. Räuber, aber auch seltsam anmutende Wesen, die an Statur einem Troll ähnelten und doch keine waren. Über den Bergweg im Westen trafen kleinere Gruppen an Menschen, scheinbar Angmarin und Räuber in den Ruinen ein und verschwanden. Nicht weit vom Lager entfernt, führte ein Weg nach unten in die höher gelegenen Gebäude. Auch dort waren Zelte und vielerlei Gestalten zu erkennen. Scheinbar war der Feind immer noch auf der Suche nach etwas. In der Ferne im Norden war Tinnundir zu erkennen. Das Lager der wenigen Waldläufer. Später würden sie Verbindung dorthin aufnehmen.

Silanwen kramt in ihrem eigenen Gepäck nach Pergament und Schreibfeder, setzt sich dann.
Jaana sitzt in der Wiese, knabbert an Wegebrot und genießt die Aussicht. Wenn Waffen und Rüstung nicht wären könnte es auch ein Picknick sein.
Silanwen schreibt in schwungvollen Buchstaben, knuspert dabei an einer Lembas Waffel. "Sind ohne besondere Vorkommnisse in Evendim angelangt. Vereinzelte Späher wurden ausgeschaltet. Alle sind wohlauf und bei bester Laune. Werden bald Kontakt zu den Waldläufern aufnehmen."
Silanwen: 'Kann ich die Nachricht versiegeln, Jovan? Oder ist das zu schwer?''
Jovan sagt: 'ich versiegele das Röhrchen, sonst ist die Last zu groß'
Arandielle sagt: 'Danke, ich habe noch'
Arandielle sagt: 'Ich bin äußerst genügsam'
Silanwen: 'Gut. *rollt das Pergament zusammen und reicht es Jovan*'
Virindil sagt: 'Nehmt nur.'
Arandielle sagt: 'Ich danke Euch'
Virindil nickt Arandielle zu.
Arandielle schaut in die Ferne.
Virindil sagt: 'Wie sieht es mit euch aus, Jovan, caun? Jaana? Noch etwas Tee und Wegzehrung? Ihr seid ein gutes Stück Weg gelaufen.'
Silanwen: 'Ich habe mir schon etwas genommen. Ein Tee wäre jedoch gut.'
Jovan nimmt es entgegen und steckt es in ein kleines Röhrchen, das er am Bein des Falken befestigt. Dann flüstert er kurz ihm zu und wirft ihn dann gen Südosten in die Luft
Jaana sagt: '*hebt ein Stückchen Lembas* Danke.'
Arandielle erschaudert bei dem Gedanken, wie Menschen diese einst blühende Stadt plündern.
Virindil reicht Silanwen einen Becher mit Tee.
Jovan sagt: '*sieht dem schnell fortfliegenden Falken nach* Ein Tee wäre jetzt gut, danke'
Silanwen: 'Ich danke Euch, Virindil.'
Jovan dankt Virindil herzlich für seine Hilfe.
Virindil schaut ebenfalls dem Falken hinterher während er Jovan einen Becher reicht.
Virindil sagt: 'Ein schönes Tier.'
Jaana sagt: 'Was wird nun geschehen? Warten wir auf die Rückkehr des Falken?''
Jovan sagt: 'Das ist er und gelehrig'
Arandielle sagt: 'Im Gegensatz zu diesen Kriechern...'
Jaana sagt: 'Ja, ich hoffe der da kommt nicht noch näher. *deutet nach rechts und zieht die Beine ein*'
Virindil sagt: 'Ich denke, wir werden bald neue Befehle bekommen.'
Silanwen: 'Wir werden erst einmal hier bleiben.'
Jaana setzt sich hin.
...
Silanwen sitzt ganz still, scheint zu ruhen...


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Aerendir ech vae vaegannen matha, aith heleg nín i orch gostatha; Nin cíniel na nguruthos. Hon ess nín istatha: Beriadan


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